Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesundheitswesen >

Gift-Infozentrum Nord meldet neuen Anfragen-Rekord

Putzmittel, Pflanzen, Aquarium  

Gift-Infozentrum Nord meldet neuen Anfragen-Rekord

27.08.2018, 12:27 Uhr | dpa

Gift-Infozentrum Nord meldet neuen Anfragen-Rekord. Kind zieht Putzmittel aus einem Schrank: Auch im Haushalt besteht die Gefahr, sich zu vergiften. (Quelle: Getty Images/MartinPrescott)

Kind zieht Putzmittel aus einem Schrank: Auch im Haushalt besteht die Gefahr, sich zu vergiften. (Quelle: MartinPrescott/Getty Images)

2017 haben sich so viele Menschen an das Giftinformationszentrum-Nord gewandt wie noch nie. Nicht nur Bürger suchen dort Rat.

Immer mehr Menschen suchen Rat beim Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord). Um eine fachliche Expertise in Vergiftungsfällen zu erhalten, haben sich 2017 gut 41.000 Ratsuchende an das Zentrum gewandt. Dies sind 6,5 Prozent mehr als 2016 und so viele wie nie zuvor seit der Gründung im Jahr 1995, teilte die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit. Dort ist das als Gemeinschaftseinrichtung der Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein geführte GIZ-Nord angesiedelt.

Meistens führen Substanzen aus dem täglichen Umfeld zu Vergiftungen

Der 24-Stunden-Service werde nicht nur von Bürgern in Anspruch genommen, zunehmend auch von medizinischem Fachpersonal, berichtete ein UMG-Sprecher. Nach den Erkenntnissen der Göttinger Experten führen zumeist Substanzen aus dem täglichen Umfeld zu Vergiftungen. Kinder seien vor allem durch chemische Produkte, Arzneimittel und Pflanzen gefährdet. Bei Erwachsenen überwiegen Vergiftungen durch Medikamente.

Vergiftungen gibt es aber auch durch relativ unbekannte Substanzen wie zum Beispiel das Palytoxin der Krustenanemone. Diese Blumentiere seien oftmals Bewohner heimischer Aquarien, berichtete die UMG. Unvorsichtige Aquarienbesitzer können das Gift beim Reinigen über die Haut oder die Atemwege aufnehmen. Es kann zu Fieber, Schüttelfrost, Kurzatmigkeit und Muskelschwäche führen. Das GIZ-Nord registrierte bisher insgesamt 46 Vergiftungsfälle mit Palytoxin, von denen die Hälfte für die Betroffenen im Krankenhaus endete.

Telefonnummern der Giftnotrufzentralen

Das GIZ-Nord ist rund um die Uhr unter der Notrufnummer 0551/19240 erreichbar. Die Telefonnummern der Giftnotrufzentralen weiterer Bundesländer finden Sie hier im Überblick.

Verwendete Quellen:
  • dpa-lni

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Diese Winterjacken sind diese Saison im Trend
bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018