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Schlappe für Armin Laschet bei Kanzlerfrage

Im eigenen Bundesland  

Schlappe für Armin Laschet bei Kanzlerfrage

31.01.2021, 11:15 Uhr | AFP, rtr

Schlappe für Armin Laschet bei Kanzlerfrage. Armin Laschet bei einer Landtagssitzung in Nordrhein-Westfalen: Seine Wählergunst steigt in seinem Bundesland. (Quelle: dpa/Federico Gamberini)

Armin Laschet bei einer Landtagssitzung in Nordrhein-Westfalen: Seine Wählergunst steigt in seinem Bundesland. (Quelle: Federico Gamberini/dpa)

Obwohl die Beliebtheit Armin Laschets als Ministerpräsident zunimmt, präferieren die Wähler in seiner Heimat NRW einen anderen Kanzlerkandidaten. Auch eine Oppositionspartei steigt in der Wählergunst. 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat nach seiner Wahl zum CDU-Chef deutlich mehr Rückhalt in der Bevölkerung – als Kanzlerkandidat bevorzugen die Wähler im größten Bundesland aber CSU-Chef Markus Söder.

Bei der Frage der Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl überflügelte Söder Laschet in dem vom WDR veröffentlichten NRW-Trend: 56 Prozent der Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen halten den bayerischen Ministerpräsidenten inzwischen für einen guten Kanzlerkandidaten, dies sind dreizehn Prozentpunkte mehr als im April vergangenen Jahres.

Zufriedenheit mit Laschet als Ministerpräsident steigt

Laschet kann zwar auch um zwei Prozentpunkte zulegen, ihn halten mit 47 Prozent der Befragten aber weniger Wahlberechtigte in NRW für einen guten Kanzlerkandidaten. Auch bei den Unionsanhängern schneidet Söder besser ab – 74 Prozent von diesen halten ihn für einen guten Kanzlerkandidaten, Laschet bewerten 64 Prozent positiv.

Dennoch sind laut NRW-Trend 60 Prozent der Befragten mit ihrem Ministerpräsidenten zufrieden, acht Prozentpunkte mehr als im September und der bisher zweitbeste Wert für Laschet. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragte vom 25. bis 28. Januar für die repräsentative Umfrage insgesamt 1.000 Wahlberechtigte.

Grünen erreichen bisher besten Wert in NRW 

In der politischen Stimmung in NRW kann die CDU im Vergleich zu September um drei Prozentpunkte auf 37 Prozent zulegen. Die Grünen gewinnen zwei Punkte mit 24 Prozent, dies ist der höchste für sie im NRW-Trend je gemessene Wert. Die SPD verliert vier Punkte und kommt damit auf 17 Prozent, die FDP legt einen Punkt auf acht Prozent zu. Die AfD liegt mit sechs Prozent nur noch knapp über der Fünf-Prozent-Hürde, die Linke bleibt mit aktuell drei Prozent klar darunter.

Bundesweit konnte die Union ihren Vorsprung in der Wählergunst ausbauen. Im Sonntagstrend, den das Institut Kantar wöchentlich für "Bild am Sonntag" erhebt, legen CDU und CSU einen Punkt zu und kommen auf 36 Prozent. Die Grünen hingegen verlieren einen Punkt, bleiben aber mit 19 Prozent zweitstärkste Kraft. SPD (15 Prozent), AfD (neun Prozent), Linke (acht Prozent) und FDP (sieben Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP und Reuters

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