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Kreml reagiert auf Geheimdienst-Berichte

Von afp, dpa, rtr, t-online
Aktualisiert am 31.03.2022Lesedauer: 82 Min.
Explosion, Angriffe, Waffenruhe: Ein russisches Öldepot brennt, eine ukrainische Raffinerie ist beschossen worden – und im Stahlwerk von Mariupol spitzt sich die Lage dramatisch zu, auch wenn es eine Feuerpause geben soll. (Quelle: t-online)
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Tag 36 seit Kriegsbeginn: Eine Feuerpause in Mariupol soll die Evakuierung von Zivilisten ermöglichen. Die Kämpfe rund um Kiew halten der Ukraine zufolge an. Alle Informationen im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Die aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem neuen Newsblog.

Ukrainische Behörden berichten von weiteren Kämpfen bei Kiew

13.20 Uhr: Ungeachtet der von Russland angekündigten militärischen Deeskalation bei Kiew gehen die Kämpfe in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt nach ukrainischer Darstellung weiter. Einheiten der Nationalgarde hätten seit Mittwoch Artillerie, Raketensysteme und mehrere Dutzend Panzerfahrzeuge der russischen Truppen zerstört, teilte das Innenministerium am Donnerstag bei Telegram mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

In Verhandlungen mit der Ukraine über ein Ende des Kriegs hatte Russland angekündigt, die Kampfhandlungen bei Kiew und Tschernihiw deutlich zurückzufahren. Nach Erkenntnissen der US-Regierung zog Russland binnen 24 Stunden etwa ein Fünftel seiner Truppen aus der Umgebung der Hauptstadt ab. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einer Videobotschaft, die russischen Truppen zögen nicht freiwillig ab, sondern würden von der ukrainischen Armee verdrängt.

Um die ostukrainischen Städte Charkiw und Isjum wird nach ukrainischen Angaben weiter heftig gekämpft. Binnen 24 Stunden sei Charkiw 380 Mal mit Raketen aus der Luft beschossen worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Charkiw, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. Im Vorort Saltiwka brenne eine beschädigte Gasleitung. In Isjum 125 Kilometer südöstlich von Charkiw scheitern demnach täglich Versuche, Fluchtkorridore für Ziviliten einzurichten.

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Das wäre der Todesstoß
Wladimir Putin bei einer Militärparade in St. Petersburg: Der Kremlherrscher pocht auf Nord Stream 2.


Nach ukrainischen Angaben wurden im Gebiet Saporischschja fünf Ortschaften zurückerobert. Zudem seien drei weitere Ortschaften im Gebiet Cherson wieder unter ukrainischer Kontrolle. Auch für diese Angaben gab es von unabhängiger Seite keine Bestätigung.

Ukraine: Rüstungsindustrie durch Russland fast vollständig zerstört

13.11 Uhr: Russland hat nach Angaben der Ukraine fast die komplette Rüstungsindustrie des Landes zerstört. Das sagte Olexij Arestowitsch, ein Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Er fügte hinzu, ein mögliches Friedensabkommen bedinge immer Kompromisse auf beiden Seiten.

Kreml: Westliche Geheimdienste verstehen Putin nicht

12.53 Uhr: Der Kreml hat westliche Geheimdienst-Erkenntnisse zurückgewiesen, wonach Russlands Präsident Wladimir Putin falsch über die Lage in der Ukraine informiert worden sein soll. "Es zeigt sich, dass weder das Außenministerium (der USA) noch das (US-Verteidigungsministerium) Pentagon echte Informationen darüber haben, was im Kreml passiert", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag der Agentur Interfax zufolge. "Sie verstehen einfach nicht, was im Kreml passiert. Sie verstehen Präsident Putin nicht. Sie verstehen den Mechanismus von Entscheidungen nicht. Sie verstehen den Stil unserer Arbeit nicht."

Peskow fügte hinzu: "Das ist nicht einfach nur schade. Das macht uns Sorgen. Denn so ein völliges Missverständnis führt nur zu Fehlentscheidungen, zu leichtsinnigen Entscheidungen, die sehr schlimme Folgen haben." Mehrere westliche Geheimdienste hatten zuvor berichtet, Putin werde von Beratern falsch über das Kriegsgeschehen informiert. Diese hätten Angst, ihm die Wahrheit zu sagen, sagte der Chef der britischen Geheimdienstbehörde GCHQ, Jeremy Fleming. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, sagte, es sei Anlass zur Sorge, wenn Putin falsch oder nicht informiert sei.

