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AfD-Chef Chrupalla: "Baerbock benimmt sich wie eine Elefant*in im Porzellanladen"


AfD-Chef kritisiert Baustopp in Moskau
"Frau Baerbock benimmt sich wie eine Elefant*in im Porzellanladen"

Von t-online, ann

Aktualisiert am 20.04.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0244472691Vergrößern des BildesAnnalena Baerbock: Ihr Haus stoppt eine millionenschwere Baumaßnahme in Moskau. (Quelle: IMAGO/Frederic Kern)
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Das Auswärtige Amt legt die Sanierung der Residenz des deutschen Botschafters in Moskau auf Eis. Bei der AfD stößt das auf heftige Kritik.

Tino Chrupalla, Fraktions- und Parteichef der AfD, kritisiert scharf, dass das Auswärtige Amt unter Annalena Baerbock (Grüne) die millionenschwere Grundsanierung der Residenz des deutschen Botschafters in Moskau stoppt. "Hier werden die Auswirkungen der feministischen Außenpolitik deutlich", sagte Chrupalla t-online. "Frau Baerbock benimmt sich wie eine Elefant*in im Porzellanladen. Fortwährend bricht sie Brücken ab und beschädigt unser Ansehen im Ausland."

Die diplomatische, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit allen Ländern sei im Interesse Deutschlands. "Wir brauchen interessengeleitete Zusammenarbeit auf Augenhöhe und dürfen nicht mit erhobenem Oberlehrerzeigefinger durch die Welt gehen." Baerbock solle sich an die "deutschen Traditionen in der Diplomatie" erinnern, so Chrupalla.

Grundsanierung für 15,6 Millionen Euro

Das Auswärtige Amt hatte t-online zuvor bestätigt, dass es wegen Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine die geplante millionenschwere Grundsanierung der Residenz des deutschen Botschafters in Moskau auf Eis legt. "Die Baumaßnahme zur Generalsanierung der Residenz in Moskau ist aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vorerst bis Ende Juli 2023 pausiert", heißt es aus dem Auswärtigen Amt auf Nachfrage von t-online. "Zu gegebener Zeit wird geprüft, ob die Baumaßnahme wieder aufgenommen werden sollte."

Die "Villa Schlossberg" wurde 1910 errichtet und ist seit 1956 Residenz des deutschen Botschafters in Moskau. Ihre Grundsanierung sollte dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) zufolge 15,6 Millionen Euro kosten. Dabei sollten Feuchteschäden beseitigt, die Technik modernisiert und Gartenanlagen neu gestaltet werden. Die Villa sollte außerdem barrierefrei umgebaut und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht werden.

Das Gebäude im Stadtteil Arbat gehört der Russischen Föderation, die Bundesregierung hat es lediglich angemietet. Der Mietvertrag läuft bis ins Jahr 2105.

Verwendete Quellen
  • Exklusives Statement von Tino Chrupalla
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