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In diesen Luxus floh Attila Hildmann vor der deutschen Justiz

  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

Aktualisiert am 05.04.2021Lesedauer: 8 Min.
Dreist├Âckig, Pool vor der Terrasse, direkt am Wald: In der Villa im Hintergrund hielt sich Attila Hildmann in den vergangenen Wochen nach seiner Flucht aus Deutschland auf. Zuvor nutzte er noch eine Villa sechs Kilometer entfernt.
Dreist├Âckig, Pool vor der Terrasse, direkt am Wald: In der Villa im Hintergrund hielt sich Attila Hildmann in den vergangenen Wochen nach seiner Flucht aus Deutschland auf. Zuvor nutzte er noch eine Villa sechs Kilometer entfernt. (Quelle: Attila Hildmann/angelsrental.com)
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Er stachelt zum bewaffneten Kampf in Deutschland auf und sitzt auf der Flucht vor deutscher Justiz in einer t├╝rkischen Luxusvilla: t-online zeigt, wo sich Attila Hildmann wochenlang versteckt hielt.

Attila Hildmann hat sich offenbar bereits deutlich fr├╝her in die T├╝rkei abgesetzt, als bislang ├Âffentlich bekannt war. Sp├Ątestens ab dem 10. Januar hielt er sich in einer Villa im Ort Kayak├Ây auf. Von Februar an hatte er ein anderes Domizil: Sein Untergrund, aus dem er deutsche Nationalisten zum Kampf gegen Juden und Kommunisten aufforderte, hat vier Schlafzimmer, f├╝nf B├Ąder, einen Pool vor der Terrasse und liegt direkt am Wald. Und dabei wird es einsamer um Hildmann.


Die Beweise: In diesen Villen tauchte Hildmann unter

Erstes Video aus der T├╝rkei: Hildmann postet es am 10. Januar. Er steht vor einer Wand mit einem markanten Muster, die man in der Villa Aspendia 3 in vielen R├Ąumen findet.
Wie im Bunker: Es hallt, als Hildmann am 24. Januar auffordert, Bunker anzulegen und sich Stromgeneratoren zu kaufen. Er filmt sich im Bad der Villa.
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Es hatte Schlagzeilen in Deutschland und in der T├╝rkei gemacht, als die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am 25. M├Ąrz mitteilte, dass sie einen Haftbefehl gegen Attila Hildmann nicht vollstrecken kann: Er wird gesucht wegen Volksverhetzung, ├Âffentlicher Aufforderung zu Straftaten und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, aber er "h├Ąlt sich nach unseren Erkenntnissen derzeit in der T├╝rkei auf".

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LKA bekam am 15. M├Ąrz detaillierte Angaben

Genauer stand das zehn Tage zuvor schon in einem PDF, das ├╝ber das Formular der Berliner Polizei zum Hochladen von Hinweisen einging: Eine Gruppe von Twitter-Nutzern hatte herausgefunden, wohin sich Hildmann zur├╝ckgezogen hat. "Hildbusters" nennen sie sich, nach den "Ghostbusters", den Geisterj├Ągern im gleichnamigen Film.

Hildmann ist extrem sendungsbed├╝rftig, in einem Jahr hat er bald 20.000 Fotos in seinen Telegram-Kanal gepostet, 4.500 Videos und mehr als 1.100 Sprachnachrichten. Aus den Beitr├Ągen, die er aus der T├╝rkei gepostet hat, spricht noch unverhohlener sein Hass auf Juden und seine Verherrlichung der Nationalsozialisten. Inzwischen finden sich in seinem Kanal Hakenkreuze, SS-Runen und S├Ątze wie "Der Jude ist ein Weltparasit".

Aber auch viele kleine Hinweise zu seinem Standort. (Sehen Sie Beispiele in der Fotogalerie, die einen Einblick in die H├Ąuser gibt.)

