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Jetzt will ein weiterer Wohnungsriese die Heizungen abstellen

Von Frederike Holewik und Anna Sophie Kühne

Aktualisiert am 07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Seniorin dreht am Thermostat der Heizung (Symbolbild): Der Vermieter Vonovia hat die Raumtemperatur nachts auf 17 Grad gesenkt.
Eine Seniorin dreht am Thermostat der Heizung (Symbolbild): Der Vermieter Vonovia hat die Raumtemperatur nachts auf 17 Grad gesenkt. (Quelle: Jan Tepass/imago-images-bilder)
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In Privathaushalten soll Energie gespart werden. Deutschlands größter Vermieter drosselt deshalb nachts die Heizung. Jetzt ziehen andere nach.

Nach einer entsprechenden Ankündigung von Deutschlands größtem Vermieter, Vonovia , ziehen nun weitere Wohnungskonzerne nach und kündigen an, die Heizungen einiger Mieter ganz abzustellen. So teilte Vivawest auf Anfrage von t-online mit: "Vivawest wird dort, wo es möglich und ein relevanter Einspareffekt zu erwarten ist, Heizungsanlagen für den Sommer abschalten."

Das Unternehmen ist mit rund 120.000 Wohnungen zwischen Köln und Ahlen einer der größten Vermieter in Nordrhein-Westfalen. 53 Prozent des Wohnungsbestands wird aktuell mit Gas beheizt. Ähnlich wie bei Vonovia soll auch hier die Warmwasserversorgung nicht eingeschränkt werden. Betroffene Mieter würden kurzfristig informiert.

Vonovia hatte jüngst angekündigt, seinen Mietern künftig in der Nacht die Heizungstemperatur abzusenken. "Wir leisten einen Beitrag zur Erdgaseinsparung durch optimierten Betrieb unserer Anlagen. Um möglichst viel Gas in unseren Beständen einzusparen, führen wir eine Nachtabsenkung der Heizungstemperatur bei den Gas-Zentralheizungen ein", sagte eine Unternehmenssprecherin t-online. Zuvor hatte "Bild" berichtet.

Wasserversorgung nicht betroffen

Die Leistung werde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr auf 17 Grad Raumtemperatur reduziert. Tagsüber werde wie gewohnt geheizt. Duschen oder Baden ist aber weiterhin kein Problem: Die Warmwasserversorgung sei von der Maßnahme nicht betroffen, teilt Vonovia mit. Die Maßnahme soll dem Energiesparen dienen.

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In einem Schreiben an die Mieter heißt es: "So senken wir nicht nur den CO2-Ausstoß und entlasten die Umwelt. Sondern wir sparen bis zu rund 6-8% des Heizaufwands in Ihrem Haus. Wir erreichen also eine direkte Einsparung Ihrer Heizkosten."

Die Umstellung der Heiztemperatur soll nach Unternehmensangaben im Rahmen der Routinewartung der Heizungsanlagen vor Beginn der Heizperiode erfolgen. Vonovia besitzt mehr als 550.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich. Hinzu kommen rund 72.500 verwaltete Wohnungen.

LEG appelliert an Mieter

Der Konzern LEG Immobilien hat indes keine Maßnahmen wie die von Vonovia geplant. Stattdessen appelliert LEG an die Mieter mit richtigem Lüften und Heizen Energie zu sparen. "Darüber hinaus wenden wir uns proaktiv mit einem persönlichen Anschreiben an unsere Mieterinnen und Mieter, mit denen wir ihnen eine Erhöhung der Vorauszahlungen auf freiwilliger Basis anbieten, um den Kostenanstieg über die Monate abzufedern", sagt eine Sprecherin t-online.

"Zudem prüfen wir intensiv sämtliche Dienstleistungen rund um unsere Gebäude, um auch hier Möglichkeiten zu identifizieren, mit deren Hilfe wir Belastungen für unsere Mieterinnen und Mieter reduzieren können", heißt es vom Unternehmen weiter. LEG vermietet insgesamt rund 146.000 Wohnungen, knapp 65 Prozent davon werden mit Gas beheizt

Rechtlicher Rahmen ungeklärt

Genossenschaftliche Vermieter sehen die Notwendigkeit Energie zu sparen ebenfalls. Der Dortmunder Spar- und Bauverein hat sich bislang aber gegen eine verpflichtende Maßnahmen entschieden. "Eine pauschale Drosselung von Temperaturen in unseren Wohnungen ist aktuell noch nicht geplant, da der rechtliche Rahmen nicht gegeben ist", sagt eine Sprecherin.

Um dieser Unsicherheit entgegenzuwirken forderte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) unlängst den Rechtsrahmen so anzupassen, dass die maximale Temperaturuntergrenze auf 18 Grad tagsüber und 16 Grad nachts abgesenkt wird.

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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen, Frederike Holewik
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