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Corona-Krise — Bericht: Friseurkette Klier macht 450 Salons dicht

Laut Bericht  

Größte deutsche Friseurkette macht wohl jeden dritten Salon dicht

30.11.2020, 19:44 Uhr | mak, t-online

 (Quelle: ProSieben)
Deutschlands größte Friseur-Kette offenbar zahlungsunfähig

Die Friseurkette Klier hat rund 1.350 Filialen. Noch. Denn das Unternehmen will offenbar 450 davon schließen. Es begründet den radikalen Schritt mit den Folgen der Corona-Pandemie. (Quelle: ProSieben) 

Friseur-Kette Klier: Das Unternehmen ist in der Corona-Pandemie ins Schlingern geraten – und muss wohl Hunderte Filialen schließen. (Quelle: ProSieben)


Die Friseurkette Klier hat rund 1.350 Filialen. Noch. Denn das Unternehmen will offenbar 450 davon schließen. Das Unternehmen spricht von "Spekulationen".

Deutschlands größte Friseurkette, die Klier-Gruppe, schließt einem Medienbericht zufolge 450 Filialen. 15 bis 20 Prozent der Stellen sollen wegfallen, schreibt die "Bild"-Zeitung. 

Die Kette betreibt rund 1.350 Salons in Deutschland. Zu dem Unternehmen gehören auch Friseurketten unter dem Namen Super Cut, Essanelle, Styleboxx oder Hairexpress, oftmals befinden sie sich in Bahnhöfen oder in Einkaufszentren.

Auf t-online-Anfrage teilte Klier mit: "Da es noch viele Gespräche und Verhandlungen über einzelne Standorte gibt, sind alle Zahlen, die jetzt genannt worden sind, Spekulationen." Daran wolle sich das Unternehmen nicht beteiligen. "Wir bitten um Verständnis, dass wir uns gegenwärtig nicht zu den Einzelheiten von etwa 1.400 Salons und Shops äußern können."

Sanierungsplan enthält Details zu möglichen Schließungen

Anfang September hat Klier wegen der Corona-Pandemie ein Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Wolfsburg beantragt. Das ist ein spezielles Insolvenzverfahren, bei dem eine Firma unter einem rechtlichen "Schutzschirm" steht und sich dort ohne Zugriff von Gläubigern selbst sanieren soll – mit dem Ziel, eine Pleite abzuwenden. Im Frühjahrs-Lockdown mussten alle Geschäfte der Gruppe zeitweise schließen, weshalb die Umsätze wegbrachen.

Am Dienstag entscheidet das Amtsgericht, ob das Insolvenzverfahren über das Unternehmen eröffnet wird. Anschließend werde "der Sanierungsplan bei Gericht eingereicht und den Gläubigern zur Abstimmung vorgelegt", heißt es von Klier weiter.

Dieser Plan beschreibe, wie sich die Klier-Gruppe für die Zukunft aufstellen wolle. "Nach der Annahme des Sanierungsplans werden wir zunächst unsere Mitarbeiter und danach andere Zielgruppen über weitere Details informieren."

In einer früheren Version des Textes lag noch keine Stellungnahme von Klier vor. Diese wurde nun eingebaut.

Verwendete Quellen:

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