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Ukraine-Krieg: Argentinien will wohl Ukraine Kampfjets schicken


Newsblog zum russischen Angriffskrieg
Argentinien will wohl Ukraine Kampfjets schicken


Aktualisiert am 13.06.2024 - 00:31 UhrLesedauer: 17 Min.
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Ein Super Entard Jet: Frankreich hat die Flugzeuge ausgemustert, Argentinien will sie an die Ukraine liefern.Vergrößern des Bildes
Ein Super Entard Jet: Frankreich hat die Flugzeuge ausgemustert, Argentinien will sie an die Ukraine liefern. (Quelle: IMAGO/Peter R Foster/imago)

Die USA liefern ein wichtiges Waffensystem und legen ein neues Sanktionspaket vor. Sigmar Gabriel äußert sich zu einer deutschen Luft-Unterstützung. Alle Informationen im Newsblog.

Argentinien will wohl fünf Kampfjets an die Ukraine liefern

0.01 Uhr: Offenbar soll die Ukraine auch aus Argentinien Hilfe für die Luftwaffe bekommen. Konkret geht es um fünf Super-Etendard-Jets aus französischer Herstellung. Nach US-Medienberichten soll der argentinische Präsident Javier Milei das Vorhaben genehmigt haben. Allerdings benötigt der Export eine Genehmigung der französischen Regierung. Die Jets sind kampferprobt, verfügen über Exocet-Raketen, mit denen Schiffe angegriffen werden können. Nachteil ist die geringe Stückzahl: es müsste viel Zeit in ein Modell investiert werden, dass wohl nur einmal geliefert wird.

Die fünf Flugzeuge sollen den Berichten nach bislang nicht im Einsatz der argentinischen Luftwaffe gewesen sein. Ein Problem dürfte noch ein Embargo Großbritanniens gegen Argentinien sein: Ein britischer Hersteller produziert Teile für die Schleudersitze der Maschinen. Offenbar könnte eine Lösung sein, sie Frankreich zurückzugeben.

F16 könnten schon im Sommer in der Ukraine starten

23.10 Uhr: Die ersten niederländische F-16-Kampfjets sollen schon im Sommer in der Ukraine ankommen. Das sagte die niederländische Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren gegenüber der European Pravda. Sie fügte hinzu, dass es kontinuierlich weitere Lieferungen geben würde. Sie wollte kein genaues Datum nennen, verwies aber auf diesen Sommer. Zunächst werde aber Dänemark F-16 an die Ukraine liefern.

USA: Entführte ukrainische Kinder werden auf Adoptions-Webseiten angeboten

20.17 Uhr: Den USA liegen nach eigenen Angaben glaubwürdige Berichte vor, nach denen entführte ukrainische Kinder in Russland auf Adoptions-Webseiten angeboten werden. Der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan bezeichnet dies als "verabscheuungswürdig und entsetzlich".

Litauen liefert gepanzerte Fahrzeuge an die Ukraine

19.38 Uhr: Litauen wird die Ukraine mit weiterer Militärhilfe im Abwehrkampf gegen Russland unterstützen. Die Regierung des baltischen EU- und Nato-Staates beschloss heute die Lieferung von 14 gepanzerten Fahrzeugen vom Typ M113. Die Mannschaftstransporter sollen in dieser Woche in der Ukraine eintreffen und die Fähigkeiten der ukrainischen Armee im Bereich der Minenräumung stärken, teilt das Verteidigungsministerium in Vilnius mit.

Ukrainischer Grenzschutz hindert 20 Männer an der Flucht ins Ausland

19.00 Uhr: Der ukrainische Grenzschutz hat 20 wehrpflichtige Männer in der Westukraine an der Flucht aus dem kriegsgeplagten Land über die grüne Grenze gehindert. Einer Mitteilung zufolge wurden 13 Wehrpflichtige in einem Waldstück in der Nähe der Grenze zur Republik Moldau im Gebiet Winnyzja aufgegriffen. Die aus verschiedenen ukrainischen Regionen stammenden Männer hatten demnach einem Fluchthelfer jeweils umgerechnet über 1.800 Euro bezahlt. Sie seien von diesem aber zuletzt im Stich gelassen worden, heißt es.

Im benachbarten Gebiet Bukowina wurden einer anderen Mitteilung zufolge zudem sieben weitere Männer an einer Flucht nach Rumänien gehindert. Diese hätten ihrem ortskundigen Fluchthelfer umgerechnet jeweils zwischen 4.600 und über 9.200 Euro für dessen Dienste gezahlt.

