Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Beruf & Karriere > Arbeitsmarkt >

Corona-Pandemie in Deutschland: Kurzarbeit sicherte 2,2 Millionen Arbeitsplätze

Corona-Pandemie  

Kurzarbeit sicherte 2,2 Millionen Arbeitsplätze

10.05.2021, 09:14 Uhr | rtr

Corona-Pandemie in Deutschland: Kurzarbeit sicherte 2,2 Millionen Arbeitsplätze. Antrag auf Kurzarbeit (Symbolbild): In der Krise hat das Modell viele Arbeitsplätze gerettet. (Quelle: imago images)

Antrag auf Kurzarbeit (Symbolbild): In der Krise hat das Modell viele Arbeitsplätze gerettet. (Quelle: imago images)

Die Bundesregierung hat durch Kurzarbeit auf dem Höhepunkt der Krise mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze gesichert. Das waren sechs Mal so viele Stellen wie in der Finanzkrise.

Der Einsatz des Modells der Kurzarbeit hat 2,2 Millionen Jobs gesichert. Das geht laut einem Vorabbericht der "Süddeutschen Zeitung" aus einer Studie des Instituts für Makroökonomie (IMK) und der Universitäten Kiel und Münster hervor. Demnach sicherte das Instrument sechs Mal so viele Stellen wie in der Finanzkrise 2008/2009.

"Das deutsche Modell der Kurzarbeit ist eine super Sache", sagte der Ökonom Andreas Peichl vom Ifo-Institut gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Die Studie sei eine plausible Hochrechnung. Die Forscher hatten die geretteten Jobs aus der Zahl der gekürzten Arbeitsstunden hochgerechnet.

Die Regierung hatte die Zuschüsse für die ausgeweitete Kurzarbeit im Sommer 2020 trotz Kritik auf dieses Jahr verlängert. Laut dem Vorabbericht zeigt die IMK-Untersuchung allerdings auch, dass es für manche Beschäftigte finanziell knapp wird.

Trotzdem hohe Einbußen im Kultur- und Gastgewerbe

Während in der Finanzkrise 2008/2009 vor allem durch Tarifverträge abgesicherte Industriebeschäftigte in Kurzarbeit geschickt worden seien, seien es diesmal auch schlechter bezahlte Mitarbeiter von Dienstleistern wie Restaurants oder Geschäften.

Ein Single habe trotz Kurzarbeitergeld zum Höhepunkt der Krise im April 2020 im Schnitt auf ein Fünftel seines Einkommens verzichten müssen, doppelt so viel wie in der Finanzkrise. In den Branchen Kultur und Gastgewerbe hätten die Einbußen bei durchschnittlich 30 Prozent gelegen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Beruf & Karriere > Arbeitsmarkt

shopping-portal