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Söder als Kanzler? Laschet und Schäuble schließen das nicht aus

Von afp, pdi

Aktualisiert am 18.12.2020Lesedauer: 2 Min.
CSU-Chef Markus Söder: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat nicht ausgeschlossen, dass die CSU den Kanzlerkandidaten stellen kann.
CSU-Chef Markus Söder: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat nicht ausgeschlossen, dass die CSU den Kanzlerkandidaten stellen kann. (Quelle: imago-images-bilder)
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Das Rennen um den CDU-Vorsitz entscheidet sich im Januar, aber der neue Parteichef ist nicht automatisch auch Kanzlerkandidat. Wolfgang Schäuble und Armin Laschet halten das für denkbar.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet halten es für möglich, dass der Kanzlerkandidat der Union aus der CSU kommt. Die Zahl der für die Kanzlerkandidatur in Frage kommenden Anwärter sei überschaubar, und es könne "vielleicht jemand von der CSU" sein, sagte Schäuble in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Jeder CDU-Vorsitzende muss geeignet sein, Kanzlerkandidat und Kanzler zu werden – und muss es wollen", fügte Schäuble hinzu. "Aber es kann auch ein anderer werden. Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber von der CSU waren bekanntlich ebenfalls Kanzlerkandidaten." Anders als bei der CDU-Vorsitzendenwahl vor zwei Jahren legte sich Schäuble nun auf keinen der Kandidaten fest. 2019 hatte er noch die Kandidatur von Friedrich Merz (CDU) für die Nachfolge Angela Merkels an der Parteispitze unterstützt. Merz unterlag dann Annegret Kramp-Karrenbauer.

Laschet: Kanzlerkandidatur nicht nur an Umfragen bemessen

Auch Laschet schließt CSU-Chef Markus Söder als Unions-Kanzlerkandidaten nicht aus. "Wir werden das zusammen erörtern", sagte Laschet bei der Vorstellung einer Neuauflage einer Biografie über Söder. "Ich finde, ein CDU-Vorsitzender sollte auch den Respekt vor der Schwesterpartei aufbringen, dass man sagt, prinzipiell: Es ist beides denkbar. Die beiden Präsidien zusammen werden einen Vorschlag machen. So war das immer in den letzten Jahren", sagte Laschet. "Und wenn ein CDU-Vorsitzender ausschließen würde, dass es ein CSU-Vorsitzender wird, gehört das nicht zur Fairness, die wir brauchen", betonte Laschet.

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Laschet bewirbt sich neben dem früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz und dem Außenpolitiker Norbert Röttgen um den CDU-Vorsitz und gilt deshalb als möglicher Kanzlerkandidat. "Als erstes wird Kanzlerkandidat der Union der, von dem wir alle glauben, dass er die größten Chancen hat zu gewinnen", sagte Laschet. Das soll sich aber nicht nur an den Umfragen bemessen. "Wir haben gerade erlebt: Die Umfragen von Markus Söder waren mal die schlechtesten in Deutschland, jetzt sind es die besten. Umfragen schwanken hin und her."

Abschied einer "starken Kanzlerin"

Die CDU will über ihren nächsten Vorsitzenden bei einem digitalen Parteitag Mitte Januar entscheiden. Schäuble plädiert in dem FAZ-Interview nun dafür, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur hingegen möglichst spät zu treffen. Das solle "zwischen Ostern und Pfingsten" nächsten Jahres geschehen. Pfingsten ist Ende Mai, die Bundestagswahl wird Ende September stattfinden. Seine Empfehlung, möglichst lange mit der Festlegung der Kanzlerkandidatur zu warten, begründete Schäuble damit, dass es für jeden Kandidaten schwer sei, sich neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu behaupten.

Wer immer es werde, müsse Interesse daran haben, dass die Zeit neben "einer so starken Kanzlerin" nicht zu lange dauere, sagte Schäuble. Merkel sei als Kanzlerin "so stark, dass der Raum für politische Führung in der Union neben ihr gering ist".

Der nächste CDU-Chef wird im Januar auf einem digitalen Parteitag mit anschließender Briefwahl bestimmt.

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  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe
Von Lisa Becke
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