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ARD-"Deutschlandtrend": CDU und SPD sacken in Wählergunst ab

ARD-"Deutschlandtrend"  

Union sackt in Wählergunst leicht ab

27.11.2020, 08:29 Uhr | AFP

ARD-"Deutschlandtrend": CDU und SPD sacken in Wählergunst ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Olaf Scholz (SPD): Bei einer Umfrage hat die Union in der Wählergunst abgenommen. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Olaf Scholz (SPD): Bei einer Umfrage hat die Union in der Wählergunst abgenommen. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

SPD und CDU verlieren einer neuen Umfrage zufolge an Zuspruch. Die Grünen können sich derweil verbessern. Beim Ringen um den CDU-Vorsitz liegt einer der Anwärter bei der Zustimmung der Wähler deutlich vorn. 

Die Unionsparteien haben sich im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" leicht verschlechtert. Sie erreichten in der Umfrage des Instituts infratest dimap 35 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als zuvor. Die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf 21 Prozent. Die SPD folgt mit unverändert 15 Prozent auf dem dritten Platz.

Für die AfD werden elf Prozent vorhergesagt (plus eins). Es folgen die Linke (unverändert) und die FDP (plus eins) mit jeweils sieben Prozent. Mehrheiten gäbe es im Bundestag demnach für Schwarz-Grün sowie knapp auch für Schwarz-Rot.

Friedrich Merz bei Ringen um den CDU-Vorsitz vorn

Im Ringen um den CDU-Vorsitz bleibt der frühere Fraktionschef Friedrich Merz mit einem Zustimmungswert von 27 Prozent vorn, allerdings mit einem deutlichen Verlust von acht Prozentpunkten. Verbessern kann sich Ex-Umweltminister Norbert Röttgen mit 16 Prozent (plus vier), während NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf 15 Prozent zurückfällt (minus neun).

Ähnlich ist das Bild unter den CDU-Anhängern. Auch hier liegt Merz mit 39 Prozent vorn, gefolgt von Röttgen mit 22 Prozent und Laschet mit 15 Prozent. Die übrigen Befragten wünschen sich jeweils einen anderen Bewerber oder eine andere Bewerberin.

Für den "Deutschlandtrend" befragte infratest dimap von Dienstag bis Mittwoch 1.047 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz wurde je nach Anteilswert mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten angegeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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