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Russland: Munitionsdepot mit US-Raketenwerfern zerstört

Von dpa, reuters, t-online, afp
Aktualisiert am 09.08.2022 - 15:55 UhrLesedauer: 75 Min.
Der US-Raketenwerfer HIMARS (Archiv): Kiew hat die Lieferung der Systeme als besonders wichtig für den Verlauf der Kämpfe bezeichnet.
Der US-Raketenwerfer HIMARS (Archiv): Kiew hat die Lieferung der Systeme als besonders wichtig für den Verlauf der Kämpfe bezeichnet. (Quelle: Petra News Agency/dpa)
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Tag 167 seit Kriegsbeginn: Die Sorge um das Atomkraftwerk in Saporischschja wächst. Russland greift an mehreren Fronten an. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Russland: Munitionsdepot mit US-Raketenwerfern zerstört

15.33 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben ein Munitionsdepot nahe der zentralukrainischen Stadt Uman zerstört. Dort seien auch von den USA gelieferte HIMARS-Raketenwerfer und M777-Haubitzen gelagert worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Insgesamt seien bei dem Angriff mehr als 300 Raketen zerstört worden. Berichte aus dem Kampfgebiet lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Die Regierung in Kiew hat die Lieferung von HIMARS-Systemen als besonders wichtig für den weiteren Verlauf der Kämpfe bezeichnet. Russland wirft dem Westen vor, den Konflikt durch die Bewaffnung der Ukraine in die Länge zu ziehen.

Kiew erhält 50 Militärtransporter von der Türkei

14.11 Uhr: Knapp ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat die Ukraine eigenen Angaben zufolge 50 Militärtransporter von der Türkei erhalten. Weitere 150 sollen folgen, wie ukrainische Medien am Dienstag berichteten. Die gepanzerten Mannschaftstransporter vom Typ Kirpi sind mit Allradantrieb ausgestattet und können neben der Besatzung zwölf Soldaten transportieren.

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Die Türkei unterhält enge Beziehungen zur angegriffenen Ukraine – aber auch zu Russland. So gehörte sie zu den Vermittlern im Streit um monatelang in der Ukraine blockierte Getreideexporte. Die Mediation endete Ende Juli mit der Einigung auf ein Abkommen, das den Export von Lebensmitteln aus drei ukrainischen Häfen vorsieht.

Zwei weitere Schiffe mit Getreide unterwegs

12.36 Uhr: Zwei weitere Schiffe mit insgesamt rund 70.000 Tonnen Getreide an Bord haben den ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk verlassen. "Das Schiff Rahmi Yaggi wird 5.300 Tonnen in die Türkei liefern, und fast 65.000 Tonnen Mais werden vom Frachter Ocean Lion nach Südkorea geliefert", teilte das ukrainische Ministerium für Infrastruktur über den Onlinedienst Telegram mit.

Wegen des russischen Angriffskrieges waren in den vergangenen Monaten alle Getreide-Exporte der Ukraine aus ihren Schwarzmeer-Häfen blockiert, was zu einer Lebensmittelkrise weltweit beigetragen hatte. Erst kürzlich einigten sich Russland, die Ukraine, die Türkei und die UN auf ein Abkommen, um die Blockade zu überwinden.

In den vergangenen Tagen hatten dadurch bereits mehrere Schiffe die Ukraine mit Getreidelieferungen verlassen können. Am Montag erreichte erstmals ein solcher Frachter seinen Zielhafen.

Israels Präsident telefoniert mit Putin

12.31 Uhr: Israels Präsident Izchak Herzog hat mit Kremlchef Wladimir Putin über die belasteten Beziehungen beider Länder gesprochen. Das Telefonat sei "offen und ehrlich" gewesen, teilte Herzogs Büro mit. Es sei um bilaterale Themen gegangen, einschließlich der Probleme des jüdischen Volkes in der Diaspora. Herzog habe dabei ausführlich über die Aktivitäten der Nichtregierungsorganisation Jewish Agency gesprochen, die sich um Einwanderung nach Israel kümmert. Das russische Justizministerium wirft der Nichtregierungsorganisation vor, gegen russische Gesetze zu verstoßen und will diese auflösen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass beim Telefonat der Umgang mit der Jewish Agency zur Sprache gekommen sei.

