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Eisprungrechner: So berechnen Sie Ihre fruchtbaren Tage | Kalender


Eisprungrechner: Kalender zum Berechnen Ihrer fruchtbaren Tage

Von Wiebke Posmyk

Aktualisiert am 02.02.2023Lesedauer: 4 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Ein glückliches Paar: Mit dem Eisprungkalender lassen sich die fruchtbaren Tage berechnen.
Ein glückliches Paar: Mit dem Eisprungkalender lassen sich die fruchtbaren Tage berechnen. (Quelle: opolja/getty-images-bilder)
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Berechnen Sie den Eisprung und die fruchtbaren Tage mit dem Fruchtbarkeitskalender (Eisprungkalender) und erhöhen Sie die Chance auf eine Schwangerschaft.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ermittelt der Eisprungrechner?
  • Fruchtbare Tage berechnen: So geht‘s
  • Wichtiger Hinweis zur Aussagekraft des Eisprungkalenders
  • Eisprung ohne Fruchtbarkeitskalender berechnen

Paare mit Kinderwunsch können auf einen Glückstreffer hoffen – oder gezielt ihre Chancen erhöhen, indem sie die fruchtbaren Tage der Frau berechnen. Unser Eisprungrechner macht es leicht: Er berechnet für Sie, wann die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft besonders hoch sind.

Eine Frau kann nur an wenigen Tagen innerhalb des monatlichen Zyklus schwanger werden. Diese fruchtbaren Tage lassen sich Monat für Monat berechnen.

So funktioniert der Eisprungrechner (auch: Ovulationsrechner, Fruchtbarkeitsrechner): Geben Sie einfach den ersten Tag der letzten Periode und die übliche Zykluslänge an. Mit einem Klick auf "Berechnen" erhalten Sie Ihren persönlichen Fruchtbarkeitskalender Monat für Monat dargestellt – inklusive der Tage, an denen Sie voraussichtlich schwanger werden können.

Wann sind die fruchtbaren Tage?

Eisprungrechner: Fruchtbare Tage & Eisprung berechnen
z.B. 28 Tage
  • 20 Tage
  • 21 Tage
  • 22 Tage
  • 23 Tage
  • 24 Tage
  • 25 Tage
  • 26 Tage
  • 27 Tage
  • 28 Tage
  • 29 Tage
  • 30 Tage
  • 31 Tage
  • 32 Tage
  • 33 Tage
  • 34 Tage
  • 35 Tage
  • 36 Tage
  • 37 Tage
  • 38 Tage
  • 39 Tage
  • 40 Tage

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig: Die Eingaben und das Ergebnis des Selbsttests werden durch t-online weder gespeichert noch mit Dritten geteilt.

Praktisch ist unsere Exportfunktion: Sie können die durch den Fruchtbarkeitsrechner ermittelten Daten der nächsten sechs Monate mit einem Klick herunterladen und in einen persönlichen Kalender exportieren (zum Beispiel in den Google Kalender oder in den Kalender von Outlook).

Was ermittelt der Eisprungrechner?

Im Fruchtbarkeitskalender sehen Sie auf einen Blick,

  • wann voraussichtlich die fruchtbaren Tage sind,
  • an welchem Tag der nächste Eisprung zu erwarten ist,
  • wann die nächste Periode einsetzt,
  • wann die Einnistung in die Gebärmutter stattfindet, sofern eine Eizelle befruchtet wurde, und
  • ab wann eine mögliche Schwangerschaft mit einem Urintest nachweisbar wäre.

Hat eine Samenzelle tatsächlich eine Eizelle befruchtet, nistet sie sich innerhalb von etwa fünf bis sechs Tagen in der Gebärmutter ein. Der Zeitpunkt der möglichen Einnistung wird Ihnen im Eisprungkalender angezeigt.

Ein Schwangerschaftstest kann theoretisch schon ab dem zehnten Tag nach der Befruchtung positiv sein, ist zu diesem Zeitpunkt aber oft noch nicht zuverlässig. Mit einem sicheren Ergebnis ist erst einen Tag nach Ausbleiben der erwarteten Regelblutung zu rechnen. Dieser Tag ist für Sie in Ihrem persönlichen Fruchtbarkeitskalender markiert.

Beachten Sie: Als Methode zur Verhütung ist der Eisprungrechner nicht geeignet.

Fruchtbare Tage berechnen: So geht‘s

Mit Beginn des Zyklus reift im Eierstock eine Eizelle heran. Etwa 14 Tage vor der nächsten Periode kommt es zum Eisprung (Ovulation): Die Eizelle löst sich und wandert den Eileiter hinauf. Trifft sie im Eileiter auf eine männliche Samenzelle, kann sie befruchtet werden und sich in der Gebärmutter einnisten – und die Frau kann schwanger werden.

