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Bauwirtschaft und Industrie leiden besonders unter Kriegsfolgen

Von dpa
24.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Bauarbeiter auf der Baustelle (Symbolbild): Die Bauwirtschaft rechnet wegen des Kriegs mit weiter steigenden Materialkosten.
Ein Bauarbeiter auf der Baustelle (Symbolbild): Die Bauwirtschaft rechnet wegen des Kriegs mit weiter steigenden Materialkosten. (Quelle: Soeren Stache/dpa-bilder)
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Der Ukraine-Krieg belastet viele Firmen in Deutschland. Lichtblicke gibt es im Wesentlichen nur bei den Dienstleistern. Droht eine Besch├Ąftigungs- und Investitionskrise?

Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges treffen einer Umfrage zufolge vor allem die deutsche Industrie und die Bauwirtschaft hart. Die Stimmung hat sich dort deutlich eingetr├╝bt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht Industrie und Bauwirtschaft daher nahe an der Schwelle zur Rezession.

Die Produktion w├╝rde in diesem Fall nicht mehr wachsen, sondern schrumpfen. Die Hoffnungen f├╝r die deutsche Konjunktur ruhen auf der Dienstleistungsbranche, die durch das Ende der Einschr├Ąnkungen zur Bek├Ąmpfung der Corona-Pandemie in diesem Jahr weiterhin bessere Gesch├Ąfte als 2021 erwartet.

"Wir setzen darauf, dass der Dienstleistungssektor eine starke, stabilisierende Kraft entfaltet", sagte IW-Konjunkturexperte Michael Gr├Âmling der Deutschen Presse-Agentur. Zwar blicken auch die Dienstleister teilweise skeptischer in die Zukunft. "Allerdings dominieren mit hohem Abstand die Optimisten, so dass der Dienstleistungssektor nach jetzigem Stand der Dinge mit einer Verbesserung gegen├╝ber dem Vorjahr aufwarten kann", schreibt das IW.

Industrie blickt pessimistisch in die Zukunft

Die Stimmung in der Industrie hat sich der IW-Umfrage zufolge dagegen deutlich verschlechtert. Gingen bei einer Befragung im November 2021 noch 55 Prozent der Betriebe von einem Produktionszuwachs in diesem Jahr aus, so sind es gegenw├Ąrtig nur noch 37 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Pessimisten auf 28 Prozent verdoppelt.

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Besonders die hohen Energiepreise, die zuletzt durch den Krieg weiter gestiegen sind, machen den Firmen zu schaffen. Hinzu kommt die Angst vor zus├Ątzlichen Material- und Lieferschwierigkeiten. In der Bauwirtschaft ist das Lager der Pessimisten den Angaben zufolge inzwischen sogar fast so gro├č wie das der Optimisten.

Trotz der Belastungen durch den Krieg und die Pandemie hoffen insgesamt knapp 40 Prozent aller befragten Unternehmen, dass sich das Jahr noch zum Besseren wendet. Verglichen mit der Umfrage vom November 2021 ist das zwar ein R├╝ckgang von zehn Prozentpunkten, jedoch erwarten vor allem die Dienstleister, dass Konsumenten in der Pandemie angespartes Geld gerne ausgeben. Zudem hoffen viele Unternehmen, ihre bisher aufgeschobenen Investitionen nachzuholen.

Geringere Investitionen, weniger Einstellungen

Die aktuellen Produktionserwartungen der Unternehmen lie├čen insgesamt nicht auf eine Besch├Ąftigungs- und Investitionskrise schlie├čen, erl├Ąuterte Gr├Âmling. "Angesichts einer sich abrupt ├Ąndernden geopolitischen Lage kann sich die Stimmung der Unternehmen jedoch schnell ├Ąndern."

Einer Umfrage des Wirtschaftspr├╝fers Deloitte zufolge rechnen viele deutsche Konzerne denn auch mit sinkenden Gewinnmargen und schrauben ihre Investitions- und Besch├Ąftigungspl├Ąne zur├╝ck. Die Unsicherheit sei fast so hoch wie unmittelbar nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie und habe "├╝berall Planungen beeinflusst und Vorsicht wachsen" lassen, teilte Deloitte mit.

Die Gesch├Ąftsaussichten gingen stark zur├╝ck. "Der Einbruch ist besonders ausgepr├Ągt in der Autoindustrie, in der 83 Prozent der Unternehmen eine Verschlechterung der Gesch├Ąftsaussichten wahrnehmen", hei├čt es in der Studie.

Energiepreise bereiten Firmen Sorgen

Die Pl├Ąne f├╝r Investitionen und Besch├Ąftigung seien noch positiv, gingen aber ebenfalls stark zur├╝ck. "Die Unternehmen werden sehr viel vorsichtiger. Dies gilt besonders f├╝r die Automobilindustrie, wo die Zahl der Unternehmen, die ihre Investitionen und Besch├Ąftigung senken wollen, sehr viel h├Âher liegt als die Zahl derer, die sie steigern wollen."

Auf die Frage nach hohen Risiken f├╝r das eigene Unternehmen nannten 77 Prozent der befragten Finanzvorst├Ąnde steigende Energiekosten und geopolitische Risiken, dicht gefolgt von steigenden Rohstoffkosten. Zwei Drittel nannten Fachkr├Ąftemangel, 59 Prozent steigende Lohnkosten.

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  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
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