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"Forbes"-Reichenliste: Diese Personen sind keine Milliardäre mehr


"Forbes"-Milliardärsliste
Die "Verlierer" unter den Superreichen

Von t-online, lec

Aktualisiert am 05.04.2024Lesedauer: 2 Min.
imago 63067688Vergrößern des BildesRené Benko (Archivbild): Der Unternehmer steht nicht mehr auf der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)
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Das Finanzmagazin "Forbes" hat seine neue Reichenliste veröffentlicht. Insgesamt nimmt die Zahl der Milliardäre zu, doch es gibt auch einige "Verlierer".

Weltweit gibt es im Jahr 2024 inzwischen 2.781 Milliardäre – mit einem gesamten Vermögen von etwa 13 Billionen Euro. Jedoch offenbart die aktuelle "Forbes"-Liste der Reichen einige Absteiger aus dem Klub der Milliardäre. Wie das Finanzmagazin berichtet, sind insgesamt 189 ehemalige Milliardäre in die Klasse der hundertfachen Multimillionäre abgestiegen.

Hinter den "Verlierern" stehen mitunter bekannte Unternehmen: Beispielsweise das Unternehmen für Schönheitsprodukte Estée Lauder von Gary Lauder oder das japanische Videospiel-Unternehmen Sega Sammy des ehemaligen Geschäftsführers Hajime Satomi. Insgesamt aber kämen die meisten Ex-Milliardäre aus China. Laut "Forbes" hätten ein schwächeres Wirtschaftswachstum und die steigenden geopolitischen Spannungen insgesamt 133 chinesische Unternehmer aus dem Klub der Milliardäre verbannt.

Ferner seien im vergangenen Jahr 32 Milliardäre verstorben. Der wohl bekannteste unter ihn ist der ehemalige Ministerpräsident Italiens, Silvio Berlusconi.

René Benko gehört zu den "Verlierern"

Zu weiteren der bekannten Ex-Milliardäre gehören überdies der Chinese Wang Wenyin, der innerhalb des letzten Jahres mehr als 18 Milliarden US-Dollar (etwa 16 Milliarden Euro) seines Vermögens verlor und heute "lediglich" noch über 800 Millionen US-Dollar (etwa 730 Millionen Euro) verfügt. Hintergrund waren laut "Forbes" Dispute über Verträge, die schließlich dazu führten, dass Wenyins Unternehmensanteile an dem Kupferunternehmen Amer Holding für drei Jahre eingefroren wurden. Wenyin hält 90 Prozent der Anteile des Unternehmens, welche den Großteil seines Vermögens darstellen.

Auch der Österreicher René Benko ist einer der Verlierer der diesjährigen "Forbes"-Liste. Über den Zerfall seines Unternehmensimperiums ist in den letzten Monaten ausgiebig berichtet worden – bereits in der letzten "Forbes"-Liste war der Ex-Immobilienmogul nicht mehr vertreten (mehr darüber lesen Sie hier). Aufgrund der Insolvenz seiner Signa Holding wird das Vermögen Benkos auf 0 US-Dollar geschätzt; zuvor hatte sein Vermögen etwa sechs Milliarden US-Dollar (etwa 5,5 Milliarden Euro) betragen.

Der US-Amerikaner Ryan Breslow, Mitgründer des Online-Händlers Bolt, verlor im vergangenen Jahr etwa eine Milliarde US-Dollar (etwa 920 Millionen Euro). Heute liegt sein Vermögen bei rund 100 Millionen US-Dollar (etwa 92 Millionen Euro). Grund für den Verlust waren laut "Forbes" unter anderem mehrere Rechtsstreitigkeiten und der Absturz des Unternehmenswertes von Bolt.

Verwendete Quellen
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