Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Bei Treffen in Italien: Von der Leyen verspricht neuen Ansatz bei Migration

Bei Treffen in Italien  

Von der Leyen verspricht neuen EU-Ansatz bei Migration

02.08.2019, 18:38 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de/Imago)

Schwieriger Antrittsbesuch für von der Leyen: Im Video sehen sie, warum der italienische Innenminister Deutschland Erpressung vorwirft. (Quelle: Puls 4)

Schwieriger Antrittsbesuch für von der Leyen: Italien wirft Deutschland Erpressung vor

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ist in Rom zu Gast. Mit Spannung wird erwartet, ob von der Leyen die Lage beruhigen kann. (Quelle: Puls 4)

Schwieriger Antrittsbesuch für von der Leyen: Im Video sehen sie, warum der italienische Innenminister Deutschland Erpressung vorwirft. (Quelle: Puls 4)


Flüchtlingsfrage, hohe Schulden – Italien liegt mit der EU im Dauer-Zoff. Die designierte Kommissionschefin von der Leyen versuchte zu schlichten. Und kam mit großen Versprechen.  

Die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Italien Entlastung bei der Migration versprochen. "Ich schlage einen neuen Migrationspakt vor (...) und einen neuen, frischen Start bei der Migration", sagte die deutsche Politikerin bei einem Treffen mit Ministerpräsident Giuseppe Conte am Freitag in Rom.

Bei der Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU sei "eine neue Art der Lastenverteilung" notwendig. Italien, Spanien und Griechenland seien wegen ihrer geografischen Lage besonders dem Problem ausgesetzt.

"Wir brauchen effektive und gleichzeitig menschliche Verfahren", sagte von der Leyen. "Wir wissen, dass Migration nicht weggehen wird, es ist ein Erbe der globalisierten Welt." Solidarität sei aber keine Einbahnstraße, sie müsse von beiden Seiten kommen. "Wenn wir zusammenarbeiten, werden wir eine Lösung finden."

Auch Staatsverschuldung ein Thema

Wie der neue Ansatz aussehen soll, sagte von der Leyen nicht. Vor allem EU-Staaten wie Ungarn und Polen lehnen es strikt ab, sich zur Aufnahme von Asylsuchenden verpflichten zu lassen.

Italiens populistische Regierung – insbesondere Innenminister Matteo Salvini – will Schiffe mit geretteten Migranten nicht anlegen lassen. Deshalb werden diese immer wieder auf dem Meer blockiert - wie auch derzeit die deutsche "Alan Kurdi" und die spanische "Open Arms".

Conte betonte derweil, ihm gehe es um Wirtschaftswachstum in der EU und in Italien. Seine Regierung liegt mit der EU seit langem wegen einer haushohen Verschuldung im Dauerstreit.
 

 
Von der Leyen hatte bereits Besuche in Paris, Warschau, Zagreb und Madrid absolviert. Sie tritt am 1. November ihr Amt an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Perfekt modischer Auftritt bei jedem Geschäftstermin
zum klassisch-coolen Blazer
Anzeige
Ihr Geschenk: Amazon Echo Show 5™
smart abstauben: bei kobold.vorwerk.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal