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BMW-Großaktionärin Susanne Klatten will sich schrittweise zurückziehen


Susanne Klatten
Reichste Frau Deutschlands übergibt an ihre Kinder

Von t-online, LMK, mak

Aktualisiert am 08.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Susanne Klatten: Ihr geschätztes Vermögen liegt bei über 21 Milliarden Euro.Vergrößern des BildesSusanne Klatten (Archivbild): Die Rolle der Unternehmerin als Großaktionärin und Aufsichtsrätin bei BMW soll von der Entscheidung allerdings nicht betroffen sein. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)
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Sie gilt als reichste Frau Deutschlands: Susanne Klatten. Die Unternehmerin übergibt ihre Beteiligungsgesellschaft an ihre Kinder. Die BMW-Anteile sollen davon indes nicht betroffen sein.

BMW-Großaktionärin Susanne Klatten leitet einen Generationenwechsel bei ihrer Beteiligungsgesellschaft Skion ein: Die Multimilliardärin will ab Juli die Anteile an ihre drei Kinder übertragen, wie sie dem Magazin "Wirtschaftswoche" sagte. Demnach werden die Kinder "die neuen Eigentümer der Skion".

Klatten zufolge habe die Übertragung der Anteile bereits begonnen und solle im Sommer abgeschlossen werden. Zunächst bleibe die 62-Jährige jedoch die Geschäftsführerin. "Es ist also keine klassische Übergabe, sondern ein Übergang. Das ist auch der Wunsch der Kinder. Sie können hineinwachsen, und ich darf herauswachsen", sagte sie weiter.

Das Beteiligungsunternehmen Skion ist unter anderem an dem Chemieunternehmen Altana, am Carbonhersteller SGL Carbon und dem Batteriehersteller BMZ beteiligt. Darüber hinaus hält es etwa eine Beteiligung an Avista Oil, einem Unternehmen, das sich auf die Wiederverwertung von Altöl spezialisiert hat.

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"Das hat mir gefehlt"

Die Übergangsphase jetzt begründete Klatten mit eigenen Erfahrungen, besonders dem frühen Tod ihres Vaters Herbert Quandt. Damals hat sie im Alter von 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder Stefan Quandt die Beteiligungen übernommen. Es hätte zwar erfahrene Führungskräfte gegeben, "die das Erbe strukturiert und weitergeführt haben". Aber: "Es gab keine Zeit, in der ich mit unserem Vater hätte sprechen können: Warum hast du das so und so gemacht? Das hat mir gefehlt", sagte sie der "Wirtschaftswoche". Das wolle sie nun besser regeln.

Die drei Kinder der 62-Jährigen hätten in Klattens Family Office bereits Erfahrung sammeln können und werden seit längerem auch in alle wichtigen Entscheidungen einbezogen, wie Klatten berichtet. Bislang hielten sie sich jedoch im Hintergrund.

Klatten will weiter BMW-Aufsichtsrätin bleiben

Die Rolle der Unternehmerin als Großaktionärin und Aufsichtsrätin bei BMW soll von der Entscheidung allerdings nicht betroffen sein. Klatten wolle dem Autobauer weiter "Stabilität geben", sagte sie. "Ich will für das Unternehmen die Beweglichkeit bewahren, die Resilienz, die Kompetenz, wenn es etwa um Technologien und Antriebsarten geht."

Klatten hält rund 21 Prozent an BMW, ihr Bruder Stefan Quandt rund 26 Prozent. Damit gehören den Geschwistern knapp die Hälfte des deutschen Autoherstellers. Klatten gilt als reichste Frau Deutschlands und belegt in der aktuellen "Forbes"-Liste Platz 71 der reichsten Menschen der Welt. Ihr Vermögen wird laut "Forbes" auf etwa 24 Milliarden Euro geschätzt.

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