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Bitburger und Veltins kündigen Preiserhöhungen an

Von dpa
Aktualisiert am 28.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Pandemiefolgen und hohe Energiekosten: Verbraucher müssen sich auf höhere Bierpreise einstellen.
Pandemiefolgen und hohe Energiekosten: Verbraucher müssen sich auf höhere Bierpreise einstellen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa./dpa)
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Steigende Energiekosten wirken sich auch auf den Getränkemarkt aus. Ein Kasten Bier werde mindestens einen Euro teurer, schätzt ein Experte.

Die Biertrinker in Deutschland müssen nach Einschätzung des Getränkemarkt-Fachmagazins "Inside" nahezu flächendeckend mit Bierpreiserhöhungen in den kommenden Monaten rechnen.

"Es wird sich alles erhöhen", sagte Herausgeber Niklas Other am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gebe es im Unterschied zu den Preisrunden der Vergangenheit keine einheitlichen Zeitpunkte und auch der Umfang der bisher bereits bekannten Preiserhöhungen von Brauereien sei nicht einheitlich.

Nach anderen großen Bierherstellern in Deutschland wie der Radeberger Gruppe und Krombacher planen auch die Bitburger Braugruppe und Veltins Preiserhöhungen mit Verweis auf hohe Kostensteigerungen.

Bitburger: "Preisanpassung unumgänglich"

"Die Bitburger Braugruppe wird die Abgabepreise für alle ihre Marken zum 1. Februar 2023 erhöhen. Die massiv gestiegenen Kosten, vor allem für Energie sowie die für den Brauprozess wichtigsten Rohstoffe, machen eine solche Preisanpassung für uns unumgänglich", sagte Angelika Thielen, Leiterin Unternehmenskommunikation Bitburger Braugruppe, am Freitag auf Anfrage. Zur Bitburger Braugruppe gehören unter anderem die Marken König Pilsener, Köstritzer und Licher.

Die Privatbrauerei Veltins erhöht die Preise für ihr gesamtes Sortiment zum 29. Januar 2023, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Nie zuvor habe die deutsche Brauwirtschaft eine solche Kostenexplosion wie in den zurückliegenden Monaten erlebt. Auch Veltins sei deshalb gezwungen, die Abgabepreise an den Handel anzuheben. Die Brauerei im Hochsauerlandkreis hatte zuletzt im Frühjahr 2022 ähnlich wie andere Brauer eine Preiserhöhung vollzogen.

Mindestens ein Euro pro Kasten

Nach Einschätzung von Other peilen einige Brauer offenbar mehrstufige Erhöhungen im Abstand von Monaten an, um sie so besser durchsetzen zu können. Andere, zumeist kleine Bierhersteller machten gleich einen großen Preisschritt. Ein Teil der Preiserhöhungen greife im ersten Quartal des neuen Jahres. Um mindestens einen Euro müsste der Standard-Bierkasten mit 20 Halbliterflaschen im Einzelhandel teurer werden, schätzt Other mit Blick auf die starken Kostensteigerungen bei den Bierherstellern.

"Weil die Marktmacht der Einzelhändler so groß ist, wird sich das Schicksal vieler Biere und Brauereien genau dort entscheiden", erklärte der Herausgeber des Branchenmagazins. Die Handelsketten würden von einer ganzen Welle von Preiserhöhungen überspült und Preisänderungen genau geprüft. Die große Frage werde sein, inwieweit die Brauereien es schaffen, Akzeptanz für ihre Pläne zu finden.

Bier bleibt vergleichsweise günstig

"Die Preiserhöhungen sind im Vergleich zu anderen Warenkategorien überschaubar", betonte Other. Auch im europäischen Vergleich sei Bier in Deutschland preisgünstig, trotz der hohen Produktionskosten. Mit den wöchentlichen Aktionspreisen habe der Handel ein "Monster" geschaffen, das bei der meistgetrunkenen Biersorte Pils ein Gros des Bierabsatzes ausmache.

Die Radeberger Gruppe hatte Anfang September angekündigt, dass sie eine weitere Bierpreiserhöhung noch in diesem Jahr umsetzen will. Krombacher plant, zum 1. März 2023 die Preise für alle Produkte zu erhöhen. Das gelte neben Bier auch für Vitamalz und die alkoholfreien Getränke der Marke Schweppes, hatte ein Sprecher von Krombacher in der vergangenen Woche erklärt. Wie stark die Abgabepreise steigen, dazu äußerten sich die Unternehmen nicht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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