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Schoko-Osterhasen könnten knapp werden

Von rtr
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Volle Regale (Symbolbild): Ob auch dieses Jahr so viele Osterhasen ihren Weg in die SupermÀrkte finden? Die Industrie ist besorgt.
Volle Regale (Symbolbild): Ob auch dieses Jahr so viele Osterhasen ihren Weg in die SupermÀrkte finden? Die Industrie ist besorgt. (Quelle: Karina Hessland/imago-images-bilder)
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Angespannte Lieferketten haben nun auch Folgen fĂŒr Ostern: Die Industrie warnt, dass wichtige Rohstoffe wie "vom Markt gefegt" seien, andere hĂ€tten enorme PreissprĂŒnge erlebt.

Die deutsche SĂŒĂŸwarenindustrie schlĂ€gt Alarm: Schoko-Osterhasen könnten knapp und teuer werden. Grund seien vor allem Lieferprobleme, erklĂ€rte der Branchenverband BDSI am Dienstag. "Der Markt fĂŒr wichtige Rohstoffe ist leergefegt, langjĂ€hrig bestehende Lieferketten funktionieren nicht mehr", sagte BDSI-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Carsten Bernoth.

"Dies kann auch Folgen fĂŒr das bevorstehende OstergeschĂ€ft haben – etwa dass nicht alle beliebten Produkte wie Schoko-Hasen wie geplant produziert werden können." Denn wichtige Rohstoffe, Verpackungsmaterialien oder FrachtkapazitĂ€ten seien nicht ausreichend verfĂŒgbar.

Auf den ersten Blick sieht die Bilanz der 200 industriellen Hersteller von SĂŒĂŸwaren und Knabberartikeln fĂŒr 2021 gut aus. Denn die Produktionsmenge stieg im zweiten Pandemiejahr um 1,3 Prozent auf 3,9 Millionen Tonnen und der Umsatz kletterte um 2,2 Prozent auf rund 13,1 Milliarden Euro.

Kosten fĂŒr Zutaten sind stark gestiegen

Aber die "teils dramatische Steigerung von Rohstoffpreisen und auch der Kosten fĂŒr Energie, Logistik und Verpackungsmaterialien" machten den Betrieben neben Mehraufwand bei Arbeitsschutz und Personal besonders zu schaffen, erklĂ€rte der Branchenverband. "Diese Belastungen sind in dieser Form bislang einmalig."

So sei der Weizenpreis am Warenterminmarkt binnen eines Jahres um 50 Prozent auf einen Rekordwert geklettert. Auch die Kosten fĂŒr Milchpulver, Zucker, Sonnenblumen- oder Sojaöl seien stark gestiegen.

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Jede zweite Tonne geht ins Ausland

Ursache hierfĂŒr seien niedrigere ErnteertrĂ€ge, geringere Importe aus DrittlĂ€ndern, aber auch ein Anstieg der Nachfrage in Asien. Die Firmen fĂŒrchten laut BDSI zudem PersonalengpĂ€sse in der Produktion: "Durch die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante drohen steigende KrankenstĂ€nde und QuarantĂ€ne-AusfĂ€lle."

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Die Branche hat rund 50.000 BeschĂ€ftigte. Mit einem Exportanteil von ĂŒber 50 Prozent geht mehr als jede zweite Tonne deutscher SĂŒĂŸwaren ins Ausland. Rund 80 Prozent der Ausfuhren landen in der EU, doch der Export in Drittstaaten zieht seit Jahren stetig an. Der gesamte Exportumsatz stieg 2021 um 4,2 Prozent auf rund 8,9 Milliarden Euro und erreichte damit wieder das Niveau von 2019 vor der Coronazeit.

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