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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie hoch ist Ihr Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes? Unser Selbsttest verrĂ€t es Ihnen!

Von Astrid Clasen

Aktualisiert am 24.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Älterer Mann am Laptop
Wer Zugang zum Internet hat, kann das eigene Diabetes-Risiko schnell und bequem in einem Online-Test bestimmen. (Quelle: evgenyatamanenko/getty-images-bilder)
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Immer mehr Menschen haben Diabetes. Da ist es gut zu wissen, dass sich viele Risikofaktoren fĂŒr Typ-2-Diabetes ausschalten lassen. Unser Online-Test verrĂ€t Ihnen, ob Sie zur Risikogruppe gehören und wie Sie das Ă€ndern können.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was es heißt, Diabetes zu haben
  • Welche Risikofaktoren Diabetes begĂŒnstigen
  • Wie sich das Diabetes-Risiko senken lĂ€sst

Nicht jede Form von Diabetes lĂ€sst sich verhindern: Gegen Typ-1-Diabetes etwa sind keine vorbeugenden Maßnahmen bekannt. Doch rund 90 Prozent aller Menschen mit Diabetes haben Typ-2-Diabetes – und das Risiko hierfĂŒr ist meist gut beeinflussbar. Mit dem Diabetes-Test können Sie schnell selbst ermitteln, ob und warum Ihr Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes erhöht ist.

Was es heißt, Diabetes zu haben

Ein erhöhter Blutzucker ist zwar nicht sofort spĂŒrbar. Doch wer Diabetes hat, ist chronisch krank. Und damit nicht genug: Auf Dauer bedeutet Diabetes auch ein hohes Risiko, noch krĂ€nker zu werden. Zu den typischen Folgeerkrankungen von Diabetes gehören:

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  • Herz- und GefĂ€ĂŸkrankheiten, wie Herzinfarkte, SchlaganfĂ€lle und Durchblutungsstörungen in den Beinen und FĂŒĂŸen (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
  • Erektionsstörungen
  • Infektionen, wie genitale Pilzinfektionen, Haut- und Harnwegsinfekte
  • AugenschĂ€den mit nachlassender Sehkraft (diabetische Retinopathie)
  • NervenschĂ€den (diabetische Neuropathie)
  • NierenschĂ€den (diabetische Nephropathie)
  • diabetischer Fuß, wobei schnell Wunden entstehen, die nur schwer heilen und bei zu spĂ€ter Behandlung zum Absterben von Gewebe fĂŒhren können

Zudem haben Menschen mit Typ-2-Diabetes hĂ€ufig weitere gesundheitliche Probleme, die als Risikofaktoren fĂŒr Herzinfarkte und SchlaganfĂ€lle gelten – wie Übergewicht, Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte.

Wichtiger Hinweis:
All das hat auch Folgen fĂŒr die Lebenserwartung: Im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes haben Erwachsene mit Typ-2-Diabetes ein fast doppelt so hohes Risiko zu sterben. Etwa 21 Prozent aller TodesfĂ€lle in Deutschland sind mit Diabetes verbunden.

Darum ist es wichtig, Diabetes frĂŒhzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln. Gleiches gilt fĂŒr zusĂ€tzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck. Denn so lĂ€sst sich das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen deutlich senken.

Manche Menschen mit Typ-2-Diabetes schaffen das sogar ohne Medikamente. Denn schon eine verÀnderte Lebensweise kann bei Typ-2-Diabetes ausreichen, um den Blutzucker zu normalisieren und weitere Risikofaktoren auszuschalten oder zumindest abzuschwÀchen.

Das gelingt aber nicht immer. Stattdessen sind viele Menschen mit Typ-2-Diabetes irgendwann dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Manche nehmen ausschließlich Tabletten ein, andere spritzen zusĂ€tzlich Insulin. Bei einigen besteht die Behandlung auch nur aus Insulinspritzen.

