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2010 – 2019: Die wichtigsten Momente des Jahrzehnts

Die wichtigsten Ereignisse  

Das vergangene Jahrzehnt in emotionalen Bildern

31.12.2019, 14:56 Uhr | mja, t-online.de, dru, pdi

2010 – 2019: Die wichtigsten Momente des Jahrzehnts. 12. Januar 2012: Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia kollidiert vor der Insel Giglio im Mittelmeer mit einem Felsen, schlägt leck und bekommt Schlagseite. 32 Menschen sterben bei dem Unglück. Das Wrack liegt 18 Monate vor Giglio, ehe es zum Verschrotten nach Genua gebracht wird. (Quelle: Reuters)

12. Januar 2012: Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia kollidiert vor der Insel Giglio im Mittelmeer mit einem Felsen, schlägt leck und bekommt Schlagseite. 32 Menschen sterben bei dem Unglück. Das Wrack liegt 18 Monate vor Giglio, ehe es zum Verschrotten nach Genua gebracht wird. (Quelle: Reuters)

Flucht übers Mittelmeer in ein besseres Leben. Angst vor der Klimakrise. Verheerende Stürme. Ein umstrittener neuer US-Präsident: Das Jahrzehnt geht zu Ende – ein Rückblick in Bildern.

Menschen verlassen ihre Heimat, um woanders ein besseres Leben zu haben. Sie migrieren, und das ist wahrscheinlich eines des prägenden Themen der 2010er-Jahre. Auf dem gefährlichen Weg übers Mittelmeer starben tausende Menschen. 2015 kamen so viele Migranten in Deutschland an wie seit der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht mehr. 890.000 von ihnen beantragten Asyl, viele von ihnen stammten aus dem Bürgerkriegsland Syrien.

Angela Merkel sagte: "Wir schaffen das." Viele Menschen begrüßten die Flüchtlinge auf den Bahnhöfen, brachten Spielzeug für die Kinder und Kleidung für die Erwachsenen. Die Behörden waren überfordert. Die Asylanträge stapelten sich, die Notunterkünfte waren voll. Davor standen häufig, wie in Heidenau, Schneeberg oder Freiberg, Rechtsextreme und skandierten fremdenfeindliche Parolen. In Dresden marschierte die Pegida-Bewegung durch die Altstadt. 

Haiti hat sich bis heute nicht erholt

Außer Flucht vor Terror, Unterdrückung und Krieg sind Naturkatastrophen ein wesentlicher Grund, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen. Die Zehnerjahre des 21. Jahrhunderts waren geprägt von zahlreichen Erdbeben. In Haiti richtete ein Beben der Stärke 7,0 verheerende Schäden an. Mindestens 220.000 Menschen kamen ums Leben, knapp zwei Millionen verloren ihr Zuhause. Bis heute hat sich das Land nicht von der Katastrophe erholt.

In Japan war es ein Tsunami, der die Welt veränderte: 2011 peitschte er mit bis zu 20 Meter hohen Wellen über die Küste. Im Kernkraftwerk Fukushima fielen die Kühlaggregate aus, eine Kernschmelze folgte - und die größte Nuklearkatastrophe seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl. Viele Länder kündigten daraufhin an, aus der Atomkraft auszusteigen, darunter auch Deutschland. 

Rätselhafte Flugunglücke

Die Zehnerjahre brachten der Luftfahrtindustrie einige der rätselhaftesten Flugzeugkatastrophen aller Zeiten: Von Flug MH370, einst unterwegs von Kuala Lumpur nach Peking, fehlt bis heute jede Spur, abgesehen von ein paar Wrackteilen, die vor Afrika angespült wurden. MH17 wurde auf dem Weg nach Kuala Lumpur über der Ostukraine mit aus einer Russland stammenden Buk-Rakete abgeschossen. Ein junger Kopilot bei Germanwings steuerte einen Airbus frontal ins Gebirgsmassiv der französischen Alpen. 

Was ist noch gewesen? Ein Monument wird nach jahrelanger Bauzeit eröffnet, ein anderes wird bei einem Brand zerstört. Donald Trump sorgt schon an seinem ersten Tag im Amt für Spott. Für die FDP werden es ein paar bittere Jahre. Mehr über die wichtigsten Ereignisse der Dekade in unserer Fotostrecke.

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