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Ukraine-Krieg im Newsblog: Selenskyj ist in Paris eingetroffen


Newsblog zum Ukraine-Krieg
Berichte: Ukraine feuert mit schwerer Artillerie auf Donezk

Von t-online, dpa, afp, reuters
Aktualisiert am 15.05.2023Lesedauer: 62 Min.
Kampfpanzer M1 Abrams bei einer Übung im US-Bundesstaat Florida.
Im Gefecht kaum zu schlagen: Der Einsatz des Kampfpanzers M1 Abrams birgt jedoch enorme Herausforderungen, zeigt ein Oberst a.D. im Video auf. (Quelle: Glomex)
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Tag 445 seit Kriegsbeginn: Paris stellt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine in Aussicht. Die von russischen Truppen kontrollierte Großstadt Donezk ist unter Beschuss geraten.

Wagner-Chef Prigoschin wollte wohl russische Truppen verraten

2.59 Uhr: Der Chef der russischen Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat einem Zeitungsbericht zufolge der ukrainischen Regierung angeboten, die Positionen russischer Truppen preiszugeben. Das berichtet die Zeitung "Washington Post" unter Berufung auf durchgestochene Dokumente des US-Geheimdienstes. Hier lesen Sie mehr dazu.

Paris stellt Ukraine neue Militärhilfe in Aussicht

1.52 Uhr: Frankreich hat der Ukraine zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg neue militärische Unterstützung in Aussicht gestellt. Neue Lieferungen würden vorbereitet, um die dringendsten und unmittelbarsten Bedürfnisse zur Stärkung der Verteidigung der Ukraine zu berücksichtigen.

Das teilten Frankreich und die Ukraine in einem gemeinsamen Statement mit, das der Élyséepalast in der Nacht zu Montag veröffentlichte. Zuvor hatten sich Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa drei Stunden zu einem Arbeitsabendessen in Paris zusammengesetzt.

Konkret hieß es aus dem Élyséepalast, dass Frankreich seine Bemühungen im Bereich der Luftabwehr fortführen und der Ukraine neuere System zur Verfügung stellen werde. Zum Thema Kampfjets hieß es aus Paris, dass dies ein wiederkehrendes Thema sei, die Frage aber wohl etwas verfrüht komme. Vor der Lieferung eines Flugzeuges müsse man entsprechend ausgebildete Piloten haben. Die Ausbildung dauere eine Weile und die ukrainischen Piloten seien nicht an französischen Modellen geschult worden.

Macron: Russland hat Krieg in der Ukraine "geopolitisch" schon verloren

0.15 Uhr: Russland hat den Krieg in der Ukraine nach Ansicht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron "geopolitisch" bereits verloren. Macron verwies in einem Interview mit der Zeitung "L'Opinion" vom Sonntag unter anderem auf die Nato-Erweiterung um Finnland und Schweden als Rückschlag für Moskau. Zudem sei Russland auf dem Weg zu einer Art "Vasallentum gegenüber China", fügte der Präsident hinzu.

Sonntag, 14. Mai

Berichte über schweres Artilleriefeuer auf Donezk

23.26 Uhr: Die von russischen Truppen kontrollierte Großstadt Donezk im Osten der Ukraine ist am Sonntag offenkundig unter schweren Artilleriebeschuss geraten. Die Stadt sei von hunderten Artilleriegranaten und Projektilen aus Mehrfachraketenwerfern getroffen worden, berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf örtliche Behörden.

Über die Auswirkungen des Beschusses wurden keine Angaben gemacht. Die Darstellung konnte nicht unabhängig überprüft werden. Donezk liegt unmittelbar hinter den Frontlinien im Osten der Ukraine.

Selenskyj in Paris eingetroffen

21.10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Sonntagabend nach seinem Deutschland-Besuch zu Beratungen in Paris eingetroffen. Nach der Landung auf einem Militärflughafen bei Paris wurde Selenskyj von Frankreichs Premierministerin Élisabeth Borne sowie Außenministerin Catherine Colonna empfangen. Im Élyséepalast erwartete Staatschef Emmanuel Macron den ukrainischen Präsidenten zu einem Arbeitsabendessen. Macron werde die unerschütterliche Unterstützung Frankreichs für die Ukraine bekräftigen, teilte der Élyséepalast mit.

In dem Gespräch zwischen Macron und Selenskyj soll es laut Élyséepalast um weitere militärische und humanitäre Unterstützung gehen. Auch eine langfristige Perspektive für einen Frieden in Europa könnte demnach Thema sein. Für Selenskyj ist es der zweite Besuch in Paris seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen sein Land. Erst Anfang Februar hatte er dort Macron und den ebenfalls angereisten Bundeskanzler Olaf Scholz getroffen.

Bachmut: Ukraine meldet Einnahme von "mehr als zehn Stellungen"

19.41 Uhr: Ukrainische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums "mehr als zehn" russische Stellungen im Umkreis der seit Monaten heftig umkämpften ostukrainischen Stadt Bachmut zurückerobert. "Heute haben unsere Einheiten mehr als zehn feindliche Stellungen am nördlichen und südlichen Stadtrand von Bachmut eingenommen", erklärte die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Malijar im Onlinedienst Telegram am Sonntag. Einige feindliche Soldaten seien gefangen genommen worden, fügte sie hinzu.

In der Stadt tobten immer noch "erbitterte Kämpfe", erklärte Malijar weiter. Die Russen versuchten, vorzurücken und zerstörten "alles" auf ihrem Weg.

Bei den Kämpfen in Bachmut spielt die russische Söldnertruppe Wagner eine bedeutende Rolle. Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin hatte Russland vorgeworfen, nicht genügend Munition zur Verfügung zu stellen. Die russische Armee beschuldigte er zudem, die "Flucht" aus Stellungen bei Bachmut ergriffen zu haben.

Die Ukraine meldete zuletzt bereits Rückeroberungen im Gebiet von Bachmut – der Kreml wies dies zurück. Die Schlacht um die ostukrainische Stadt ist die am längsten andauernde des seit Februar 2022 laufenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die vor Beginn des Krieges 70.000 Einwohner zählende Stadt ist nach den monatelangen Kämpfen weitgehend zerstört und verlassen. Bachmut hat jedoch mittlerweile für beide Seiten hohe symbolische Bedeutung erlangt.

Selenskyj reist weiter nach Paris

19.30 Uhr: Nun ist es offiziell: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist nach seinem Deutschland-Besuch noch am Abend nach Paris weiter. Dort treffe er sich am Sonntagabend mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, teilt Macrons Büro mit. Zuvor hatte es entsprechende Medienberichte gegeben.


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
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