Peskow wies Berichte zurück, wonach durch die Auflösung der Organisation der Weggang kluger Köpfe verhindert werden solle. Seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verlassen viele Menschen, die die Möglichkeit haben, das Land. Weil viele Russen jüdische Wurzeln haben, nutzen sie das Angebot, einen israelischen Pass zu erhalten und auszureisen. Bislang verließen in diesem Jahr nach Angaben des israelischen Integrationsministeriums knapp 17.000 Menschen Russland in Richtung Israel – mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.

In Israel wird vermutet, dass Russland mit dem Verbot der Organisation das Land für dessen Haltung im Ukraine-Krieg abstrafen will. Die israelische Regierung hatte den Angriff Russlands auf das Nachbarland verurteilt und seine Solidarität mit der Ukraine erklärt.

Belarus startet Luftwaffen-Übung

11.55 Uhr: Die Luftwaffe von Belarus startet nach Angaben der Minsker Regierung am heutigen Dienstag ein Manöver. Der erste Teil der Übung solle diese Woche noch bis Donnerstag in Belarus laufen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Der zweite Teil sei zwischen dem 22. und 25. August in Russland auf der Übungsbasis Aschuluk geplant. Bei den Manövern werde auch scharfe Munition eingesetzt. Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands. Seit dem Einmarsch in die benachbarte Ukraine kamen immer wieder Spekulationen auf, ob sich das Land an dem Krieg beteiligt. Von Belarus aus war ein Teil des russischen Militärs in die Ukraine eingefallen.

Russische Truppen stationieren Luftabwehr um Atomkraftwerk

10.59 Uhr: Nach mehrfachem Beschuss des südukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja stationieren die russischen Besatzungstruppen eigenen Angaben zufolge Luftabwehrsysteme rund um die Anlage. "Die Luftabwehrsysteme des Kraftwerks werden verstärkt", sagte der Chef der von Moskau eingesetzten Militärverwaltung in der Region, Jewgeni Balizki, im russischen Staatsfernsehen. Moskau und Kiew hatten sich in den vergangenen Tagen wiederholt gegenseitig für Angriffe auf das AKW verantwortlich gemacht. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

Balizkis Angaben zufolge arbeitet das Kraftwerk derzeit normal. Die Stromleitungen und beschädigten Blöcke des Meilers seien repariert, sagte er. Das Atomkraftwerk Saporischschja verfügt über insgesamt sechs Blöcke mit einer Gesamtleistung von 5.700 Megawatt. Damit ist es das leistungsstärkste Kernkraftwerk in Europa. Bis zum Beschuss am Wochenende waren davon laut ukrainischen Angaben noch drei Blöcke in Betrieb.

Russland verstärkt offenbar Stellungen im Süden

9.23 Uhr: Russland hat nach britischen Angaben über das Wochenende vor allem seine Stellungen im Süden der Ukraine verstärkt. Gleichzeitig habe es seine Angriffe in der östlichen Donezk-Region aufrecht gehalten, teilt das britische Verteidigungsministerium unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. In den vergangenen 30 Tagen sei Moskaus Achse im östlichen Bereich des ukrainischen Donbass am erfolgreichsten gewesen, auch wenn Russland dort nur etwa zehn Kilometer vorangekommen sei. In anderen Donbass-Sektoren, in denen Russland einen Durchbruch versucht habe, hätten die Streitkräfte im selben Zeitraum nicht mehr als drei Kilometer Boden gutgemacht. Das sei "ziemlich sicher weniger als geplant".

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Russischer Soldat in der Region Cherson: Russland hat nach britischen Angaben seine Stellungen im Süden verstärkt. (Quelle: IMAGO/Sergei Bobylev)

Ukraine berichtet von massivem Beschuss

7.59 Uhr: Die ukrainische Seite berichtet von massivem russischen Beschuss an der Frontlinie im Osten. Es gebe schwere Kämpfe in Orten in der Nähe der Stadt Donezk, sagt der Gouverneur der gleichnamigen Region, Pawlo Kyrylenko, im ukrainischen Fernsehen. "Die Lage ist angespannt – an der gesamten Frontlinie wird ständig geschossen." Es gebe auch viele Luftangriffe. "Der Feind hat keinen Erfolg. Die Region Donezk hält Stand."

Das Wichtigste aus der Nacht

7 Uhr: Die Ukraine erhält Munition und Waffen aus den USA. Präsident Selenskyj ruft die Welt zu härteren Maßnahmen gegen Russen auf. Hier lesen Sie mehr dazu.


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