Hildmann filmte sich aus dem Bad und forderte auf, Notvorr├Ąte anzulegen, und es wirkte, als w├╝rde er im Bunker stecken. Er stellte sich regelm├Ą├čig an die Wand, um sich zu filmen. Offenbar achtete er darauf, dass sich aus den Bildern nicht folgern l├Ąsst, wo er ist.

Hildmann machte Haftbefehl ├Âffentlich

Bis zum 23. Februar.

Drei Tage vorher hatte er selbst verbreitet, dass es einen Haftbefehl gegen ihn gibt. In einem "Friedens-Chat" riefen Anh├Ąnger sogar auf, dagegen nun jeden Tag vor der Staatsanwaltschaft zu demonstrieren.

Tats├Ąchlich stand am 22. Februar eine Frau in Berlin vor dem Justizgeb├Ąude ÔÇô allein. Am Tag darauf kam auch sie offenbar nicht mehr. Daf├╝r ist Hildmann an dem Tag allein auf einem Foto zu sehen, hinter ihm historische Ruinen, in denen sein Hund Akira herumstreunt. Es ist ein h├Âhnischer Gru├č an die Justiz. "Haftbefehl wegen Fluchtgefahr", schrieb er. Und er werde "bald" wiederkommen aus dem "wohlverdienten Urlaub". Seine Ank├╝ndigung damals: "Mein Lebensmittelpunkt ist in Berlin, meine Snackbar ├Âffnet bald wieder, wenn's w├Ąrmer ist (...)".

"Urlaubsgr├╝├če": Am 23. Februar postete Attila Hildmann dieses Foto, machte sich lustig ├╝ber "Fluchtgefahr als Grund f├╝r einen Haftbefehl". Dass dann sein Aufenthaltsort bekannt wurde, war ihm aber offenbar doch nicht so recht.
"Urlaubsgr├╝├če": Am 23. Februar postete Attila Hildmann dieses Foto, machte sich lustig ├╝ber "Fluchtgefahr als Grund f├╝r einen Haftbefehl". Dass dann sein Aufenthaltsort bekannt wurde, war ihm aber offenbar doch nicht so recht. (Quelle: Telegam/Attila Hildmann)

Es ist nicht klar, ob Hildmann wusste, was er mit dem Foto von seinem Abstecher ausl├Âste. Auf eine Anfrage von t-online vom fr├╝hen Freitagmorgen hat er nicht reagiert.

"Anonymous"-Link f├╝hrte zu Standort

Faktenchecker, vorneweg der ZDF-Journalist Oliver Klein, fanden nach dem Beitrag schnell den Standort der Aufnahme. RTL schickte eine Reporterin zu dem Felsengrab. Sie traf auf Menschen, die sich an den Mann mit Husky erinnern konnten. Hildmann verfehlte sie wohl nur knapp.

Dieser erkl├Ąrte nun in seinen Kan├Ąlen, das Foto stamme von seinem letzten Urlaub, montierte sich dann auch in ein Bild aus China. Am 5. M├Ąrz landet in seinem Kanal ein Video von ihm in einem kahlen Laubwald, dazu der Kommentar "Sch├Âne Gr├╝├če von der Ostsee".

Es war ein T├Ąuschungsman├Âver, und es flog schon einen Tag sp├Ąter auf.

Da postete Hildmann ein Video von sich im Bett mit dem Husky, und er r├Ąumte ein, in der T├╝rkei zu sein: "Gr├╝├če aus Izmir". Die Gruppe "Anonymous" hatte ihm mit einem Link in einer Nachricht eine Falle gestellt, er hatte darauf geklickt und mit seinen Internetdaten verraten: Er h├Ąlt sich tats├Ąchlich irgendwo in der T├╝rkei auf. "Anonymous" hatte das ├Âffentlich gemacht.

Hildmann hatte dann eine Frage an die "j├╝dische Antifa". Begriffe wie "j├╝disch" oder "bolschewistisch" und "kommunistisch", das ist in Hildmann-Sprech alles, was ihm nicht passt. An diesem 5. M├Ąrz schreibt er auch, f├╝r ihn typisch in Gro├čbuchstaben: "NUR NOCH KLARTEXT, ICH BRAUCH KEINE UMSCHREIBUNGEN MEHR F├ťR DEN FEIND!". Vorher hatte er den Begriff "Zionisten" benutzt, inzwischen zeigt er Hass auf alle Juden unverbl├╝mt. Seine h├Âhnisch gemeinte Frage an "Anonymous" war: "Wei├č die j├╝dische Antifa etwa wo ich bin? Wo denn?".

Nicht in Izmir. Sondern bei diesem Video fast 300 Kilometer entfernt in einem der beiden oberen Stockwerke der "Angel Hisar Prestige Villa A" am Rand des Ferienortes Hisar├Ân├╝ im S├╝dwesten der T├╝rkei. Drei Stockwerke, vier Schlafzimmer, rund 110 Euro pro Nacht.

Verr├Ąterische Spiegelung auf dem Laptop

Die Aussicht auf der Seite ├╝ber den Pool hinweg ist gro├čartig, zur anderen Seite beginnt hinter den Grundst├╝cken schon der Wald mit einer nahen Paintball-Anlage. Vermieter und Verwalter des Hauses ├Ąu├čern sich auf Anfrage nicht, Datenschutz.

Hildmann sa├č dort aber auf der Terrasse und verriet sich, als er f├╝r sein "zensurfreies" Video-Netzwerk warb: In einer Spiegelung auf seinem Bildschirm war die auff├Ąllige Bauart des Sonnenschutzes auf der Terrasse zu erkennen, Hildmann filmte vorher noch den Hund und damit den Bodenbelag der Terrasse.

Es sind solche Hinweise, die sich die "Hildbusters" genau angeschaut hatten, nachdem Hildmanns Aufenthalt in der T├╝rkei gesichert war. Welches Haus in der Umgebung des Felsengrabs gibt es auf Vermietungsplattformen, auf das Merkmale der Bilder zutreffen?

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Eigentlich hatten sie sich verabredet, in Chats zu den Livestreams von "Querdenker"-Autokorsos Corona-Leugnern Paroli zu bieten, erkl├Ąrte einer von ihnen t-online. Aus Unmut und Fassungslosigkeit ├╝ber Hildmanns uns├Ągliche ├äu├čerungen verlegten sie sich darauf. Es gibt eine kleine Szene, die selbst etwas tun will gegen die radikalisierten Verschw├Ârungsideologen, in der Hildmann schon lange "Avocadolf" oder "Hirse-Hitler"* hei├čt.

Vermieter sagen nichts

R├╝ckw├Ąrts bis zum 10. Januar lassen sich Beitr├Ąge von Hildmann finden, die in der "Villa Aspendia 3" in Kayak├Ây aufgenommen sind. Davor ist sein letzter ├Âffentlich bekannter Auftritt am 10. Dezember: Spiegel-TV drehte an diesem Tag bei ihm, danach war er nicht mehr erreichbar.

Er drehte im Januar aus einem Bad in dem Haus in der T├╝rkei, aus dem Wohnzimmer, auf der Terrasse und zuletzt am 31. Januar an der Haust├╝r. "Ich bereue nichts", hei├čt das letzte Video von dort.

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Das Haus ist ein im August 2020 fertiggestelltes Anwesen mit Pool, zwei Schlafzimmern, zwei B├Ądern, Sauna, Tischfu├čball ÔÇô und es liegt nur sechs Kilometer entfernt von der "Angel Hisar Prestige Villa A" und einige Steinw├╝rfe weg vom Felsengrab, wo das Foto am 23. Februar zu sehen war. 1.400 t├╝rkische Lira pro Tag kostete die Nacht laut Preisliste, knapp 150 Euro.

