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In Polen bereits 500.000 Fl├╝chtlinge eingetroffen

Von dpa
Aktualisiert am 02.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Eine Familie passiert die ukrainisch-polnische Grenze in Medyka.
Eine Familie passiert die ukrainisch-polnische Grenze in Medyka. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa./dpa)
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Warschau (dpa) - In Polen sind nach Regierungsangaben seit Beginn des Ukraine-Kriegs rund 500.000 Fl├╝chtlinge aus dem Nachbarland angekommen.

"Wir sind verpflichtet, unseren Nachbarn zu helfen, und wir tun es auch. Wir haben einen humanit├Ąren Korridor eingerichtet, wir haben alle Verfahren beschleunigt, die wir von unserer Seite aus beschleunigen konnten", sagte Morawiecki vor einem gemeinsamen Besuch mit EU-Ratspr├Ąsident Charles Michel am Grenz├╝bergang Korczowa. Michel sagte, die EU-Mitgliedsl├Ąnder m├╝ssten solidarisch zusammenstehen, die Ukrainer aufnehmen und humanit├Ąre Unterst├╝tzung leisten.

"Polen hilft allen Menschen, die vor dem Krieg fliehen, allen Kriegsfl├╝chtlingen, egal, aus welchem Herkunftsland sie kommen", sagte Morawiecki. Alle w├╝rden gleich behandelt. Er warnte, man solle russischen Propagandakampagnen ├╝ber das Vorgehen an der Grenze keinen Glauben schenken. "Wir haben Tausende von Beweisen und Zeugnissen f├╝r alle diese Situationen."

7000 Krankenhausbetten f├╝r verwundete Ukrainer

Polen h├Ąlt f├╝r die Aufnahme von Ukrainern 7000 Krankenhausbetten bereit. Diese st├Ąnden sowohl f├╝r kranke Fl├╝chtlinge als auch f├╝r diejenigen bereit, die bei Kampfhandlungen in dem Nachbarland verwundet w├╝rden, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Mittwoch in Warschau. Die Regierung bereite au├čerdem einen Gesetzentwurf vor, der die medizinische Versorgung der Fl├╝chtlinge im Rahmen des staatlichen Gesundheitssystems NFZ regeln solle.

Papst Franziskus dankte Polen f├╝r ihr gro├čes Engagement f├╝r die Kriegsfl├╝chtlinge aus der Ukraine. "Ihr habt als erste die Ukraine unterst├╝tzt, indem ihr eure Grenzen, eure Herzen und die T├╝ren eurer H├Ąuser ge├Âffnet habt f├╝r die Ukrainer, die vor dem Krieg fliehen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. "Ihr gebt jenen all das N├Âtigste, damit sie in W├╝rde leben k├Ânnen in diesem dramatischen Moment. Ich bin euch daf├╝r zutiefst dankbar", sagte der Pontifex.

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In sozialen Medien hatten k├╝rzlich Videos mit Szenen an der polnisch-ukrainischen Grenze die Runde gemacht, die nicht nur in Afrika f├╝r Emp├Ârung sorgten. Einige afrikanische Fl├╝chtlinge hatten den Vorwurf erhoben, auf ukrainischer Seite tagelang in bitterer K├Ąlte und ohne Versorgung von Grenzbeamten r├╝de am Passieren der Grenze gehindert worden zu sein, w├Ąhrend wei├če Fl├╝chtlinge sie passieren konnten. Die Vorw├╝rfe bezogen sich zum Teil auch auf die Abfertigung durch den polnischen Grenzschutz.

Seit dem Beginn der russischen Invasion sind bereits rund 20.000 Menschen aus der Ukraine nach Tschechien geflohen. Das sagte der liberalkonservative Ministerpr├Ąsident Petr Fiala vor dem Parlament in Prag. "Die Fl├╝chtlingswelle w├Ąchst an", so der 57-J├Ąhrige. "Wir sind ein Zielland." F├╝r Ukrainer sei eine rund um die Uhr besetzte Telefonhotline eingerichtet worden. In allen Verwaltungsregionen sollen Aufnahmezentren eingerichtet werden.

Derzeit pendeln Z├╝ge zwischen Tschechien und den St├Ądten Lwiw (Lemberg) im Westen sowie Tschop im S├╝dwesten der Ukraine. Sie bringen auf dem Hinweg humanit├Ąre Hilfsg├╝ter und nehmen auf dem R├╝ckweg Frauen und Kinder mit.