Das Zeitfenster, in dem eine Eizelle durch Spermien befruchtungsfähig ist, ist jedoch klein. Nach dem Eisprung sind noch 12 bis 24 Stunden Zeit, um auf eine männliche Samenzelle zu treffen.

Die Spermien des Mannes können allerdings einige Tage im weiblichen Körper überleben. Das bedeutet: Nicht nur zum Zeitpunkt des Eisprungs, sondern auch kurz vorher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, nach dem Sex schwanger zu werden.

Die besten Chancen, schwanger zu werden, haben Frauen bis zu zwei Tage (maximal: fünf Tage) vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst. Der Eisprungrechner ermittelt diesen Zeitraum und zeigt die fruchtbaren Tage im Kalender an.

Wichtiger Hinweis zur Aussagekraft des Eisprungkalenders

Der Eisprungkalender ist ein Ovulationsrechner: Er berechnet auf Basis der Zykluslänge und dem Datum der letzten Periode, wann der Eisprung stattfindet und an welchen Tagen des Zyklus eine Frau voraussichtlich schwanger werden kann. Eine Garantie dafür, dass die Fruchtbarkeit an diesen Tagen tatsächlich hoch ist, gibt es jedoch nicht.

Der Grund: Der Körper funktioniert nicht wie eine Maschine. Viele äußere und innere Faktoren beeinflussen den weiblichen Zyklus. Dazu zählen beispielsweise

  • Stress/psychische Faktoren,
  • Diäten oder
  • Reisen/Klimaveränderungen.

Auch Erkrankungen können den Menstruationszyklus durcheinanderbringen, etwa eine Essstörung, Schilddrüsenprobleme oder das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS). Nicht zuletzt haben viele junge Mädchen, aber auch Frauen in den Wechseljahren einen unregelmäßigen Zyklus.

Diese Einflüsse können im Eisprungrechner nicht berücksichtigt werden. Der Fruchtbarkeitskalender soll vielmehr als Hilfestellung dienen, um jeden Monat die Chancen für eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Ist Ihre Zykluslänge auffällig verändert (etwa besonders kurz oder lang) und kennen Sie die Ursache nicht, sollten Sie mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt sprechen.

Eisprung ohne Fruchtbarkeitskalender berechnen

Viele Frauen kennen ihren Körper sehr gut, sodass sie zur Berechnung ihrer fruchtbaren Tage keinen Kalender benötigen. Der Eisprungkalender kann jedoch eine zusätzliche Hilfe sein.

Eine Möglichkeit zur Berechnung des Eisprungs ist die symptothermale Methode. Dabei misst die Frau morgens vor dem Aufstehen die Körpertemperatur (Basaltemperatur) und beobachtet zusätzlich die Beschaffenheit des Zervixschleims. Diese Flüssigkeit wird von Drüsen im Gebärmutterhals produziert.

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Körpertemperatur und Beschaffenheit des Zervixschleims verändern sich im Laufe des Monatszyklus. Die Aufwachtemperatur steigt nach dem Eisprung um mindestens zwei Zehntel Grad Celsius und bleibt bis zur nächsten Regelblutung auf diesem Niveau. Anschließend fällt die Temperatur ab und bleibt bis zum Eisprung niedrig.

Der Zervixschleim ist an den unfruchtbaren Tagen im Monat trübe, zäh und undurchlässig. Anders an den fruchtbaren Tagen: Der Schleim ist dann flüssiger, klar und "spinnbar", sodass männliche Samenzellen (Spermien) passieren können.

Zusätzlich kann die Frau Muttermund und Gebärmutterhals untersuchen. Beide verändern sich während der fruchtbaren Tage: Um den Eisprung herum liegen sie etwas höher in der Scheide. Der Muttermund ist weicher und öffnet sich leicht.

Eine weitere Möglichkeit, um den Eisprung zu ermitteln, ist ein Ovulationstest. Er misst, wie hoch die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin ist. Dieses steigt kurz vor dem Eisprung an. Der Ovulationstest besteht aus einem Teststreifen, der in den Urinstrahl (oder einen Behälter mit Urin) gehalten wird.

Ein Eisprungrechner ist also nicht zwingend nötig, um herauszufinden, wann die fruchtbaren Tage sind – er unterstützt Sie jedoch jeden Monat dabei, wichtige Daten im Blick zu behalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Raith-Paula, E., Frank-Herrmann, P.: Natürliche Familienplanung heute: Modernes Zykluswissen für Beratung und Anwendung. Springer, Berlin 2020
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Ein kleines Wunder: Die Fortpflanzung. Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Online-Publikation: www.bzga.de (Stand: 2018)
  • Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie. Thieme, Stuttgart 2013
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