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Inflationsangst: Dax geht mit Minus ins Wochenende


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Dax geht mit Minus ins Wochenende

Von dpa-afx, fho

19.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Traders work the floor of the New York Stock Exchange
Trader an der New Yorker Börse (Symbolbild): Hohe Erzeugerpreise haben die Inflationssorgen an den Märkten zum Wochenende befeuert. (Quelle: Michael M. Santiago/Getty Images)
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Der Erholungskurs aus der Wochenmitte hat sich am Freitag nicht fortgesetzt. Der Börsenindex Dax schließt mit einem Minus von 1,12 Prozent.

Dem Dax <DE0008469008> geht zunehmend der Schwung aus – zu diesem Urteil kommen etliche Marktbeobachter angesichts der kürzlich gestoppten Erholungsrally des deutschen Leitindex. "Nachdem er in dieser Woche an der 14.000-er Marke abgeprallt ist, stehen die Zeichen nun erst einmal auf Konsolidierung", schreibt etwa Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Am Freitagabend schloss der Index mit einem Minus von 1,12 Prozent auf 13.544,52 Punkten.

Auslöser waren am Freitag deutlich stärker als erwartet gestiegene Erzeugerpreise in Deutschland. Inflationssorgen belasten den Börsenindex also spürbar.

Die moderate Vortagserholung erwies sich somit als Strohfeuer. Vor allem wegen des Kursrutsches vom Mittwoch steht ein Wochenverlust von 1,8 Prozent zu Buche, nachdem der Dax davor eine vierwöchige Erholungsrally hingelegt hatte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Freitag um 1,98 Prozent auf 26 984,97 Zähler.

Chinesische Notenbank vor Zinsentscheid

In der neuen Woche stehen zumindest einige weitere Zwischenberichte zur jüngsten Geschäftsentwicklung im Fokus, wobei nur Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe ihre Zahlen angekündigt haben. Einen Blick wert sein sollten auch der Zinsentscheid der chinesischen Notenbank, das jährliche internationale Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, Einkaufsmanagerdaten aus Europa und den USA sowie Daten zum deutschen Geschäftsklima und Verbrauchervertrauen.

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"Die Dax-Erholung dürfte langsam auslaufen", befürchtet auch Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp. Zuletzt hätten niedrigere US-Inflationszahlen sowie die laufende Berichtssaison positiv überrascht und die Aktienkurse angetrieben. Doch nun sollte der Leitindex wegen der Eintrübung des monetären Umfelds und sinkender Erwartungen für die Unternehmensgewinne wieder zurückfallen.

Der Dax war zuletzt unter die 100-Tage-Linie gerutscht ist, welche als Indikator für die längerfristige Entwicklung gilt – dort verlaufe auch der Abwärtstrend. Der marktbreite US-Index S&P 500 (ISIN: US78378X1072) war vor dem jüngsten Rückschlag bis an die für die besonders langfristige Tendenz relevante 200-Tage-Linie herangelaufen.

Analyst Sven Streibel von der DZ Bank geht davon aus, "dass der Aktienmarkt im aktuellen Umfeld zumindest kurzfristig anfällig für Kursrücksetzer bleiben wird", traut dem Dax auf mittlere Sicht aber positives Überraschungspotenzial ein.

MDax-Unternehmen legen Zahlen vor

Zu Beginn der neuen Woche dürfte die Aufmerksamkeit dem Zinsentscheid der chinesischen Notenbank gelten. Mitte August hatten die Währungshüter überraschend erstmals seit Januar den Zinssatz für einjährige Refinanzierungsgeschäfte mit den Banken gesenkt und damit auf enttäuschende Konjunkturdaten reagiert.

Am Dienstag stehen Einkaufsmanagerindex-Daten mehrerer europäischer Länder, der Eurozone und der USA im Fokus. Zudem berichten aus dem MDax (ISIN: DE0008467416) der mittelgroßen deutschen Unternehmen TAG Immobilien (ISIN: DE0008303504) sowie aus dem Nebenwerte-Index SDax (ISIN: DE0009653386) der Arzneimittelhersteller Dermapharm (ISIN: DE000A2GS5D8) über ihre Geschäftsentwicklung; zur Wochenmitte hat der Veranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim (ISIN: DE0005470306) seine Zahlen angekündigt.

Tags darauf berichten der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown <LU1673108939> und der Essenlieferdienst Delivery Hero <DE000A2E4K43> aus dem MDax sowie die SDax-notierte Optikerkette Fielmann <DE0005772206> – letztere hat allerdings schon Eckdaten vorgelegt.

Am Donnerstag beginnt auch das dreitägige Notenbankertreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Dazu stehen das deutsche Ifo-Geschäftsklima, die Zweitschätzung des US-Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal und das Protokoll der EZB-Sitzung aus dem Juli auf der Agenda.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX
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