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Neuseeland: Erstes Land will Zigaretten ganz verbieten

Ab Ende 2022  

Erstes Land will Zigaretten verbieten

09.12.2021, 13:40 Uhr | dpa

Neuseeland: Erstes Land will Zigaretten ganz verbieten. Zigaretten: Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in Neuseeland. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Zigaretten: Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in Neuseeland. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Neuseeland will den Verkauf von Zigaretten langfristig ganz verbieten. Wie die Regierung ankündigte, soll das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten deshalb schrittweise angehoben werden.

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Neuseeland will zu einem rauchfreien Land werden und den Verkauf von Zigaretten an zukünftige Generationen verbieten. Jugendliche, die bei Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes mit dem Namen "Smokefree 2025 Action Plan" jünger als 14 Jahre seien, könnten in dem Pazifikstaat niemals legal Tabakprodukte kaufen, sagte die stellvertretende Gesundheitsministerin Ayesha Verrall.

Die neuen Regeln sollen voraussichtlich ab Ende kommenden Jahres gelten, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald".

"Historischer Tag für die Gesundheit"

"Wir wollen sicherstellen, dass junge Leute nie mit dem Rauchen anfangen, also machen wir es strafbar, rauchbare Tabakprodukte an Jugendliche zu verkaufen", sagte Verrall. Dem Plan zufolge können Raucher dann auch nur noch Tabakwaren mit sehr niedrigem Nikotingehalt kaufen. Zudem sollen immer weniger Geschäfte die Erlaubnis erhalten, Tabakwaren anzubieten. "Dies ist ein historischer Tag für die Gesundheit unseres Volkes", betonte Verrall.

Rauchen sei die häufigste vermeidbare Todesursache in Neuseeland, so die Politikerin. Die durch das Rauchen verursachten Schäden seien besonders bei den Maori (den Ureinwohnern des Landes) und in Gemeinden mit niedrigem Einkommen spürbar.

Verrall kündigte auch Maßnahmen an, um Rauchern bei der Entwöhnung zu helfen. "Wenn wir verhindern, dass Menschen mit dem Rauchen anfangen, und denen, die rauchen, beim Aufhören helfen, decken wir beide Enden des Spektrums ab", sagte sie. Kritiker warnten aber bereits, dass ein Verbot den illegalen Handel auf dem Schwarzmarkt anheizen werde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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