Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Urteil: Flexstrom muss Boni zahlen

t-online.de - sia

24.01.2013Lesedauer: 2 Min.
Im Streit um Boni fĂŒr Neukunden hat Flexstrom vor Gericht verloren
Im Streit um Boni fĂŒr Neukunden hat Flexstrom vor Gericht verloren (Quelle: /dapd)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Gute Nachricht fĂŒr Flexstrom-Kunden: Der Billigstromanbieter hat vor Gericht eine Schlappe kassiert. Wie der Bund der Energieverbraucher berichtet, hat das Landgericht Berlin eine Klausel zu Bonuszahlungen in den VertrĂ€gen des Unternehmens gekippt (Az.: 16 O 640/11). Demnach haben auch Stromverbraucher Anspruch auf eine Gutschrift, die nur ein Jahr lang Flexstrom-Kunde waren.

Rechtsstreit um Neukunden-Boni

Gegen Flexstrom vor Gericht gezogen war die Verbraucherzentrale Berlin. In dem Streit ging es um einen "Aktionsbonus", den Neukunden nach zwölf Monaten erhalten sollen. Kunden, die zum Ablauf der Mindestdauer von einem Jahr aus dem Vertrag ausgestiegen sind, habe Flexstrom die Gutschrift aber verweigert, berichtet der Bund der Energieverbraucher e.V..

Das Unternehmen berufe sich dabei auf seine Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen in der Fassung bis Ende Juni 2011. Die Berliner Richter sahen diese Klausel jedoch als irrefĂŒhrend an, sie benachteilige die Kunden. Nach ihrer Entscheidung muss Flexstrom die Boni auszahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.

So setzen Kunden ihre AnsprĂŒche durch

Der Bund der Energieverbraucher rÀt Kunden, denen Flexstrom das Geld nicht erstatten will, dem Anbieter per Einschreiben eine Frist von 14 Tagen zu setzen. Sperrt sich das Unternehmen weiterhin, empfehlen die Experten, einen Mahnbescheid loszuschicken.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Real-Star Kroos bricht TV-Interview ab
Toni Kroos: Hat mit Real Madrid seinen fĂŒnften Champions-League-Titel gewonnen.


Im Übrigen hat laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das Amtsgericht Frankfurt schon im vergangenen Jahr die fragliche Klausel als mehrdeutig beurteilt und zugunsten von Flexstrom-Kunden entschieden (Az.: 30 C 122/12). "Es ist nicht Sache des Verbrauchers, SinnzusammenhĂ€nge in AGB zu eruieren, es ist vielmehr Sache des Verwenders der AGB, diese eindeutig zu formulieren", zitieren die VerbraucherschĂŒtzer das Frankfurter Gericht.

Weitere Artikel

Immobilienmarkt
Kritik an Förderung fĂŒr Solarenergie-Speicher
Batteriespeicher fĂŒr kleinere Solaranlagen


Flexstrom verteidigt sich

Flexstrom selbst weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die gekippte Bonusklausel seit Sommer 2011 den VertrÀgen nicht mehr zugrunde liege. Die alte Regelung sei zudem von allen Berufungsgerichten bestÀtigt worden, so zum Beispiel vom Landgericht Paderborn (Az.: 5 S 35/12). Das Unternehmen werde gegen die Entscheidung des Berliner Landgerichts Rechtsmittel einlegen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Verbraucherzentrale
Eigentum


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website