Zudem fanden Grenzschützer im Gebiet Transkarpatien einen ertrunkenen Mann im Grenzfluss Tyssa (Theiß) an der ungarischen Grenze. Es war offiziellen Angaben zufolge der 35. im Fluss Ertrunkene auf ukrainischer Seite seit Kriegsbeginn. Im gleichen Gebiet ist Medienberichten zufolge einer Gruppe von 18 Männern die Flucht ins benachbarte Ungarn gelungen. Eine Drohne des Grenzschutzes entdeckte demnach nur noch einen zurückgelassenen Kleinbus und ein Loch im Grenzzaun.

Biden und Selenskyj wollen bei G7 Sicherheitsabkommen unterzeichnen

18.26 Uhr: US-Präsident Joe Biden und sein ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj wollen am Rande des G7-Gipfels in Italien ein bilaterales Sicherheitsabkommen beider Länder unterzeichnen. Das kündigt Bidens Nationaler Sicherheitsberater, Jake Sullivan, auf dem Flug nach Italien vor Journalisten an. 15 Länder hätten bereits entsprechende Vereinbarungen mit der Ukraine geschlossen. Nun seien auch die Verhandlungen der US-Regierung mit Kiew abgeschlossen.

Sullivan nennt noch keine konkreten Details zum Inhalt der Vereinbarung. Er betont aber, das Abkommen werde keinerlei Verpflichtung zum Einsatz amerikanischer Streitkräfte zur Verteidigung der Ukraine beinhalten. "Es ist eine Zusage, dass wir sicherstellen werden, dass die Ukraine sich selbst verteidigen kann."

Angriffe auf Infrastruktur: Die Ukraine schlittert ins "Worst-Case-Szenario"

18.10 Uhr: Seit März greift Russland wieder massiv ukrainische Energieinfrastruktur an. Die Ukraine muss diese nun schnellstens reparieren und die Verteidigung ausbauen. Sonst droht ein schwerer Winter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Selenskyj: Sechs Tote bei russischem Raketenangriff auf Krywyj Rih

16.55 Uhr: Bei einem russischen Raketenangriff auf die südukrainische Großstadt Krywyj Rih sind ukrainischen Angaben zufolge sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. "Jeden Tag und jede Stunde beweist der russische Terror, dass die Ukraine zusammen mit ihren Partnern die Luftverteidigung verstärken sollte", teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über die Nachrichten-App Telegram mit.

USA legen vor G7-Gipfel neues Sanktionspaket gegen Russland vor

16.43 Uhr: Kurz vor dem Start des G7-Gipfels in Italien haben die USA ein neues Sanktionspaket als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vorgelegt. Die Strafmaßnahmen richteten sich gegen mehr als 300 Personen und Einrichtungen, die Russland die Fortsetzung des Krieges ermöglichten, teilt die US-Regierung mit. Dazu gehörten auch chinesische Firmen.

Pufferzone: Polen verstärkt Schutz der Grenze zu Belarus

16.30 Uhr: Polen wird angesichts einer steigenden Zahl von illegalen Grenzübertrittversuchen aus Sicherheitsgründen für zunächst 90 Tage eine Pufferzone im Grenzgebiet zum autoritär regierten Nachbarland Belarus errichten. Innenminister Tomasz Siemoniak unterzeichnete eine entsprechende Verordnung, die die Einführung einer Sperrzone mit vorübergehendem Aufenthaltsverbot vorsieht. Die Regelung wird morgen in Kraft treten.

Die Pufferzone soll sich entlang der 400 Kilometer langen Grenze auf einer Länge von 60 Kilometern erstrecken und den Angaben zufolge eine 200 Metern, an wenigen Stellen aber auch von bis zu zwei Kilometern tief ins Land reichen. Das betroffene Gebiet umfasse keine Städte oder Touristenrouten. Auch sollen Medien und Hilfsorganisationen Zugang zum Sperrstreifen erhalten und es mit einer Erlaubnis betreten dürfen. "Es gibt keinen Grund, die Grenze von den Medien abzuschneiden", sagt Siemoniak im polnischen Radio.

Medwedew reklamiert mit Karte gesamte Ukraine für Russland

13.59 Uhr: Der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew hat auf einer Landkarte zum russischen Nationalfeiertag die gesamte Ukraine als Teil Russlands reklamiert. Auf seinem Blog im Netzwerk Telegram postet er eine animierte Grafik: Zu den Klängen der russischen Hymne weht die weiß-blau-rote Flagge über einer Karte Russlands. Die gesamte Ukraine bis zur Grenze mit Polen, der Slowakei und Ungarn ist dabei als russisch markiert. Das eng mit Russland verbündete Belarus wiederum bleibt ausgenommen.


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
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