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Insider: USA wollen Ukraine moderne Anti-Schiffs-Raketen liefern

Von rtr
Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 3 Min.
"Harpoon"-Rakete wird von einem Schiff abgefeuert: Die USA wollen die Ukraine im Krieg auf See unterst├╝tzen.
"Harpoon"-Rakete wird von einem Schiff abgefeuert: Die USA wollen die Ukraine im Krieg auf See unterst├╝tzen. (Quelle: UPI Photo/imago-images-bilder)
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Russland sperrt die ukrainischen H├Ąfen und Seewege, das Land kann deswegen keine Waren mehr exportieren. Die USA wollen Unterst├╝tzung liefern, um das zu ├Ąndern, hei├čt es aus Kongresskreisen.

Die USA wollen Insidern zufolge der Ukraine fortgeschrittene Anti-Schiffs-Raketen zukommen lassen, damit sie die russische Blockade ihrer H├Ąfen am Schwarzen Meer brechen kann. Gegenw├Ąrtig sind daf├╝r zwei Raketen-Typen in der Diskussion, wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei US-Regierungsvertretern und zwei Kongress-Mitarbeitern erfuhr, die namentlich nicht genannt werden wollten.

Dies seien die von Boeing hergestellte Harpoon mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern sowie die Naval Strike Missile (NSM) von Kongsberg und Raytheon Technologies mit 250 Kilometern. Dem Marine-Experten Bryan Clark vom Hudson Institute zufolge w├Ąren zw├Âlf bis 24 derartige Raketen ausreichend, um die russischen Kriegsschiffe zu bedrohen und die Regierung in Moskau zu einem Ende der Blockade zu bewegen. Diese beeintr├Ąchtigt etwa ukrainische Getreidelieferungen f├╝r den Weltmarkt.

"Sie k├Ânnen sich nirgendwo verstecken"

Russland hat nach Einsch├Ątzung des britischen Verteidigungsministeriums etwa 20 Kriegsschiffe ÔÇô einschlie├člich U-Boote ÔÇô in der Gefechtszone im Einsatz. Die russische Marine hat im Ukraine-Krieg bereits nennenswerte Verluste erlitten, insbesondere den Untergang des Kreuzers "Moskwa", des Flaggschiffes der Schwarzmeer-Flotte. Clark zufolge k├Ânnten die gr├Â├čeren russischen Schiffe in Gefahr sein, sollte die Ukraine fortgeschrittene Waffen erhalten und Pr├Ąsident Wladimir Putin trotzdem an der Blockade festhalten: "Sie k├Ânnen sich im Schwarzen Meer nirgendwo verstecken."

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Im M├Ąrz war w├Ąhrend des Nato-Gipfels in Br├╝ssel aus US-Kreisen bekanntgeworden, dass ├╝ber die Lieferungen von Anti-Schiffs-Raketen an die Ukraine beraten werde. Man habe "begonnen, daran zu arbeiten", hie├č es damals. Der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj bat das Nato-Mitglied Portugal im April um eine Lieferung von Harpoons. Auch die Bundeswehr verf├╝gt ├╝ber das Waffensystem.

Niemand will der Erste sein

Den Insidern zufolge gibt es inzwischen zwar eine Reihe von Staaten, die grunds├Ątzlich zur Entsendung derartiger Raketen an die Ukraine bereit w├Ąren. Allerdings wolle niemand dies als Erster tun aus Furcht vor der russischen Reaktion, sollte ein Kriegsschiff durch eine Rakete aus den Best├Ąnden dieses Landes versenkt werden. Einer der Regierungsvertreter sagte Reuters, es gebe nun ein "gut ausgestattetes" Land, das m├Âglicherweise bereit sei, als erstes zu liefern. Dann k├Ânnten andere Staaten folgen.

Fr├╝heren Angaben aus den USA zufolge gibt es mehrere Hindernisse und Bedenken bez├╝glich der ├ťbergabe von m├Ąchtigeren Waffen mit einer gr├Â├čeren Reichweite an die Ukraine. Dazu geh├Âren lange Ausbildungszeiten, Schwierigkeiten bei der Wartung der Systeme sowie die Sorge, dass die russischen Streitkr├Ąfte deren habhaft werden k├Ânnten. Zudem wird eine Eskalation des Konflikts bef├╝rchtet. Dazu kommen technische Schwierigkeiten, da etwa die Harpoon eigentlich nicht f├╝r den Abschuss von Land vorgesehen ist.

US-Senat verabschiedet 40-Milliarden-Dollar-Paket

Der US-Kongress hat am Donnerstag au├čerdem ein neues Hilfspaket f├╝r die Ukraine im Umfang von 40 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro) verabschiedet. Nach dem Repr├Ąsentantenhaus stimmte am Donnerstag der Senat in Washington f├╝r das Paket, das unter anderem sechs Milliarden Dollar f├╝r gepanzerte Fahrzeuge und Luftabwehrsysteme f├╝r die ukrainischen Streitkr├Ąfte vorsieht. F├╝r die neuen Ukraine-Hilfen gab es eine breite partei├╝bergreifende Mehrheit von 86 zu elf Stimmen. Jetzt muss Pr├Ąsident Joe Biden den Gesetzestext noch unterzeichnen.

Das Paket sieht auch neun Milliarden Dollar f├╝r Waffen f├╝r die US-Streitkr├Ąfte vor, nachdem diese zahlreiche R├╝stungsg├╝ter in die Ukraine geschickt haben. Neun Milliarden Dollar sind f├╝r die Aufrechterhaltung der Regierungsfunktionen in der Ukraine vorgesehen. Daneben stellen die USA auch weitere Mittel f├╝r humanit├Ąre Hilfe bereit.

Der US-Kongress hatte bereits Mitte M├Ąrz 14 Milliarden Dollar f├╝r die Ukraine bewilligt. Ende April rief Pr├Ąsident Biden den Kongress dann auf, 33 Milliarden Dollar an zus├Ątzlichen Mitteln zu genehmigen. Die Parlamentarier gingen aber dar├╝ber hinaus und weiteten die neuen Hilfen auf 40 Milliarden Dollar aus. Das Hilfspaket passierte vergangene Woche das Repr├Ąsentantenhaus und jetzt den Senat.

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Von Nora Schiemann, Nicolas Lindken
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