Ein Mann, unter Bewertungen des Hauses als Eigent├╝mer genannt und Chef einer Vermietung, sagte t-online auf Anfrage, man habe keinen Kunden aus Deutschland gehabt. Er beantwortete nicht, ob er den Typen aus den Videos und Fotos kennt, der nach seiner Adoption unter dem Namen Attila Hildmann in Deutschland ein Medienstar wurde und in der T├╝rkei offenbar auch seinen t├╝rkischen Geburtsnamen nutzt.

Hildmann hat die deutsche und t├╝rkische Staatsangeh├Ârigkeit. Der Umstand erkl├Ąrt vielleicht, warum die deutschen Ermittler bei den "Hildbusters" und zuvor bei "Anonymous" wenig Interesse f├╝r die Hinweise zeigen. Die "Hildbusters" hofften vergebens, dass mit ihren Hinweisen an das LKA etwas geschieht.

"Ich habe fast alles verloren"

Sie schrieben auch Mails an Amazon und an eine Bank, als Hildmann dort ein neues Konto pr├Ąsentiert. Das Institut in Belgien fror prompt Hildmanns Konto ein. Amazon dagegen vertreibt munter weiter Produkte des antisemitischen Hetzers. Fast alle anderen Vertriebswege und Gesch├Ąftspartner hat er verloren. Aus der T├╝rkei bewirbt er ├ťberlebensausr├╝stung und Armbr├╝ste im Shop eines Berliner NPD-Politikers, angeblich f├╝hrt er auch Gespr├Ąche mit einem neuen Abf├╝ller f├╝r seinen Energiedrink, der einst in 5.000 Verkaufsstellen erh├Ąltlich war.

"Ich habe alles riskiert und fast alles verloren", berichtete er in einer Sprachnachricht aus der T├╝rkei. Da sagte er sogar: "Ich w├╝nschte, ich h├Ątte mein altes Leben wieder". Aber er sieht sich ja auf seiner Mission, Deutschlands F├╝hrer gegen eine j├╝dische Weltverschw├Ârung zu sein. Daf├╝r erwartet er eigentlich ein wenig Dankbarkeit und deutliche Gefolgschaft.

Mit "Querdenken"-Vertretern, zeitweilig Partner, wird das nichts mehr.

Als Hildmann aus der T├╝rkei aufforderte, alle "Querdenken"-Gruppen zu verlassen, weil das kontrollierte Opposition sei und es im Krieg andere Mittel brauche als deren Demos, kam von Ober-"Querdenker" Michael Ballweg Spott. Es sollten alle "raus aus allen Hildmann-Gruppen ÔÇô ach so, es gibt ja nur eine", konterte er.

Ballweg sagte dort zwar, dass er auch an eine globale Elite als Drahtzieher hinter der Corona-Pandemie glaube. Aber er kritisierte, dass Hildmann diese Vorstellung mit Juden verkn├╝pfe und wies Antisemitismus zur├╝ck. Hildmann ist zu offen radikal und abschreckend f├╝r eine Bewegung, die als b├╝rgerlicher, demokratie-liebender Widerstand erscheinen will, um m├Âglichst viele Menschen auf die Stra├če zu bringen.

Hildmann sieht sich als neuen Hitler

Es ist ein Konflikt, der immer deutlicher wird. "Querdenken" hofft auf eine Revolution der Massen, viele der zeitweiligen Verb├╝ndeten aus der extremen Rechten haben f├╝r Singen, Trommeln und Tanzen nur noch Geringsch├Ątzung ├╝brig und wollen Taten sehen.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte ein fr├╝herer Bodyguard von Hildmann erkl├Ąrt, Hildmann halte sich f├╝r Adolf Hitler und habe in WhatsApp-Nachrichten eine Leibstandarte f├╝r sich gewollt. Da nahm das kaum jemand ernst. In der T├╝rkei zeigt der Autor mit den Initialen A.H., dass das ernst zu nehmen ist.

