• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Beruf & Karriere
  • Urteil: Entschädigung nach Videoüberwachung am Arbeitsplatz


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoScholz ermahnt Journalisten Symbolbild für einen TextBäckereigroßhändler planen FusionSymbolbild für einen Text9-Euro-Ticket: Diese Branche profitiertSymbolbild für ein VideoRegenwasser weltweit nicht trinkbarSymbolbild für einen TextMann springt auf Flucht in Fluss – totSymbolbild für einen TextTrainer zum dritten Mal vor WM gefeuertSymbolbild für ein VideoFranzose bricht Weltrekord im TieftauchenSymbolbild für einen TextSchlagerstar: Minipanne bei HochzeitSymbolbild für einen TextErste Großstadt vor "Oben ohne"-RegelSymbolbild für einen TextFrau vergewaltigt – Polizei zeigt BildSymbolbild für einen TextNach Mord: 20 Männer attackieren PolizeiSymbolbild für einen Watson TeaserToni Kroos: Fieser Reporter-SpruchSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Entschädigung nach Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Von dpa
12.11.2019Lesedauer: 1 Min.
Vorsicht, versteckte Kamera: Der Videoüberwachung am Arbeitsplatz sind enge rechtliche Grenzen gesetzt.
Vorsicht, versteckte Kamera: Der Videoüberwachung am Arbeitsplatz sind enge rechtliche Grenzen gesetzt. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Frankfurt/Main/Rostock (dpa/tmn) - Arbeitnehmer müssen eine Videoüberwachung seitens des Arbeitgebers nicht hinnehmen. Unter Umständen steht Beschäftigten sogar eine Entschädigung zu, wenn der Arbeitgeber Videokameras zur Überwachung installiert.

Das zeigt ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommern (Az.: 2 Sa 214/18), auf das der Bund-Verlag verweist.

Kameras an Tankstelle

Im konkreten Fall ging es um den Mitarbeiter an einer Tankstelle. Er fühlte sich durch die im Kassenraum und Lagerbereich installierten Überwachungskameras in seinen Persönlichkeitsrechten eingeschränkt. Seine Kündigung begründete er mitunter mit den dadurch entstandenen Einschränkungen.

Das Landesarbeitsgericht gab dem Mann Recht. Nach Argumentation der Richter wurden durch die versteckt installierten Videokameras Persönlichkeitsrechte verletzt. Sie sprachen dem ehemaligen Angestellten 1500 Euro Schadenersatz zu.

Mitarbeiter ausgespäht

Das Gericht hatte festgestellt, dass einige der Kameras nicht etwa dem Schutz vor oder der Aufklärung von Überfällen dienten. Auch eine präventive Wirkung sei nicht nachzuweisen.

Vielmehr wurden sie dazu eingesetzt, um die Beschäftigten zu kontrollieren und etwa Waren wie Zigaretten und Alkohol im Verkaufsraum vor rechtswidrigen Zugriffen durch die Beschäftigten zu schützen. Eine solche anlasslose Überwachung ist nachParagraf 26des Bundesdatenschutzgesetz aber verboten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Vom Vollzeit- zum Teilzeitjob: So funktioniert's
RostockTankstelle
Arbeitslosigkeit





t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website