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Galeria plant einen Neuanfang: Öffnungszeiten, Sortiment und Umbau


Sortiment, Investitionen und Öffnungszeiten
So will Galeria seine Warenhäuser umbauen

Von t-online, csi

10.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Logo von Galeria: Der insolvente Warenhauskonzern hat einige Pläne für den Neuanfang.Vergrößern des BildesLogo von Galeria: Der insolvente Warenhauskonzern hat einige Pläne für den Neuanfang. (Quelle: Hendrik Schmidt/imago-images-bilder)
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Galeria plant einen Neuanfang: Neben dem Namen soll sich das Sortiment ändern und neue Investitionen und Öffnungszeiten mehr Kunden anlocken.

Die angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will mit verkaufsoffenen Sonntagen, Investitionen und Umstrukturierungen innerhalb der Warenhäuser weitere Schritt in Richtung Neuausrichtung gehen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf das Umfeld des Investorenkonsortiums. Am Dienstag war zudem bekannt geworden, dass die Kette eine Namensänderung plant und in Zukunft nur noch Galeria heißen wird. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die neue Idee: Jedes Kaufhaus könnte in Zukunft einmal pro Monat auch an einem Sonntag öffnen und so sowohl die eigenen Umsätze steigern als auch als Publikumsmagnet für die Innenstädte wirken. Dafür hoffen die neuen Eigentümer, der US-Investor Richard Baker und der deutsche Unternehmer Bernd Beetz, auf Unterstützung der Länder und der Kommunen. "Unsere Warenhäuser spielen eine gewaltige Rolle bei der Belebung der Innenstädte", lautet ihr Argument laut "Spiegel".

Galeria will sich auf bestimmte Produkte konzentrieren

Zudem setzen die neuen Eigentümer auf Umstrukturierungen. In den übrig bleibenden Filialen ist laut "Spiegel" geplant, einen deutlich größeren Teil der Flächen nicht mehr selbst zu bedienen, sondern als sogenannte Shop-in-Shops direkt an einzelne Markenartikelhersteller zu vergeben. Galeria müsste das Warenrisiko für diese Flächen so nicht selbst tragen. Bisher macht dieses Geschäft nur 7 Prozent des Umsatzes aus, die Quote soll dem Bericht zufolge mittelfristig aber auf bis zu 40 Prozent steigen.

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Eine weitere Idee betrifft das Warensortiment: Galeria will sich dort auf die Produktkategorien Parfüms und Kosmetik, Damenwäsche, Handtaschen, Schuhe und Accessoires konzentrieren. In anderen Kategorien, wie beispielsweise Haushaltswaren, soll es nur noch eine kleinere Auswahl an verkaufsstarken Produkten.

Für drei Warenhäuser gibt es noch Hoffnung

Für die Modernisierung der Filialen planen Baker und Beetz nach "Spiegel"-Informationen über die kommenden zwei bis drei Jahre bis zu 100 Millionen Euro zu investieren. Voreigner Signa hatte im März vergangenen Jahres 200 Millionen Euro zugesagt, die Hälfte davon als Darlehen.

Darüber hinaus sollen vor allem in der Verwaltung die Kosten sinken. Von 92 Filialen sollen insgesamt 16 schließen. Für die davon betroffenen Kaufhäuser in Oldenburg, Berlin-Spandau und Mannheim bleibt dem Bericht zufolge aber dennoch Hoffnung. Dort gebe es "positive Entwicklungen" in den Verhandlungen mit den Vermietern, heißt es.

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