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Von dort aus hat Hildmann endg├╝ltig deutlich gemacht, wo er steht: "Echte Nationalsozialisten haben mit allen V├Âlkern gemeinsam gegen die Weltverschw├Ârung gek├Ąmpft", sagte er. Die Neonazis des III. Wegs und die NPD sollten ihm die H├Ąnde daf├╝r reichen, dass er "sehr viel mutige Aufkl├Ąrungsarbeit gemacht [hat], die (..) [die] sich in all den Jahren nicht getraut" h├Ątten. Wenn da nichts komme, "dann wird es sehr schwierig, dieses Ruder noch rumzurei├čen".

Unterst├╝tzung von Wendler und Naidoo

Aber es gibt ja noch Michael Wendler und Xavier Naidoo, die ein bisschen Loyalit├Ąt zeigen. Naidoo leitete an seine 115.000 Abonnenten weiter, was Michael Wendler seinen 170.000 Abonnenten geschrieben hatte: Er stehe ja nicht "hinter allen Aussagen von Hildmann, seine Aussage 'Sieg Heil'" verst├Âre ihn ÔÇô immerhin, so der in Florida lebende S├Ąnger. Hildmann habe aber Anerkennung verdient, denn die wenigsten trauten sich, was Hildmann "f├╝r die Verteidigung des Grundgesetzes" getan habe.

Aber obwohl die Zeit doch angeblich so dr├Ąngt, will Hildmann seine Kameraden jetzt doch nicht leibhaftig an der Heimatfront unterst├╝tzen. Die Aussicht auf Haft schreckt ihn inzwischen doch, und den Glaube, dass seine Truppen daheim ihn davor bewahren k├Ânnten, d├╝rfte er erst einmal aufgegeben haben.

Ein Video aus einem W├Ąldchen macht das deutlich. R├╝ckschl├╝sse auf den Ort l├Ąsst die Botschaft vom 25. M├Ąrz nicht zu, seit Mitte M├Ąrz gibt es keine Bilder mehr von ihm in Geb├Ąuden. Aber es gibt ein Gewitter ÔÇô und auf Wetterkarten findet sich das zu der Zeit dort, wo Hildmanns Mietvillen sind. In dem Video fragt er: "Die BRD-Strafbeh├Ârden dachten doch nicht wirklich, dass sie mich als Tiersch├╝tzer von meinem Hund trennen k├Ânnten und mich einfach (...) in Moabit hinter Gitter sperren k├Ânnten?".

Hildmann will doch nicht zur├╝ck

Berlin ist dann doch nicht mehr der Lebensmittelpunkt, der M├Âchtegern-F├╝hrer wartet im Exil: "Bis Deutschland wieder frei ist, bleibe ich in meiner Blutsheimat der T├╝rkei, es ist meine wahre Heimat und Boden!", erkl├Ąrte er. Ein wunderbares Land "voller hochbewaffneter und aufgekl├Ąrter Osmanen". Das erz├Ąhlte er, nachdem er beim Barbierbesuch am 10. M├Ąrz den Inhaber mit dessen Schusswaffe filmte.

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Seinen Imbiss wird er vielleicht auch nicht mehr f├╝hren d├╝rfen: Ein CDU-Bundestagsabgeordneter aus Berlin dr├Ąngt darauf, dass das Bezirksamt Mitte Hildmann die n├Âtige Zuverl├Ąssigkeit zum F├╝hren einer Gastst├Ątte abspricht, will auch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags Wege finden lassen. Die Antwort von Hildmann kam erwartbar: Der Politiker sei eine "Judenratte".

Es gibt Anzeichen, dass Hildmann diese Tirade von einem neuen Domizil aus abgesetzt hat, weil er wieder umgezogen ist. Die "Angel Hisar Prestige Villa A" stand zum 1. April wieder zur Vermietung. Die "Hildbusters" nehmen die Herausforderung an. "Den neuen Standort bekommen wir auch raus."

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*Wir hatten an dieser Stelle zun├Ąchst geschrieben, dass Hildmann auch "Gem├╝se-Hitler" genannt wird. Tats├Ąchlich werden die Bezeichnungen "Hirse-Hitler" und "Gem├╝se-G├Âbbels" genutzt.

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