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Depressionen-Selbsttest: Habe ich Depressionen?

Selbsttest  

Leiden Sie an einer Depression?

Von Moritz Faller

14.12.2020, 09:21 Uhr
Depressionen-Selbsttest: Habe ich Depressionen?. Frau schaut traurig aus dem Fenster: Depressionen gehen oft mit Antriebslosigkeit und Traurigkeit einher. (Quelle: Getty Images/ martin-dm)

Frau schaut traurig aus dem Fenster: Depressionen gehen oft mit Antriebslosigkeit und Traurigkeit einher. (Quelle: martin-dm/Getty Images)

Sie sind antriebslos, erschöpft und empfinden eine innere Leere? Wenn dieses Gefühl Ihr Leben bestimmt und immer wieder kommt, steckt möglicherweise mehr dahinter als nur ein Stimmungstief. Je früher man eine Depression erkennt, desto besser kann diese behandelt werden. Der folgende Selbsttest gibt Ihnen eine erste Einschätzung darüber, ob Sie depressiv sind.

Beachten Sie: Der Test ersetzt keine ärztliche Diagnose. Er analysiert nur bestimmte Symptome und zeigt auf, ob diese im Zusammenhang mit einer Depression stehen könnten. Die Auswertung erfolgt nach einem festgelegten Punktesystem. Um sicher zu sein, ob Sie tatsächlich depressiv sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder an einen Psychologen.

Testen Sie sich: Wie hoch ist Ihr Depressions-Risiko?

Wenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten





Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit





Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen





Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben





Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen





Schlechte Meinung von sich selbst; Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben





Schwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z.B. beim Zeitunglesen oder Fernsehen





Waren Ihre Bewegungen oder Ihre Sprache so verlangsamt, dass es auch anderen auffallen würde? Oder waren Sie im Gegenteil „zappelig“ oder ruhelos und hatten dadurch einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?





Gedanken, dass Sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten







© Patient Health Questionnaire
Bitte füllen Sie den gesamten Test aus.

Ihr Ergebnis: gesund


Ihre Antworten weisen nicht auf das Vorliegen einer depressiven Verstimmung hin. Sollten Sie sich trotzdem nicht wohl oder depressiv fühlen, dann raten wir Ihnen dazu Ihre Beschwerden mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu besprechen.

Im folgenden Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zu Depressionen:

Ihr Ergebnis: Unauffällig


Ihre Antworten weisen nicht übermäßig auf das Vorliegen einer Depression hin. Dennoch sollten Sie Ihre Beschwerden im Blick behalten und im Zweifelsfall eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und mit diesem die Beschwerden abklären.

Im folgenden Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zu Depressionen:

Ihr Ergebnis: Leichtgradige Depression


Es liegt möglicherweise eine leichte depressive Erkrankung vor. Die Einteilung nach leicht, mittel und schwer ergibt sich anhand der Anzahl der Symptome. Oft verschlimmern sich die Symptome der Depression. Deshalb ist der dringende Rat, zum Arzt zu gehen und die Beschwerden abzuklären.

In den folgenden Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zu Depressionen:

Ihr Ergebnis: Mittelgradige Depression


Das Ergebnis weist darauf hin, dass möglicherweise eine mittelschwere Depression vorliegt. Diese ist auf jeden Fall mit einem Arzt oder Psychologen abzusprechen. Dieser kann die Diagnose genau stellen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. 

In den folgenden Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zu Depressionen:

Ihr Ergebnis: Schwergradige Depression


Die Auswertung des Tests ergab, dass möglicherweise eine schwere Depression vorliegt. Bitte klären Sie Ihre Beschwerden unverzüglich mit einem Arzt oder Psychologen ab. Nach der Stellung der Diagnose können dann geeignete Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden.

In den folgenden Artikeln erhalten Sie weitere Informationen zu Depressionen:

Wer hat den Depressions-Selbsttest entwickelt?

Der Selbsttest basiert auf "Gesundheitsfragebogen für Patienten“ (Patient Health Questionnaire, kurz PHQ-D). Dieser wurde von der Universität in Columbia in Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt und durch die Medizinische Universitätsklinik in Heidelberg für Deutschland weiterentwickelt. Der Fragebogen dient dazu, die Diagnose der häufigsten psychischen Erkrankungen zu erleichtern, unter anderem auch zu depressiven Störungen.

Was ist eine Depression und woher kommt sie?

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und zeichnen sich durch verschiedene Beschwerden aus. Im Schnitt erkrankt jeder fünfte Deutsche im Laufe seines Lebens daran. Die Betroffenen fühlen sich niedergeschlagen, traurig und empfinden eine innere Leere. Häufig leiden sie auch unter Schlaflosigkeit und Appetitstörungen. Im Gegensatz zu einem momentanen Stimmungstief kommt bei einer echten Depression das Gefühl tiefer Traurigkeit immer wieder. 

Ursachen für eine Depression können eine erbliche Veranlagung sein, aber auch Stress und körperliche Erkrankungen kommen in Betracht. Auch traumatische Erlebnisse, ein geringes Selbstwertgefühl und Verlusterfahrungen gehören zu den Auslösern einer Depression. Oft sind es auch mehrere Faktoren, die zusammenkommen. 

Welche Symptome sind typisch für eine Depression?

Die Symptome einer Depression können sehr verschieden sein und variieren stark von Betroffenem zu Betroffenem. Daher ist es für Laien auch sehr schwer, die psychische Erkrankung zu erkennen. Der Depressionen-Selbsttest kann erste Anhaltspunkte liefern, indem er Fragen zu den Symptomen stellt. Er ersetzt aber keine ärztliche Diagnose. 

Als Hauptsymptome einer Depression gelten:

  • Verlust von Interesse & Freude
  • Depressive Stimmung
  • Verminderter Antrieb & Müdigkeit

In Verbindung mit diesen häufig auftretenden Symptomen treten meist weitere Nebensymptome auf. Das können zum Beispiel ein verminderter Appetit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen oder auch Suizidgedanken sein.

Diagnose: Wie wird die Krankheit festgestellt?

Depressionen werden aufgrund ihrer diffusen Symptome oft nicht erkannt und erst spät festgestellt. Eine frühe Diagnose ist jedoch wichtig, um die Krankheit erfolgreich behandeln zu können. Daher sollte man sich, wenn die oben genannten Anzeichen und Symptome länger als zwei Wochen anhalten, in ärztliche Behandlung begeben.

Der Arzt (meist ein Psychiater) oder ein Psychologe kann eine Depression auf der Basis eines ausführlichen Patientengesprächs (Anamnese) feststellen. Dabei werden verschiedene Aspekte angeschnitten: die persönliche Krankheitsgeschichte und die private Situation sowie der aktuelle psychische und körperliche Zustand.

Behandlung: Wie wird eine Depression behandelt?

Zunächst einmal die gute Nachricht: Depressionen sind heilbar. Durch eine konsequente Behandlung kann den meisten Betroffenen geholfen werden, wieder ein weitgehend normales Leben zu führen. Dabei gibt es zwei Therapiesäulen: die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva und die Psychotherapie. Beide Verfahren können miteinander kombiniert werden. Ergänzend hierzu gibt es noch einige alternative Behandlungsmethoden wie die Wachtherapie, die Lichttherapie und die Hirnstimulation.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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