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Computerhersteller HP will bis zu 9.000 Stellen streichen – deutsche Standorte unklar


Schrumpfender Absatzmarkt  

HP will weltweit bis zu 9.000 Stellen streichen

04.10.2019, 11:34 Uhr | dpa-AFX, jb

Computerhersteller HP will bis zu 9.000 Stellen streichen – deutsche Standorte unklar. HP Logo: Vor allem beim Backoffice-Support soll es Jobstreichungen geben. (Quelle: imago images/ZUMA Press)

HP Logo: Vor allem beim Backoffice-Support soll es Jobstreichungen geben. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Im Rahmen des Restrukturierungsplans für das kommende Geschäftsjahr sollen beim Computer- und Druckerhersteller HP weltweit bis zu 9.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Eine Sparte steht dabei besonders im Fokus.

Der Computer- und Druckerhersteller HP Inc HP Aktie will erneut Tausende Mitarbeiter loswerden. Um den Konzern neu aufzustellen, sollen rund 7.000 bis 9.000 Stellen wegfallen, wie der Konzern am Donnerstagabend (Ortszeit) im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Durch den massiven Jobabbau könnte die Anzahl der weltweit Beschäftigten des Unternehmens um über 16 Prozent sinken. "Der größte Teil der Einsparungen wird in Unternehmensfunktionen und Backoffice-Support fließen", sagte Finanzvorstand Steve Fieler in einem Interview. Inwieweit die deutschen Standorte davon betroffen sind, ist noch nicht bekannt. 

HP will damit und mit anderen Maßnahmen jährliche Einsparungen von rund einer Milliarde Dollar erreichen. Zunächst dürften die Kündigungen die Bilanz jedoch stark belasten: Bis zum Abschluss des Konzernumbaus zum Ende des Geschäftsjahres 2022 rechnet das Unternehmen mit Sonderkosten in Höhe von etwa einer Milliarde Dollar.

Schrumpfender Absatzmarkt

HP hatte seine Mitarbeiterzahl zuletzt mit 55.000 angegeben, das war allerdings im vergangenen Jahr. Eine aktualisierte Zahl nannte der Konzern zunächst nicht. HP hat bereits in den vergangenen Jahren Sparprogramme mit starken Personaleinschnitten durchgeführt. Mitte 2018 hatte der Konzern angekündigt, dass bis Ende des Geschäftsjahres 2019 etwa 4.500 bis 5.000 Mitarbeiter entlassen werden dürften.


Dem Unternehmen machte lange Zeit der schrumpfende Markt für PCs und Drucker zu schaffen, zwischenzeitlich liefen die Geschäfte aber auch schon mal wieder deutlich besser. HP führt seit der Aufspaltung von Hewlett-Packard im Jahr 2015 das Hardware-Geschäft des Tech-Urgesteins weiter. Auch die Konzernspitze von HP befindet sich im Umbruch: Vorstandschef Dion Weisler übergibt den Top-Job zum 1. November an Enrique Lores, einen langjährigen HP-Manager.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa-afx, Reuters
  • bloomberg.com
  • HP.com
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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