Eine konsequente Therapie kann zwar möglichen Folgeerkrankungen von Diabetes gegensteuern. Doch am besten lassen Sie es gar nicht so weit kommen. Ist Ihr Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes laut unserem Test erhöht, können Sie noch vieles tun, um die Diagnose abzuwenden oder wenigstens einige Jahre hinauszuzögern.

Welche Risikofaktoren Diabetes begĂŒnstigen

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa eine halbe Million Menschen neu an Diabetes mellitus Typ 2. Teils spielt dabei die erbliche Veranlagung eine Rolle. Doch andere Risikofaktoren sind fĂŒr die Entstehung von Typ-2-Diabetes viel wichtiger.

Die gute Nachricht: Diese entscheidenden Risikofaktoren sind hauptsĂ€chlich im Lebensstil begrĂŒndet – und somit beeinflussbar. Zu den Faktoren, die das Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes erhöhen, gehören vor allem:

  • ungesunde ErnĂ€hrung mit viel Zucker, viel Fett und wenig Ballaststoffen
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Rauchen

Gut zu wissen
Besonders hoch ist das Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes bei Menschen mit viel Bauchfett beziehungsweise einem erhöhten Taillenumfang (sog. Apfeltyp). Trifft das auch auf Sie zu oder ist Ihr Körperfett gesund verteilt? Hier können Sie es ermitteln!

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Wie sich das Diabetes-Risiko senken lÀsst

Es hat sich gezeigt, dass bei Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko allein ein verĂ€nderter Lebensstil die Anzahl an Neuerkrankungen verringert. Besonders deutlich wirken sich hier vorbeugende Maßnahmen gegen Übergewicht und Adipositas aus (Übergewicht besteht bei einem BMI ab 25, Adipositas bei einem BMI ab 30).

Auch wer schon ĂŒbergewichtig ist, kann sein Diabetes-Risiko noch deutlich senken: Bereits eine leichte Gewichtsabnahme durch ErnĂ€hrungsumstellung hat dann einen positiven Effekt. Bei schwerer Adipositas hingegen hilft eine OP (wie eine Magenverkleinerung) mehr: Die Betroffenen haben 15 Jahre nach dem Eingriff ein um 80 Prozent niedrigeres Diabetes-Risiko als Menschen, deren Adipositas nicht-operativ behandelt wurde.

Zudem hat die ErnĂ€hrung großen Einfluss auf das Diabetes-Risiko. So scheint die sogenannte MittelmeerdiĂ€t – mit reichlich Olivenöl, viel Obst, GemĂŒse, NĂŒssen, HĂŒlsenfrĂŒchten, Brotwaren und Fisch, aber wenig Fleisch und Milchprodukten – der Entwicklung eines Diabetes maßgeblich vorbeugen zu können.

RegelmĂ€ĂŸige Bewegung verringert das Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes ebenfalls – und zwar anscheinend umso stĂ€rker, je höher das Risiko ist. Dazu sind nicht einmal sportliche Höchstleistungen nötig – es hilft schon, regelmĂ€ĂŸig zu Fuß zu gehen oder Fahrrad zu fahren, statt den Bus oder das Auto zu nehmen.

Gut zu wissen
Wer ein erhöhtes Risiko fĂŒr Typ-2-Diabetes hat, kann durch eine gesĂŒndere ErnĂ€hrung, etwas mehr Bewegung und ein paar Kilos weniger die Erkrankung vielleicht ganz verhindern – oder zumindest um einige Jahre verzögern.

Sicher vermeiden lĂ€sst sich Diabetes durch einen verĂ€nderten Lebensstil allerdings nicht immer. Zumal der Zuckerstoffwechsel rein altersbedingt irgendwann SchwĂ€chen zeigt. Doch das eigentliche Ziel – nĂ€mlich Herzinfarkten und SchlaganfĂ€llen vorbeugen – ist auch erreichbar, indem Sie weitere Risikofaktoren hierfĂŒr (wie erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerte) möglichst ausschalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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