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Vermögen: Wirtschaftskrise lässt Zahl der Milliardäre schrumpfen

Vermögen  

Wirtschaftskrise lässt Zahl der Milliardäre schrumpfen

07.10.2009, 16:09 Uhr | AFP, t-online.de, dapd, dpa

Prominente Superreiche leiden unter der Wirtschaftskrise (Foto: dpa)Prominente Superreiche leiden unter der Wirtschaftskrise (Foto: dpa) Die Zahl der Milliardäre in Deutschland ist in der Wirtschaftskrise deutlich gesunken. Das geht aus der vom "Manager-Magazin" veröffentlichten Liste der 300 reichsten Deutschen hervor. Zu den Hauptverlieren zählt vor allem die bekannte Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz. Aufgrund des Arcandor-Desasters ist die Ex-Milliardärin sogar aus der Liste komplett herausgerutscht. Zu den prominenten Verlierern der Krise zählen auch der Porsche-Klan und Maria-Elisabeth Schaeffler.

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Höchster Verlust bei Porsche

Das "Manager Magazin" schätzt das Vermögen von Frau Schickedanz auf etwa 100 Millionen Euro. Das sind 1,2 Milliarden Euro oder mehr als 90 Prozent weniger als bei der Schätzung von 2008. Den höchsten Verlust erlitten die Porsches, deren Vermögen im Zuge der gescheiterten Volkswagen-Übernahme um elf Milliarden Euro oder 71 Prozent zurückging.

Conti-Übernahme schmälert Schaeffler-Vermögen

Maria-Elisabeth Schaeffler, die sich an der Übernahme von Continental verhoben hat, stürzte in der Rangliste von Platz 15 auf Platz 260 ab. Das Magazin beziffert das Vermögen der Familie Schaeffler auf nur nur noch etwa 400 Millionen Euro. Das sind 4,85 Milliarden Euro oder mehr als 90 Prozent weniger als bei der Schätzung vor einem Jahr.




Drastischer Wertverlust

Das "Manager Magazin" hat bei seinen Schätzungen Aktienkurse vom 15. September 2009 angesetzt. Als Vermögen gelten unter anderem auch Immobilien und Stiftungen. Insgesamt fiel der Wert der 100 größten Vermögen in Deutschland um zwölf Prozent von 324,6 auf 285,6 Milliarden Euro. Dabei machte sich allerdings bereits die jüngste wirtschaftliche Erholung bemerkbar: Im Februar und März dieses Jahres hatte die Wertentwicklung der größten deutschen Vermögen laut "Manager Magazin" mit einem durchschnittlichen Minus von rund 30 Prozent ihren Tiefstand erreicht.

Aldi-Brüder bleiben die reichsten Deutschen

Die Krise hat auch dafür gesorgt, dass es derzeit nur noch 99 Milliardäre gibt, ein Jahr zuvor waren es noch 122. Auf Platz eins und zwei der Liste der reichsten Deutschen stehen auch dieses Jahr wieder die Aldi-Gründer Karl und Theo Albrecht. Sie verfügen über ein geschätztes Vermögen von 17,35 Milliarden Euro beziehungsweise 16,75 Milliarden Euro. Reichste Großfamilien des Landes sind nach Angaben des Magazins die Familien Brenninkmeijer (C&A) mit 22,5 Milliarden, Haniel (Metro) mit 10,5 Milliarden und Heraeus mit 6,5 Milliarden Euro geschätztem Vermögen.

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