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Diese Stoffe in Lebensmitteln k├Ânnen krebserregend sein

Von dpa
Aktualisiert am 29.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Fisch und Meeresfr├╝chte: Vergleichsweise hohe Bleigehalte wurden in der Vergangenheit in Algen, Fisch, Meeresfr├╝chten und Nahrungserg├Ąnzungsmitteln nachgewiesen.
Fisch und Meeresfr├╝chte: Vergleichsweise hohe Bleigehalte wurden in der Vergangenheit in Algen, Fisch, Meeresfr├╝chten und Nahrungserg├Ąnzungsmitteln nachgewiesen. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Mit Blei und Cadmium belastete Lebensmittel gelten als gro├če Gesundheitsgefahr, vor allem in der Krebsforschung. Die EU versch├Ąrft jetzt Grenzwerte. Grund sind neue Daten. Worin sind die Stoffe enthalten?

Im Zuge des europ├Ąischen Plans zur Krebsbek├Ąmpfung treten in dieser Woche neue Grenzwerte f├╝r bestimmte Schwermetalle in einer Vielzahl von Lebensmitteln in Kraft. F├╝r zum Beispiel S├Ąuglingsnahrung, Gew├╝rze, Weine und Salz gelten von Montag an strengere oder zus├Ątzliche H├Âchstgehalte f├╝r Blei. Ab Dienstag gibt es zudem neue Cadmium-Grenzwerte f├╝r etliche Obst-, Gem├╝se- und Getreidesorten sowie ├ľlsaaten.

"Im Rahmen des europ├Ąischen Krebsbek├Ąmpfungsplans haben wir uns verpflichtet, den Gehalt karzinogener Inhaltsstoffe weiter zu verringern", sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides zum Inkrafttreten der neuen Regeln. Der Schritt sei ein weiteres konkretes Beispiel daf├╝r, dass in der EU der Verbraucher bei Lebensmitteln immer an erster Stelle stehe.

Neue Erkenntnisse zu gesundheitlichen Folgen von Blei

Hintergrund der neuen Grenzwerte f├╝r das Schwermetall Blei sind Erkenntnisse, nach denen es keine Schwelle gibt, unterhalb derer gesundheitliche Sch├Ądigungen f├╝r den Menschen sicher ausgeschlossen werden k├Ânnen. Zudem ├Ąu├čerte die Europ├Ąische Beh├Ârde f├╝r Lebensmittelsicherheit zuletzt Besorgnis dar├╝ber, dass die derzeitige ern├Ąhrungsbedingte Exposition gegen├╝ber Blei die neurologische Entwicklung von F├Âten, Kleinkindern und Kindern beeintr├Ąchtigen k├Ânnte.

Vergleichsweise hohe Bleigehalte wurden in der Vergangenheit in Algen, Fisch, Meeresfr├╝chten und Nahrungserg├Ąnzungsmitteln nachgewiesen. Laut Bundesumweltministerium k├Ânnen aber auch andere Lebensmittel wie zum Beispiel Getreideprodukte oder Gem├╝se trotz vergleichsweise geringer Bleigehalte einen nennenswerten Anteil zur Bleiaufnahme beitragen, da diese viel verzehrt werden. K├╝nftig gilt so zum Beispiel auch f├╝r die meisten Salzsorten ein H├Âchstgehalt von 1,0 Milligramm je Kilogramm. F├╝r Weine wird er ab der Ernte 2022 von 0,15 auf 0,10 Milligramm je Kilogramm abgesenkt.

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Auch Cadmium ist giftig und krebserregend

Hintergrund der neuen Grenzwerte f├╝r Cadmium sind Daten, die nach der Umsetzung der 2014 empfohlenen Risikominderungsma├čnahmen ├╝ber das Vorkommen erhoben wurden. Diese zeigen nach Angaben der zust├Ąndigen EU-Kommission, dass es m├Âglich ist, den Cadmiumgehalt in vielen Lebensmitteln zu verringern.

Das Schwermetall gelangt insbesondere durch Verbrennungsprozesse oder als Bestandteil von Kl├Ąrschlamm in die Umwelt. Zudem kann es auch durch Phosphatd├╝ngung in den Boden eingetragen werden. Wie auch Blei ist Cadmium giftig und krebserregend.

Bis 2035 bis zu 24 Prozent mehr Krebsf├Ąlle m├Âglich

Der europ├Ąische Plan zur Krebsbek├Ąmpfung wurde im Februar vorgestellt und sieht neben neuen Grenzwerten noch etliche andere Ma├čnahmen vor. Zu ihnen geh├Âren zum Beispiel ein EU-Krebsvorsorgeprogramm und ein EU-weites Netz von Krebszentren.

"2020 wurde bei 2,7 Millionen Menschen in der EU Krebs diagnostiziert. Weitere 1,3 Millionen Menschen starben an der Krankheit, darunter ├╝ber 2.000 junge Menschen", erkl├Ąrt die EU-Kommission das mit vier Milliarden Euro ausgestattete Projekt. Wenn man nicht entschlossen handele, werde es bis 2035 sogar noch rund 24 Prozent mehr Krebsf├Ąlle geben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Lydia Kl├Âckner
Von Wiebke Posmyk
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