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4K-Fernseher im Test: Das sind die besten Modelle

Kaufberatung  

4K-Fernseher im Test: Das sind besten Modelle

Von Adrian Smiatek

22.05.2019, 12:13 Uhr
4K-Fernseher im Test: Das sind die besten Modelle. Mit einem großen 4K-Fernseher wird ihr Wohnzimmer zum Kino.  (Quelle: Hersteller/Philips)

Mit einem großen 4K-Fernseher wird ihr Wohnzimmer zum Kino. (Quelle: Philips/Hersteller)

Full-HD-Fernseher verschwinden vom Markt. Zukunftssicher sind Sie mit einem 4K-Fernseher. Dank vierfacher Auflösung können diese Modelle ein noch schärferes Bild darstellen. t-online.de fasst für Sie Geräte unterschiedlicher Preisklassen zusammen, die in Tests überzeugten.

Größe, Bildart und Zusatzfunktionen – auf was Sie achten sollten

Eine Zeit lang prägten 3D-Fernseher den Markt: Fast jedes neue Modell war mit diesem Feature ausgestattet. Mittlerweile verzichten die meisten Hersteller allerdings auf solche Zusatzfunktionen und konzentrieren sich auf die Bildqualität. Das "neue 3D" sind heute OLED und HDR. Geräte die statt herkömmlichen LEDs auf sogenannte "Organic Light Emitting Diodes", also "organische Leuchtdioden", setzen, können schärfere und sattere Bilder darstellen. Mit HDR steigt der Kontrast und die Farbwiedergabe.

Auch wenn ein Fernseher nie groß genug sein kann, sollten Sie die Wahl der Bildschirmgröße nicht nur vom Geldbeutel abhängig machen. Auch die Größe ihres Wohnzimmers spielt eine Rolle. Dank der hohen Auflösung von 4K-Fernsehern wird die Faustregel "Bildschirmdiagonale mal Drei" zur Bestimmung des Mindestabstands nicht mehr angewendet. Bei Filmen in 4K reichen meist schon 1-2 Meter. Trotzdem sollte der Abstand nicht zu gering sein, denn das normale TV-Programm wird noch nicht in der hohen Qualität ausgestrahlt.

4K und UHD: Das sind die Unterschiede bei der Auflösung

Die Bezeichnung UHD und 4K wird bei Fernsehern häufig synonym verwendet. UHD bezeichnet dabei die genaue Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln. 4K dagegen umfasst alle Auflösungen, die bei etwa 4.000 × 2.000 Bildpunkten liegen. Moderne Fernseher verfügen zudem über ausgeklügelte Software. So unterstützen teilweise auch Sprachassistenten wie den Google Assistant oder Amazons Alexa bei der Navigation durch das Fernsehprogramm.

LG OLED55C8: Der luxuriöse Testsieger

Die Stiftung Warentest hat den LG OLED55C8 in ihrem großen TV-Geräte-Test als den derzeit besten Fernseher auf dem Markt gekürt. Mit der hervorragenden Bildqualität bis ins Detail überzeugte das LG-Gerät die Tester.

Auch das eigens entwickelte Betriebssystem WebOS soll sich intuitiv bedienen lassen. Doch nicht nur über die Fernbedienung können Käufer den LG 55C8 bedienen. Der Fernseher ist ebenso mit einem von LG entwickelten Sprachassistent ausgestattet. Seit Ende letzten Jahres kann auch der Google Assistant genutzt werden. Amazons Alexa soll neben der Unterstützung von Apples AirPlay 2 künftig auch auf den Fernseher per Software-Update kommen.

Mittlerweile hat LG dem C8 einen Nachfolger verpasst, den C9. Der neue LG-Fernseher soll laut Computerbild ein noch brillanteres Bild darstellen können und komfortabler zu bedienen sein. Daher löst er in dem Ranking sogar den C8 als Testsieger ab. Sowohl der C9 als auch sein Vorgänger verfügen über die Energieeffizienzklasse A. Andere Geräte arbeiten durchaus energieeffizienter.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) OLED-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 100 Hz
  • HDR, Dolby Vision
  • Energieeffizienz: A
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-T2
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, 3,5 mm Klinke, USB, LAN, CI+
  • WLAN, Bluetooth
  • Gewicht mit/ohne Standfuß: 19,1 kg/16,3 kg
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Philips 55PUS7373/12: Die günstige Alternative

Während das 55-Zoll-OLED-Modell von LG ein ordentliches Loch in den Geldbeutel reißen kann, bietet Philips mit nur etwas über 700 Euro einen gleich großen 4K-Fernseher an. Unterschied: Er besitzt kein OLED, sondern ein LCD-Bildschirm.

Neben einem ordentlichen Bild ist der Fernseher mit dem sogenannten Philips Ambilight ausgestattet. Rund um den Bildschirmrand sind auf der Rückseite des Gerätes LEDs verbaut, die in den Farbtönen der Bilder leuchten, die gerade auf dem Bildschirm zu sehen sind. Besonders in dunklen Umgebungen taucht somit der ganze Raum in den Film oder die Serie ein.

Auf dem 55-Zoll-Philips-Fernseher läuft Googles TV-Software Android TV. Zwar bietet dies viele Anwendungsmöglichkeiten und eine hohe App-Vielfalt. Darunter leidet jedoch die Handhabung und erfordert ein wenig Eingewöhnungszeit.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Auflösung: UHD
  • Display-Art: LCD
  • Energieeffizienz: A+
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2. DVB-T2-HD
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Samsung UE49NU7179: Die Mittelklasse

Mit einer Bildschirmdiagonale von 49 Zoll ist der Samsung UE49NU7179 zwar fast 20 Zentimeter kleiner als die bisher vorgestellten Geräte. Dafür ist das TV-Gerät mit 4K-Auflösung jedoch bereits für knapp über 400 Euro online erhältlich.

Computerbild attestiert dem Samsung-TV ein sehr gutes Bild in der Preisklasse, wenn auch HDR-Filme nicht mit so knackigen Farben dargestellt werden, wie es bei anderen Geräten möglich ist. Trotzdem begeisterte er die Tester mit einer einfachen Bedienung, guter App-Auswahl sowie ordentlichem Ton. Allerdings besitzt der Fernseher keinen Kopfhörerausgang per Klinken-Kabel. Auch an einer Aufnahmefunktion mangelt es dem Samsung-Fernseher, selbst wenn eine externe Festplatte angeschlossen wird.

  • 49 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Display-Art: LCD
  • Auflösung: 3840×160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz: 50 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/​-C/​-S2
  • Energieverbrauch: 146 kWh pro Jahr
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Hisense H43AE6030: Der Preis-Leistungs-Sieger

Falls das Gästezimmer auch einen 4K-Fernseher bekommen soll oder Sie einfach keinen großen Fernseher möchten, ist eventuell der Hisense H43AE6030 etwas für Sie. Das TV-Gerät mit etwas über einem Meter Bildschirmdiagonale besitzt laut testberichte.de einen ordentliches LED-Display sowie HDR-Unterstützung.

Abstriche müssen Käufer jedoch bei der Software machen. Im Gegensatz zu den prominenten Eigenentwicklungen oder Googles Android-TV ist das Hisense-Betriebssystem laut testberichte.de gelegentlich träge und eher simpler entwickelt. Auch über eine Sprachsteuerung verfügt der Fernseher nicht.

Ebenso müssen Käufer Abstriche beim Klang machen und auf branchenübliche Funktionen wie USB-Recording verzichten. Durch den Preis von rund 300 Euro erhalten Käufer aber ein ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • 43 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Auflösung: UHD
  • Display-Art: LCD
  • Energieeffizienz: A+
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-T2 HD

 

 

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Sony KD-65AF9: Das Designer-Stück
Der CHIP-Testsieger bei den Fernsehern mit einer Bildschirmdiagonale über 60 Zoll ist der Sony KD-65AF9. Auf einer Diagonale von 65 Zoll beeindruckt der Sony-Fernseher laut CHIP mit einer exzellenten OLED-Bildqualität. Schon beim ersten Anblick wirkt der XXL-Fernseher außergewöhnlich. Statt wie herkömmliche Fernseher steht das Gerät nicht auf einem Fuß, sondern ebenerdig auf dem Boden. Dank einer leichten Neigung nach hinten sowie einem Stützfuß auf der Rückseite bleibt das Gerät stehen. Der Stützfuß ist außerdem Teil des Soundsystems weshalb eine zusätzliche Soundbar kaum notwendig ist.

Oft schwächeln OLED-Fernseher bei der Helligkeit. Laut den CHIP-Testern erreicht der Sony-Fernseher jedoch Werte, die sonst nur LC-Displays schaffen. Somit ist Fernsehen selbst in hell ausgeleuchteten Räumen möglich.

Nachteil der großen Helligkeit: Im Vergleich zu vielen anderen Fernsehern verbraucht der Sony KD-65AF9 recht viel Strom. Er schafft es daher nur in die Energieeffizienzklasse B. Doch der Fernseher frisst nicht nur viel Strom, sondern auch viel Geld. Mit knapp 3.000 Euro ist der Sony-Fernseher ein voll ausgestattetes Premium-Modell. Einzig eine Touchpad- oder Gestensteuerung fehlt den CHIP-Testern bei solch einer Preisklasse.

  • Bildschirmdiagonale: 65 Zoll (164 cm) 
  • Auflösung: UHD
  • Display-Art: OLED 
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-T2
  • Energieklasse: B
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Fazit der Redaktion: Achten Sie beim Kauf auf die richtige Größe und Funktionen wie HDR. Bei größeren Modellen ab 55 Zoll lohnt sich auch der Blick auf Modelle mit OLED-Bildschirm, die ein noch besseres Bild liefern. Wenn Sie nur selten Filme und Serien in 4K-Qualität schauen und meistens das normale TV-Programm, bringen Ihnen die Vorteile von OLED nur wenig. Daher könnte auch ein günstigeres Gerät mit LCD-Bildschirm ausreichen.

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