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Deutsche Bank macht überraschend Gewinn – erstmals seit Jahren


Deutsche Bank macht überraschend Gewinn

Von dpa
Aktualisiert am 04.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Fahnen mit dem Logo der Deutschen Bank (Symbolbild): Das Geldhaus fährt einen Sparkurs.Vergrößern des BildesFahnen mit dem Logo der Deutschen Bank (Symbolbild): Das Geldhaus fährt einen Sparkurs. (Quelle: Arne Dedert/dpa-bilder)
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Die Deutsche Bank schließt das Jahr 2020 mit einem Gewinn ab. Mehr als 600 Millionen Euro erzielte das Finanzinstitut unter dem Strich – trotz Corona-Pandemie.

Die Deutsche Bank hat trotz Corona-Krise 2020 erstmals seit Jahren auch unter dem Strich Gewinn gemacht. 624 Millionen Euro standen nach Steuern in der Bilanz, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Auf die Aktionäre des Frankfurter Dax-Konzerns entfallen unter dem Strich 113 Millionen Euro.

Nach fünf Verlustjahren in Folge schließt die Deutsche Bank damit erstmals wieder ein Gesamtjahr sowohl vor als auch nach Steuern mit schwarzen Zahlen ab. Ein großer Gewinnbringer war das Investmentbanking, obwohl der Vorstand diese Sparte im Zuge eines tiefgreifenden Konzernumbaus seit Sommer 2019 zurechtgestutzt hatte.

"Im wichtigsten Jahr unseres Umbaus ist es uns gelungen, die Transformationskosten und die gestiegene Risikovorsorge mehr als auszugleichen – und das trotz globaler Pandemie", bilanzierte Konzernchef Christian Sewing.

"Mit dem Ergebnis von einer Milliarde Euro vor Steuern haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Wir sind nachhaltig profitabel und zuversichtlich, dass der insgesamt positive Trend 2021 auch in diesen schwierigen Zeiten anhält."

Deutsche Bank ist im tiefgreifenden Umbau

Im Jahr zuvor hatte der Konzernumbau, der unter anderem mit dem Abbau Tausender Stellen verbunden ist, tiefe Löcher in die Bilanz gerissen. Unter dem Strich stand ein Minus von gut 5,7 Milliarden Euro.

Die Zahl der Vollzeitkräfte im Konzern lag zum Ende des vergangenen Jahres mit 84.659 um 2.938 niedriger als ein Jahr zuvor. Der Vorstand hatte im Sommer 2019 das Ziel ausgegeben, bis Ende 2022 die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern um etwa 18.000 auf weltweit 74.000 zu drücken.

Das Management hatte zuletzt jedoch mehrfach signalisiert, dass der Plan eines Abbaus von 18.000 Jobs nicht in Stein gemeißelt sei. Übergeordnetes Ziel sei die Senkung der Kosten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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