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"Ihre Fragen wirken streckenweise wie Kraut und Rüben"

Von t-online
13.09.2021Lesedauer: 3 Min.
Spannender Schlagabtausch: Die Kanzlerkandidaten haben im zweiten Triell heftig diskutiert. Für die Zuschauer stand ein Sieger fest. (Quelle: Reuters)
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Bei der zweiten TV-Debatte vor der Bundestagswahl konnte laut Umfragen vor allem Olaf Scholz punkten. Weniger überzeugend waren die Fragesteller von ARD und ZDF. Die Kritik fällt deutlich aus.

Die drei Kandidaten für das Kanzleramt zeigten sich beim zweiten TV-Triell in Angriffslaune. Es wurde gestritten und diskutiert. Laut Umfragen konnte besonders SPD-Kandidat Scholz die Zuschauer von sich überzeugen.


Bundestagswahl 2021: Das sind die Spitzenkandidaten

Armin Laschet (CDU): Der CDU-Vorsitzende hat sich im April gegen CSU-Chef Markus Söder durchgesetzt und tritt nun für die Union an, um Kanzlerin Angela Merkel zu beerben.
Annalena Baerbock (Die Grünen): Die Grünen-Kanzlerkandidatin steht gemeinsam mit Robert Habeck an der Partei-Spitze und setzte sich im April gegen ihn durch.
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Einen unglücklichen Auftritt hatten nach Meinung vieler Kommentatoren hingegen die Moderatoren Maybrit Illner vom ZDF und ARD-Chefredakteur Oliver Köhr. Ein Überblick.

"Spiegel": "Zwischen den Bewerbern und der Bewerberin ums Kanzleramt waltete eine angenehme Fairness. Sogar, was die Redezeit betraf. Einmal wies Baerbock die Moderatoren sogar darauf hin, dass die Uhr von Scholz weiterlief, obwohl der gerade gar nicht dran war. Überhaupt schien die Nervosität der Fragenden größer zu sein als die der Befragten. Illner und Köhr waren nicht immer gut abgestimmt. Und dass zur Frage der Einwanderung ausgerechnet Laschet und nur Laschet befragt wurde, hätte eigentlich nicht passieren dürfen."

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"Tagesspiegel": "Im Mittelteil werfen die Moderatoren ein Thema nach dem anderen ein: Steuererhöhungen (zwei dafür, einer dagegen), Bildung. Maybritt Illner ist für das ZDF als Duell-Veteranin dabei – sie hat schon die erste deutsche Kanzler-Schlacht 2002 zwischen Gerhard Schröder und Edmund Stoiber mit moderiert. Oliver Köhr für die ARD ist neu dabei. Ihre Fragen wirken streckenweise wie Kraut und Rüben."

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"Mehrfach fielen sich beide ins Wort"

"Hamburger Abendblatt": "Die Trielle sind nicht nur eine Möglichkeit, die drei Kanzlerkandidaten miteinander zu vergleichen – sondern auch die TV-Sender, die sie ausrichten. Und da haben ARD/ZDF, obwohl Platzhirsche, was Auseinandersetzungen von Spitzenkandidaten vor Wahlen angeht, im direkten Duell mit RTL, Gastgeber des ersten Triells, nicht besser ausgesehen.

Im Gegenteil: Das zweite Triell wirkte, gerade in den ersten 45 Minuten, seltsam unstrukturiert, die Übergänge von einem Themenblock zum anderen waren oft abrupt, mehrfach fielen sich die Moderatorinnen Maybrit Illner und Oliver Köhr ins Wort, sodass man nicht den Eindruck hatte, als hätten die beiden ein schlüssiges Konzept. Das war vor zwei Wochen bei Pinar Atalay und Peter Kloeppel anders, gerade Atalay, vor Kurzem von der ARD zum Privatsender gewechselt, strahlte damals eine große Ruhe und Souveränität aus."

ARD-Chefredakteur Oliver Köhr und ZDF-Moderatorin Maybrit Illner: Sie kamen bei den Zuschauern des Triells nicht gut an.
ARD-Chefredakteur Oliver Köhr und ZDF-Moderatorin Maybrit Illner: Sie kamen bei den Zuschauern des Triells nicht gut an. (Quelle: Michael Kappeler/dpa-bilder)

"Kölner Stadt-Anzeiger": "Auch 45 Minuten nach Beginn des "Triells" herrschte tatsächlich noch immer Konfusion zwischen ZDF-Moderatorin Maybrit Illner und ARD-Chefredakteur Oliver Köhr. Mehrfach fielen sich beide ins Wort, wenn eigentlich nur von einem der beiden Fragen an die Kandidaten für das Kanzleramt – Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet – hätten gestellt werden sollen."

"t-online": "Die größte Enttäuschung sind ARD und ZDF. Das Studio sieht zwar etwas moderner aus als das von RTL vor zwei Wochen. Trotzdem haben die Öffentlich-Rechtlichen nicht ihren besten Abend. Die Sendung kommt zu Beginn schwer in Fahrt, auch weil Maybrit Illner und Oliver Köhr die Kandidaten zu Koalitionsaussagen bringen wollen, denen die drei selbstverständlich ausweichen.

Die beiden Journalisten wirken ohnehin nicht besonders eingespielt. Häufig ist unklar, wer die nächste Frage stellt und womit es weitergeht. Im Studio fällt nach ein paar Minuten irgendetwas um. Später muss Annalena Baerbock die Moderatoren darauf hinweisen, dass die Uhr bei Olaf Scholz weiterläuft, obwohl er längst nicht mehr redet."

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