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Bauernverband fürchtet Ernteausfälle


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Bauernverband fürchtet geringere Ernte

Von dpa, ASKü

12.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Rübenpflanzen auf einem Feld mit trockenem Boden (Symbolbild): Die Hitze macht den Bauern seit Jahren immer wieder zu schaffen.
Rübenpflanzen auf einem Feld mit trockenem Boden (Symbolbild): Trockenheit und Hitze machen den Bauern seit Jahren immer wieder zu schaffen. (Quelle: IMAGO/Leon Kuegeler/photothek.de)
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Die hohen Temperaturen belasten die Ernten. Der Bauernverband befürchtet Ertragseinbußen von bis zu 40 Prozent – und steigende Lebensmittelpreise.

Der Deutsche Bauernverband warnt angesichts anhaltender Trockenheit vor Ernteausfällen und höheren Preisen. "Im Moment kämpfen wir an vielen Fronten. Die Düngemittelpreise sind vier Mal höher als vor einem Jahr. Die Energiekosten sind doppelt so hoch. Die Futterkosten haben zugenommen", sagte der Präsident des Verbandes, Joachim Rukwied. "Wenn es nicht demnächst durchgehend regnet, dann sind dort eben Ertragseinbußen von 30, 40 Prozent zu befürchten."

Die Getreideernte sei zwar für dieses Jahr auf der Zielgeraden, aber die Ernten der Herbstkulturen, Kartoffeln oder Zuckerrüben etwa, stünden noch aus. "Ich will nicht ausschließen, dass insbesondere Kulturen, die im Herbst geerntet werden, noch Preissteigerungen erfahren", sagte Rukwied. "In Summe belastet natürlich die Witterungssituation unsere Betriebe."

Klimawandel kostet jedes Jahr Milliarden

Die Grasnarbe sei in einigen Regionen braun. "Da wächst überhaupt nichts nach." Einige Betriebe müssten deshalb bereits Winterfuttervorräte zufüttern, da sie kein Grünfutter mehr schneiden könnten.

Zwar richte sich die Landwirtschaft laut Rukwied mit wasser- und bodenschonenden Verfahren auf trockenere und heißere Sommer ein. "Aber letztendlich ist eben zu befürchten, dass wir durch die Klimaveränderung zukünftig nicht mehr das Ertragsniveau der 90er Jahre beispielsweise erreichen können." Um die Landwirtschaft auf die veränderten klimatischen Bedingungen einzustellen, braucht es enorme Investitionen.

Nicht erst in diesem Sommer wird deutlich, wie die steigenden Temperaturen die Wirtschaft belasten. Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Auftrag gegebene Studie kam im Juli zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel Deutschland seit dem Jahr 2000 rund 145 Milliarden Euro gekostet hat. Laut den Autoren ist dies sogar eine eher konservative Schätzung, da die Abgrenzung zwischen üblichen Extremwetter-Schäden und Klimawandel-Folgen zunehmend schwierig sei.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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