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Bluthochdruck senken: Vollkornprodukte senken hohen Blutdruck


Bluthochdruck mit Vollkornprodukten natürlich senken

jlu/t-online

14.12.2010Lesedauer: 3 Min.
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Blutdruck natürlich senken: Mit Vollkornbrot und Haferflocken.
Blutdruck natürlich senken: Mit Vollkornbrot und Haferflocken. (Quelle: imago)
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Bluthochdruck lässt sich auch ohne Medikamente senken - zum Beispiel mit Vollkornprodukten. Das haben Wissenschaftler der University of Aberdeen in Schottland herausgefunden. Demnach sind mehrere Portionen Vollkorn am Tag bei zu hohem Blutdruck genauso effektiv wie Medikamente. Dadurch reduziere sich auch das Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, so die Forscher. Doch es gibt noch natürliche Methoden gegen Bluthochdruck: Lesen Sie hier, wie Sie Bluthochdruck ohne Medikamente senken können.

Vollkorn-Diät gegen Bluthochdruck

Für die Studie untersuchte das Forscherteam um den Studienleiter Dr. Frank Thies über 200 Probanden mit Bluthochdruck. Sie erhielten von den Wissenschaftlern jeden Tag drei Portionen Haferflocken oder andere Vollkornkornprodukte, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Abgesehen davon behielten die Versuchsteilnehmer ihre gewohnte Ernährung bei. Anschließend verglichen die Wissenschaftler die Blutdruckwerte der Probanden mit Vollkorn-Diät mit denen von Personen, die stark verarbeitete Getreideprodukte aus Weißmehl aßen.

Vollkornprodukte fast so gut wie Medikamente

Das Ergebnis: Wer Vollkornbrot oder Haferflocken zu sich genommen hatte, konnte seinen Bluthochdruck um 5 bis 6 mmHg (Millimeter-Quecksilbersäure) senken, sagt Thies. Dies entspräche in etwa dem Effekt blutdrucksenkender Medikamente, erklärt der Studienleiter weiter. Das Entscheidende: Das Risiko für Nierenversagen, Herzversagen, Schlaganfall, Aneurysmen und Herzinfarktrisiko reduziert sich um 15 bis 25 Prozent, behaupten die Forscher. Das komplette Studienergebnis ist in der Fachzeitschrift "The American Journal of Clinical Nutrition" erschienen.

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Der Lebensstil beeinflusst die Werte

Doch ab welchem Wert ist der Blutdruck zu hoch? Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird bei Werten von über 140/90 mmHg von Bluthochdruck gesprochen. In welchen Fällen Betroffene Medikamente nehmen müssen, hängt von zahlreichen Faktoren wie der Höhe der Blutdrucks, Vorerkrankungen und Allgemeinzustand ab. Im Einzelfall kann das nur der Arzt entscheiden. Doch selbst wer Medikamente nehmen muss, kann die Menge und Dosis reduzieren, wenn er seinen Lebensstil ändert.

Die Ernährung beeinflusst den Blutdruck

In vielen Fällen reicht es bereits aus, sich gesund zu ernähren: Eine Ernährungsumstellung kann den Blutdruck durchschnittlich um bis zu 11 mmHG systolisch und 5,5 mmHG diastolisch reduzieren wie in der amerikanischen DASH-Studie nachgewissen werden konnte. Allein der Verzehr von mehr Ost und Gemüse ohne weitere Änderungen beim Essen ließ die Werte sinken. Besonders positiv zeigte sich dieser Effekt, wenn gleichzeitig der Fett- und Fleischkonsum reduziert wurden. Auch Kakao und dunkle Schokolade senken den Blutdruck. Allerdings sollte man hier vorsichtig mit den zusätzlichen Kalorien sein, die schnell zu Übergewicht führen können. Mit Kochsalz sollten Menschen mit Bluthochdruck generell sparsam umgehen.

Gewichtskontrolle und regelmäßiger Sport

Wer Übergewicht hat, sollte abnehmen: Für jedes Kilo weniger könne man 1 bis 2 mmHG von den Werten abziehen, erklärt Dr. Ramon Martinez in seinem Buch "Bluthochdruck selbst senken in 10 Wochen". Von drastischen Diäten rät der Kardiologe jedoch ab. Dauerhaft helfe nur Ernährungsumstellung in Verbindung mit Sport. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Schwimmen, Fahrradfahren und Ergometertraining im Fitnessstudio. Vermeiden sollten Bluthochdruckpatienten extremes Belastungstraining wie Gewichtheben, Tauchen, Klettern und Bodybuilding. Mehr Bewegung in den Alltag bringen auch Aktivitäten wie tägliches Treppensteigen und der Verzicht aufs Auto, um Supermarktseinkäufe zu erledigen.

Entspannung und Stressabbau

Hektik, Zeitdruck und Ärger treiben den Blutdruck in die Höhe, indem sie das Nervensystem in Alarmbereitschaft setzen. Daher ist es sinnvoll, Methoden zum Stressabbau und zur Entspannung zu entwickeln. Autogenes Training, Tai Chi, Yoga und spezielle Atemübungen können laut Ramirez dabei hilfreich sein. Von Genussmitteln wie Alkohol und Zigaretten sollten Hypertoniker dagegen besser die Finger lassen. Vor allem Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung, die den Blutdruck noch weiter steigen lässt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Ann-Kathrin Landzettel
Von Wiebke Posmyk
Schottland

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