Mehr als 125.000 in Ungarn eingetroffen

Seit dem Beginn der russischen Invasion in die Ukraine sind bis Mittwochmittag (12.00 Uhr MEZ) mehr als 125.000 Menschen aus dem ├Âstlichen Nachbarland in Ungarn eingetroffen. Das teilte die ungarische Polizei mit. Allein in den ersten zw├Âlf Stunden des Tages registrierte die Beh├Ârde demnach 14.658 Grenz├╝bertritte.

Die Grenze zwischen Ungarn und der Ukraine ist rund 140 Kilometer lang. Die Kriegsfl├╝chtlinge kommen ├╝ber f├╝nf Grenz├╝berg├Ąnge f├╝r den Stra├čenverkehr sowie mit Z├╝gen, die am internationalen Bahn├╝bergang Zahony ankommen.

Hundert j├╝dische Waisenkinder gerettet

Mehr als hundert j├╝dische Waisenkinder aus der Ukraine sind nach israelischen Angaben ├╝ber die Grenze nach Rum├Ąnien in Sicherheit gebracht worden. Sie seien dort von israelischen Diplomaten in Empfang genommen und mit Decken, warmen Socken, Handw├Ąrmern sowie weiterer Ausr├╝stung ausgestattet worden, teilte der israelische Au├čenminister Jair Lapid am Dienstagabend bei Twitter mit.

Ziel sei es, die Kinder nach Israel zu bringen. "Ich w├╝nsche euch ein besseres Leben", sagte der israelische Konsul in Bukarest, Roni Schabtai, den Kindern bei einer kurze Ansprache im Bus.

Die israelische Nachrichtenseite ynet schrieb, das Waisenhaus liege in der ukrainischen Gro├čstadt Schytomyr. Bei einem Luftangriff auf die Stadt rund 140 Kilometer westlich von Kiew hatte es am Dienstag Tote gegeben.

Israel stellt sich wegen des Krieges auf eine gro├če Einwanderungswelle aus der Ukraine ein. In der Ukraine lebten nach Angaben der zust├Ąndigen Jewish Agency zu Kriegsbeginn mehr als 40.000 Juden. Die Zahl derjenigen, die aufgrund j├╝discher Verwandter nach Israel einwandern k├Ânnten, liegt bei rund 200.000.

China bem├╝ht sich um Evakuierung Tausender Landsleute

Derweil bem├╝ht sich China um die Evakuierung Tausender Landsleute aus der Ukraine. Wie ein Sprecher des Pekinger Au├čenministeriums am Mittwoch sagte, seien alle "verf├╝gbaren Ressourcen mobilisiert" worden, um Landsleute in Sicherheit zu bringen. Chinas Botschaft in der Ukraine teilte mit, dass sich mehr als 6000 Chinesen im Land f├╝r eine Evakuierung registriert h├Ątten. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, reisten am Dienstag die ersten 400 chinesischen Studenten aus Odessa per Bus in das benachbarte Moldawien aus. Weitere 200 chinesische Studenten seien aus der Hauptstadt Kiew auf dem Weg, das Land zu verlassen.

Mehr als 1000 Ausl├Ąnder wollen f├╝r Ukraine k├Ąmpfen

Mehr als 1000 Ausl├Ąnder haben sich bisher nach ukrainischen Angaben dem Kampf gegen Russland angeschlossen. "Aus 16 L├Ąndern weltweit sind bereits Freiwillige in die Ukraine gekommen, die bereit sind, R├╝cken an R├╝cken mit dem ukrainischen Volk gegen die Aggressoren zu k├Ąmpfen", sagte der ukrainische Au├čenminister Dmytro Kuleba vor Journalisten. "Ihre Zahl hat bereits mehr als 1000 Menschen ├╝berschritten." Die Angaben waren zun├Ąchst nicht unabh├Ąngig zu ├╝berpr├╝fen. Aus welchen Staaten die Freiwilligen kommen sollen, sagte Kuleba nicht. Er betonte, 19 L├Ąnder h├Ątten der Ukraine bisher Waffenlieferungen zugesagt.

Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Dienstag per Erlass die visafreie Einreise von Ausl├Ąndern erm├Âglicht, die in einer internationalen Legion die Ukraine verteidigen sollen. Russische Staatsb├╝rger sind davon jedoch ausgeschlossen.

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