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Tschechien will deutschen Ökostrom an der Grenze stoppen

Von t-online, dpa-afx
Aktualisiert am 03.06.2015Lesedauer: 2 Min.
Sogenannte Transformatoren sollen an der deutsch-tschechischen Grenze den Stromfluss steuern.
Sogenannte Transformatoren sollen an der deutsch-tschechischen Grenze den Stromfluss steuern. (Quelle: dpa-bilder)
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Tschechien

An einer Freileitung rund 20 Kilometer östlich von Oberwiesenthal wurde der Grundstein dafür gelegt.

Wegen fehlender Stromautobahnen zwischen Nord- und Süddeutschland nimmt der erzeugte Windstrom verstärkt den Umweg über Tschechien. Damit steigt aber nach Angaben von CEPS das Risiko einer Überlastung des eigenen Stromnetzes. Mit den neuen Hunderte Tonnen schweren Phasenschieber-Transformatoren könne der Stromfluss gesteuert werden.

Die Baukosten der Anlage, die 2016 in Betrieb gehen soll, belaufen sich auf mehr als 72 Millionen Euro. "Ein Blackout käme weit teurer zu stehen", sagte CEPS-Leiter Vladimir Tosovsky.

Anteil von Ökostrom steigt

Der Anteil erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) an der Bruttostromerzeugung liegt in Deutschland derzeit bei knapp 27 Prozent. 2014 stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft von 152,4 auf 160,6 Milliarden Kilowattstunden. Insgesamt wurden in dem Jahr 614 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, der Verbrauch lag bei 578,5 Milliarden Kilowattstunden.

Es gibt in Deutschland bereits über eine Million Solaranlagen, zudem 25.000 Windkraftanlagen an Land - und in Nord- und Ostsee sollen bis 2020 große Windparks mit einer Leistung von 6500 Megawatt entstehen. Die Ziele lauten gemäß des Koalitionsvertrags von Union und SPD: 40 bis 45 Prozent Ökostrom-Anteil bis zum Jahr 2025 und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035. Im Jahr 2022 soll das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden.

Neue Trassen fehlen

Allerdings fehlt es an neuen Trassen. Neben dem NordLink soll der 800 Kilometer lange SuedLink von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg und Bayern das Herzstück der Energiewende werden und Windstrom aus dem Norden in den Süden transportieren. Insgesamt sind 2800 Kilometer an neuen Höchstspannungstrassen bis 2022 geplant.

Allerdings stellt sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei bestimmten SuedLink-Projekt noch quer.

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