Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Autoindustrie blickt optimistischer auf die nächsten Monate


Ifo-Index  

Autoindustrie blickt optimistischer auf die nächsten Monate

01.03.2021, 08:12 Uhr | rtr

Autoindustrie blickt optimistischer auf die nächsten Monate. Fahrzeug-Umschlag: Am Duisburger Binnenhafen werden viele Neuwagen verladen. (Quelle: imago images)

Fahrzeug-Umschlag: Am Duisburger Binnenhafen werden viele Neuwagen verladen. (Quelle: imago images)

Die Stimmung in der Automobilbranchen hellt sich auf. Obwohl noch kein baldiges Ende der Corona-Krise in Sicht ist, ist ein wichtiger Industrie-Index im Februar deutlich gestiegen.

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im Februar ungeachtet des Corona-Lockdowns gebessert. Der entsprechende Branchenindikator des Münchner Ifo-Instituts kletterte auf minus 2,3 Punkte von minus 7,7 im Januar, wie das Institut am Montag mitteilte.

Damit halten sich die positiven und negativen Einschätzungen in etwa die Waage. Zugleich blicken die Manager der monatlichen Umfrage zufolge merklich optimistischer auf die kommenden Monate. "Im Moment herrscht noch Winter bei den Autobauern", sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. "Aber sie freuen sich auf den Frühling."

Steigende Exporte – weniger Beschäftigte

Das Barometer für die Erwartungen in den kommenden Monate stiegen von plus 15,1 auf plus 37 Punkte. Die Produktion soll deutlich hochgefahren werden: Dieser Indikator klettere auf plus 35,3 Punkte, nach minus 0,5 im Januar.

"Der Blick ins Ausland macht die Branche gerade glücklich", sagte Wohlrabe. Die Autobauer rechnen demnach mit einer Zunahme ihres Exportgeschäfts. Allerdings werden die Unternehmen für wohl weniger Mitarbeiter benötigen. Die Beschäftigungspläne sehen weiter einen Arbeitsplatzabbau vor.

Die Nachfrage entwickelte sich vergangenen Monat eher schleppend. Der entsprechende Umfragewert fiel auf minus 3,6 Punkte, nach plus 10,6 im Januar. Der Auftragsbestand legte nur leicht zu, während der Bestand im Fertigwarenlager größer als üblich ist.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal