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René Benko ist kein Milliardär mehr


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René Benko fliegt von Forbes-Reichenliste

Von t-online, lec

08.12.2023Lesedauer: 2 Min.
René Benko (Archivbild): Die von dem Österreicher gegründete Unternehmensgruppe ist unter Druck.Vergrößern des BildesRené Benko (Archivbild): Die von dem Österreicher gegründete Unternehmensgruppe steht unter "enormen Druck". (Quelle: Eibner-Pressefoto/EXPA/Groder/imago images)
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Vom Tellerwäscher zum Multimilliardär – oder so ähnlich. René Benkos Aufstieg verlief rasant und voller Glamour. Doch nun scheint sein Firmenimperium zu zerbröckeln.

Der Gründer der Signa-Unternehmensgruppe, René Benko, hat seinen Status als Milliardär verloren. Das berichtet das US-Magazin "Forbes", die Benko aufgrund des Insolvenzantrags seines Unternehmens Signa Holding von ihrer Liste von Milliardären genommen hatte. Zuvor stand Benko seit 2019 auf der Reichenliste des US-Magazins – sein Vermögen wurde damals noch auf etwa fünf Milliarden Euro geschätzt.

Benko hatte sich mit Immobiliengeschäften zu einem der erfolgreichsten Geschäftsleute Österreichs entwickelt und ein mehrere Milliarden schweres Unternehmens-Netzwerk aufgebaut. Sein Erfolg beruht laut "Forbes" jedoch primär auf geliehenem Geld und persönlichen Beziehungen zu der Politik- und Wirtschaftselite in seinem Heimatland. Nicht zuletzt zum ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, der selbst eine Zeit lang für Benko arbeitete und dem Benko laut "Forbes" Beträge in Millionenhöhe schuldet.

Wenig Mitleid für Benko

Darüber hinaus soll Benko fast allen großen Banken Österreichs Geld schulden. Insgesamt sollen sich die offenen Kredite seiner Firma Signa gegenüber den Banken auf mehr als zwei Milliarden Euro belaufen. Das Ende für Benkos Unternehmens-Imperium waren offenbar rasant steigende Zinsen und einstige Geschäftspartner, die sich von ihm distanzierten.

Wie "Forbes" weiter berichtet, bleiben Benko für den Moment zahlreiche Vermögenswerte wie seine Luxusjacht im Wert von etwa 40 Millionen Euro. Zudem soll Benko Eigentümer von hochwertigen Kunstgütern sein, wie etwa Werke von Pablo Picasso und Jean-Michel Basquiat, die er nun zur Begleichung seiner Schulden verwenden könnte.

Bereits im November dieses Jahres wurde Benkos Vermögen aufgrund der Schieflage seiner Unternehmen auf "nur noch" 2,8 Milliarden Euro geschätzt. Nun scheint sein Ruin perfekt. In Benkos Heimatland werde dem Niedergang seiner Unternehmen laut dem US-Magazin vor allem mit "Schadenfreude" begegnet.

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