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Die SPD und Ursula von der Leyen: In der Sackgasse

SPD und Ursula von der Leyen  

In der Sackgasse

17.07.2019, 22:10 Uhr | Theresa Münch und Teresa Dapp, dpa

SPD-Ablehnung von der Leyens hat Nachspiel in der Koalition

Die Ablehnung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen durch die SPD wird ein Nachspiel in der Koalition haben. Das kündigte CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer noch am Dienstagabend an.(Quelle: dpa)

Kramp-Karrenbauer: Die SPD-Ablehnung von der Leyens hat ein Nachspiel in der Großen Koalition. (Quelle: dpa)


Ursula von der Leyen wird Präsidentin der EU-Kommission. Und die SPD, die das nicht wollte? Schickt pflichtschuldig Glückwünsche. Bis Gras über die Sache wächst, dürfte es noch ein wenig dauern.

In der Politik gilt wie im Leben allgemein: Wer sich vorschnell in eine Ecke manövriert, kommt da oft schwer wieder raus – und schon gar nicht, ohne Spott zu ernten. Die SPD und ihre Haltung bei der Wahl Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin bieten dafür gerade ein Paradebeispiel. Kaum war die CDU-Politikerin Anfang Juli nominiert, sprangen die deutschen Sozialdemokraten in die Ecke der Nein-Sager. Und konnten eigentlich nur noch verlieren.


Schnell war klar: Entweder würde von der Leyen bei der Wahl durchfallen – und man würde der SPD die Schuld geben, dass nun keine Deutsche und keine Frau an der Spitze der Kommission steht. Oder sie würde gewinnen und die 16 SPD-ler im Europäischen Parlament stünden ziemlich alleine da. Fall zwei ist nun eingetreten.

CDU kündigt Nachspiel an

Der einzige Weg, halbwegs das Gesicht zu wahren: Nicht schmollen, Größe zeigen, gratulieren. So wie Neu-Parlamentarierin und Ex-Justizministerin Katarina Barley, die von der Leyen "eine glückliche Hand" wünschte, um gleich darauf zu betonen: "Wir waren nicht einer Meinung auf dem Weg hierher. Aber für ein friedliches, freies, nachhaltiges, soziales und gerechtes Europa hast du meine Unterstützung."

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