Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Sammelklage gegen Musk: Prozess in San Francisco beginnt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEx-Formel-1-Pilot ist totSymbolbild für einen TextStalingrad-Rede: Putin droht DeutschlandSymbolbild für einen TextDax geht durch die DeckeSymbolbild für einen TextSkistar teilt beunruhigendes FotoSymbolbild für einen Text"Bergdoktor": Nichts ist, wie es mal warSymbolbild für einen TextGasspeicher: Gute NachrichtenSymbolbild für einen TextFirma will ausgestorbenen Vogel klonenSymbolbild für einen TextBayern verliert Neuschwanstein-ProzessSymbolbild für einen TextBerlin: Grüne rutschen in Umfrage abSymbolbild für einen TextSender streicht Folge von SchlagershowSymbolbild für einen TextNina Bott im MinirockSymbolbild für einen Watson TeaserHeidi Klum überrascht mit Baby-AnsageSymbolbild für einen TextNiedliche Küken züchten - jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Sammelklage gegen Musk: Prozess in San Francisco beginnt

Von dpa
Aktualisiert am 18.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Eröffnung der Tesla-Gigafactory in Grünheide in der Nähe von Berlin: Der Prozess zu einer Anlegerklage gegen Tesla-Chef Musk wegen folgenschwerer Tweets aus dem Jahr 2018 hat am Dienstag in San Francisco begonnen.
Elon Musk: Der Prozess zu einer Anlegerklage gegen den Tesla-Chef wegen folgenschwerer Tweets aus dem Jahr 2018 hat am Dienstag in San Francisco begonnen. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Tech-Milliardär Elon Musk wollte seine Megafirma Tesla von der Börse nehmen. Das wollten sich Anleger nicht gefallen lassen und klagen. Der Prozess beginnt.

Über Elon Musks voreilige Ankündigung vom Sommer 2018, den Elektroautohersteller Tesla <US88160R1014> von der Börse zu nehmen, wird seit Dienstag vor Gericht in San Francisco verhandelt. Anleger werfen dem Tech-Milliardär in einer Sammelklage vor, die dadurch ausgelösten Kursschwankungen hätten sie um Geld gebracht.

Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen damalige Tweets von Musk, in denen er unter anderem behauptete, die Finanzierung für den Aufkauf der Aktien mit einem Aufschlag auf den damaligen Kurs sei "gesichert". Später stellte sich heraus, dass es keine endgültigen Zusagen gab. Ein Rückzug von der Börse wurde nie konkret.

Zum Prozessauftakt am Dienstag in Kalifornien wurden zunächst neun Geschworene ausgewählt. Musk hatte vergeblich versucht, das Verfahren nach Texas verlegen zu lassen, wo Tesla aktuell seinen offiziellen Sitz hat. Seine Anwälte argumentierten, potenzielle Geschworene aus San Francisco seien generell voreingenommen gegen den Milliardär. Der Richter ließ diesen Einwand jedoch nicht gelten. Die Öffentlichkeit kann den Prozess per Audioübertragung verfolgen.

"Arrogant und narzisstisch"

Mehrere Kandidaten wurden am Dienstag aufgrund persönlicher Gründe oder beruflicher Zwänge vom Geschworenendienst befreit. Viele potenzielle Geschworene äußerten sich kritisch über Musk – und sein Anwalt Alex Spiro bohrte oft nach, ob sie eine unvoreingenommene Bewertung der Fakten zusichern könnten. Eine Kandidatin sagte, was sie über Musk gelesen habe, bringe sie zu dem Schluss, er sei "arrogant und narzisstisch". Sie kam nicht unter die neun Geschworenen.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Als die Klage eingereicht wurde, hatte Tesla den Hauptsitz noch in Palo Alto im Silicon Valley südlich von San Francisco. Der lange als Tech-Visionär gefeierte Unternehmer Musk offenbarte insbesondere im Zuge der Übernahme von Twitter rechte politische Ansichten, was ihn im traditionell eher liberal gesinnten Kalifornien unpopulärer werden ließ.

Musk und seine Tweets

Richter Edward Chen stellte bereits fest, dass Musks Angaben in den Tweets nicht der Wahrheit entsprochen hätten. Die Geschworenen werden zwar darauf hingewiesen, sollen aber bewerten, ob diese Äußerungen relevant für Anleger waren und ihnen Schaden zufügten, weil sie sich darauf verließen. Auch müssen sie entscheiden, ob Musk bewusst war, dass er falsche Angaben machte.

Die Tweets hatten Musk und Tesla heftigen Ärger eingebrockt. Der 51-Jährige und das Unternehmen zahlten nach Ermittlungen der Börsenaufsicht SEC wegen Irreführung von Anlegern Strafen von jeweils 20 Millionen Dollar. Außerdem musste Musk den Vorsitz im Verwaltungsrat aufgeben und sich verpflichten, potenziell kursrelevante Tweets von Tesla absegnen zu lassen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
"Das hat uns einen Shitstorm eingebracht"
Von Frederike Holewik, Heike Vowinkel
Elon MuskKalifornienSan FranciscoTesla
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website