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Fed macht Größe des nächsten Zinsschritts von Datenlage abhängig


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Fed hält sich hohen Zinsschritt weiter offen

Von reuters, neb

18.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Jerome Powell, Vorsitzender der Fed, spricht während der Pressekonferenz am Mittwoch.
Jerome Powell, Vorsitzender der Fed: Der oberste Währungshüter macht den kommenden Zinsschritt in erster Linie von einer sinkenden Inflation abhängig. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa-bilder)
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An den Märkten ist unklar, ob die US-Notenbank Fed im September erneut die Zinsen deutlich anhebt. Das hängt von den Inflationsdaten ab.

Die US-Notenbank Fed stellt sich auf einen langen Kampf gegen die Inflation ein und lässt den Umfang der nächsten Zinserhöhung noch offen. Die Währungshüter lassen noch keine Präferenz erkennen, ob sie im September erneut einen ungewöhnlich großen Zinsschritt in Höhe von 0,75 Prozentpunkten gehen wollen oder es bei einer Anhebung um einen halben Punkt belassen werden. Das geht aus den Protokollen der jüngsten Sitzung vom Juli hervor, die am Mittwoch erschienen.

Die Fed erklärte, wie hoch der Zinsschritt ausfalle, sei von der Datenlage abhängig. An den Terminmärkten wurde nach Veröffentlichung der Protokolle die Wahrscheinlichkeit für den kleineren Zinsschritt allerdings auf fast 60 Prozent taxiert. Laut den Mitschriften äußerten Teilnehmer der Sitzung die Erwartung, dass es länger als angenommen dauern könnte, bis sich das Inflationsproblem auflöse.

Inflation sank im Juli bereits etwas

Die US-Inflationsdaten für August, die vor der nächsten geldpolitischen Sitzung der Notenbank im September veröffentlicht werden, dürften entscheidend für den Zinsentscheid sein. Denn nur wenn die Inflationsrate zurückgeht, dürfte die Zentralbank den kleineren Zinsschritt in Höhe von einem halben Prozentpunkt in Erwägung ziehen.

Im Juli ging die Inflation bereits um 0,6 Prozentpunkte zurück. Die Teuerungsrate lagen im Juli bei 8,5 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, im Juni lag der Zuwachs noch bei 9,1 Prozent.

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Fed könnte in eine restriktive Politik verfallen

Die von der Notenbank mit ihrer strafferen Geldpolitik angestrebte Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage spiele eine wichtige Rolle beim Abbau des Preisdrucks, heißt es in den Protokollen der Sitzung vom 26. und 27. Juli.

Die Notenbank hatte den Leitzins dabei kräftig um 0,75 Prozentpunkte angehoben – so wie bereits im Juni. Er liegt in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent. Die Währungshüter gehen davon aus, dass weitere Erhöhungen angemessen sein dürften. Fed-Chef Jerome Powell hatte nach dem Zinsbeschluss gesagt, ein dritter großer Zinsschritt sei im September prinzipiell möglich.

Die Fed würde damit zu einem leicht restriktiven Zinsniveau vorstoßen, wobei die Konjunktur bereits etwas gebremst würde. Wie aus den Protokollen hervorgeht, sagten einige Sitzungsteilnehmer, dass die Zinsen "geraume Zeit auf einem ausreichend restriktiven Niveau" bleiben müssten, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Die Fed steht wegen der hohen Inflation unter Zugzwang, den Preis des Geldes möglichst rasch zu verteuern.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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