Wladimir Putin: Westliche Geheimdienste denken, er sei falsch informiert worden - der Kreml widerspricht.
Wladimir Putin: Westliche Geheimdienste denken, er sei falsch informiert worden - der Kreml widerspricht. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)

Mehr als 200.000 Fahrgäste nutzten #helpukraine-Ticket der Bahn

12.40 Uhr: Mehr als 200.000 Menschen aus der Ukraine sind seit Anfang März kostenlos mit dem #helpukraine-Ticket der Bahn gefahren. Jeden Tag würden mehrere Tausend Flüchtlinge in Sicherheit und an ihr vorläufiges Ziel gebracht, teilte Vorstandschef Richard Lutz am Donnerstag in Berlin mit.

Flüchtlinge aus der Ukraine können internationale Fernzüge nutzen, um nach Deutschland zu fahren. Für die Weiterfahrt gibt es seit dem 1. März ein #helpukraine-Ticket. Es gilt im Fern- und Nahverkehr zu jedem Zielbahnhof in Deutschland, aber auch bei Fahrten in Nachbarländer wie Frankreich, die Niederlande und die Schweiz.

Putin informiert Scholz über Zahlungsart in Rubel

12.38 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben des Präsidialamtes Bundeskanzler Olaf Scholz detailliert darüber informiert, wie Rubel-Zahlungen für Gas vonstattengehen könnten. Kunden "unfreundlicher" Staaten müssten für die in ihren Verträgen aufgeführten Währungen Rubel kaufen, sagt der Sprecher Dmitri Peskow. Die Abwicklung könne über die Gazprombank laufen. Die Details könnten noch am Donnerstag veröffentlicht werden.

Draghi: Putin sieht Zeit für Waffenstillstand noch nicht gekommen

12.22 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin sieht nach den Worten des italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi die Bedingungen für einen Waffenstillstand oder gar Frieden mit der Ukraine noch nicht erfüllt. Das habe ihm Putin in einem Gespräch mitgeteilt, sagte Draghi. Putin sehe es auch als verfrüht an, ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu arrangieren.

Ukraine: IAEA wird von Russland besetzte AKWs überwachen

12.13 Uhr: Die UN-Atomaufsichtsbehörde IAEA wird nach ukrainischen Angaben die von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerke Tschernobyl und Saporischschja kontrollieren. Dazu würden Online-Überwachungseinsätze organisiert, sagte der Chef des staatlichen AKW-Betreibers Energoatom, Pertro Kotin. Die Internationale Atomenergiebehörde solle ihren Einfluss geltend machen, um sicherzustellen, dass sich die russischen Atombehörden nicht in den AKW-Betrieb einmischen.

Gazprom prüft angeblich Lieferstopp von russischem Gas

12 Uhr: Rubel oder Euro? Im Streit um die russischen Gaslieferungen sendet der Staatskonzern Gazprom neue Alarmsignale. Die EU-Kommission geht derweil mit einer Razzia gegen den Konzern vor. Lesen Sie hier mehr dazu.

Britischer Geheimdienst warnt China: "Nicht zu eng mit Russland verbinden"

10.40 Uhr: Der Chef des britischen Geheim- und Sicherheitsdienstes Government Communications Headquarters (GCHQ), Jeremy Fleming, hat China davor gewarnt, sich nach dem Einmarsch in der Ukraine zu eng mit Russland zu verbünden. Fleming sagte bei seinem Besuch in Australien, eine Allianz mit Moskau sei Chinas langfristigen Interessen nicht dienlich. Russland ignoriere vorsätzlich und unrechtmäßig internationale Regeln und habe die Lage in der Ukraine "massiv falsch eingeschätzt".

Der russische Präsident Wladimir Putin habe eine klare "strategische Entscheidung" getroffen, sich mit China zu verbünden, da dieses im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten an Macht gewinne, so Fleming.

Am Donnerstag treffen sich Russlands und Chinas Außenminister, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen.


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