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Japanischer Elektronikhersteller Onkyo ist insolvent

Von t-online, neb

Aktualisiert am 16.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Vergangene Blütezeit: Mit kompakten Stereoanlagen war Onkyo erfolgreich, den Absprung zu neuen Technologien schaffte das Unternehmen dagegen nicht.
Vergangene Blütezeit: Mit kompakten Stereoanlagen war Onkyo erfolgreich, den Absprung zu neuen Technologien schaffte das Unternehmen dagegen nicht. (Quelle: Weiss/imago-images-bilder)
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Abgehängt: Der japanische Elektronikhersteller Onkyo hat den Wandel zur Digitalisierung verschlafen – und zahlt nun den Preis dafür. Eine jahrzehntelange Unternehmensgeschichte geht zu Ende. Die Marke könnte aber erhalten bleiben.

Nach einigem Straucheln verliert der japanische Elektronikhersteller Onkyo das Rennen gegen die Zeit: Das bekannte Unternehmen hat Insolvenz angemeldet, berichtet das japanische Wirtschaftsmagazin "Nikkei Asia". Damit zieht der traditionsreiche Hersteller einen Schlussstrich unter eine schon lange andauernde Abwärtsbewegung.

Bereits im August hatte das Unternehmen seine Börsennotierung in Japan verloren. Kurz darauf spaltete Onkyo sich auf. Das Kerngeschäft mit Audiogeräten wie etwa Stereoanlagen verkaufte das Unternehmen an den japanischen Konkurrenten Sharp sowie an den US-Konzern Voxx International. Die Kopfhörersparte verkaufte Onkyo ebenfalls im September an einen Investmentfonds.

Die Marke bleibt wohl dennoch bestehen: Die neuen Besitzer Sharp und Voxx International planen, in einem Joint Venture weiterhin Geräte unter dem Namen Onkyo zu vertreiben. Der japanische Hersteller war weltweit für seine qualitativ hochwertigen Stereoanlagen bekannt. Auch in Deutschland verkaufte das Unternehmen seine Produkte.

Schuldenberg war zu groß für das Unternehmen

Doch das Konsumentenverhalten hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt – Onkyo dagegen nicht. Das 1946 gegründete Unternehmen setzte auch in Zeiten des Smartphones und Streamings auf Tradition. Zwei Tochterunternehmen der Firma mussten bereits im März Insolvenz anmelden.

Nun folgt der Mutterkonzern dem Abstieg. "Wir haben alle Möglichkeiten gesucht, das Geschäft fortzusetzen, konnten aber unsere Schulden nicht abbezahlen", sagte das Unternehmen dem japanischen Medium "Nikkei Asia".

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