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Dax-Rally: "Jetzt nicht übermütig werden"


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"Jetzt nicht übermütig werden"

Von t-online, fls

13.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Dax-Kurve: Der Deutsche Aktienindex Dax hat ein neues Rekordhoch erreicht.
Dax-Kurve: Der Deutsche Aktienindex Dax ist stark ins neue Jahr gestartet. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa-bilder)
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Unerwartet stark steigen an der Börse die Aktienkurse. Der Dax erlebt den besten Jahresstart seit Jahrzehnten. Warum?

Kauflaune an der Frankfurter Börse – und das schon seit zwei Wochen: Seit Jahresbeginn hat der Deutsche Aktienindex (Dax) 8,4 Prozent zugelegt. Nachdem er bereits am Donnerstag erstmals seit fast einem Jahr die wichtige Marke von 15.000 Punkten durchbrochen hatte, schloss der Leitindex am Freitag noch einmal 0,19 Prozent höher bei 15.086 Punkten.

Was ist da los? Ist trotz Krieg und Inflation nun wieder Schluss mit der Aktien-Talfahrt?

Viele Profis sind da skeptisch. Der Chefanlagestratege der Dekabank, Joachim Schallmayer, etwa bremst den Optimismus, der derzeit offenbar viele Investoren und Anleger packt.

"Das ist zwar der beste Börsenstart im neuen Jahr seit 1971", sagt er im Gespräch mit t-online. Damals war es in den ersten zwei Wochen um rund 8,5 Prozent nach oben gegangen. "Trotzdem sollten wir jetzt nicht übermütig werden."

"Zinsen bleiben weiter hoch"

Denn eigentlich stellten sich die harten Wirtschaftszahlen genauso dar, wie sie die meisten Anleger erwartet haben dürften: Die Inflation in Europa und in den USA geht zurück, die Sorge, dass die Notenbanken die Preisanstiege mit weiter rasant steigenden Zinsen bekämpfen werden, schwindet.

"Das ist alles nichts Neues, eigentlich wusste der Markt das schon Ende 2022", so Schallmayer. "Anscheinend aber ist der Kontrast jetzt groß: Viele starten nach dem verkorksten Börsenjahr 2022 nach dem Jahreswechsel optimistischer in 2023."

Joachim Schallmayer beschäftigt sich bei der Dekabank täglich mit den globalen Finanzmärkten.
Joachim Schallmayer beschäftigt sich bei der Dekabank täglich mit den globalen Finanzmärkten. (Quelle: Hermann, Olaf/Dekabank)

Dass es jedoch in den kommenden Wochen so weitergeht, hält er für unwahrscheinlich. Ein Grund dafür: Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) werde sich auch dann nicht wieder umkehren, wenn die Inflation zurückgeht. "Die Zinsen bleiben weiter hoch", so der Deka-Experte. "Und Fakt ist auch: Derzeit beflügelt auch der milde Winter den Optimismus, weil die Gasspeicher voller sind als gedacht und die Preise für Energie zuletzt stark gefallen sind."

Rekord-Dividenden-Ausschüttungen erwartet

Das könne sich schnell wieder ändern – zumal der nächste Winter noch um einiges härter werden könne: "Erst dann wird sich zeigen, ob wir wirklich genug Gas einsparen können und tatsächlich weniger abhängig von den russischen Gasimporten geworden sind."

In der neuen Börsenwoche dürften allmählich Quartalszahlen von Unternehmen stärker in den Fokus der Investoren rücken und die Konjunkturdaten etwas in den Hintergrund drängen. Nachdem der Inflationsdruck jüngst, so wie von Marktteilnehmern erhofft, weiter nachgelassen hat und dadurch die Sorgen vor stärker steigenden Zinsen gemildert wurden, wird es nun darauf ankommen, ob die Geschäftszahlen der Unternehmen die Anleger überzeugen.

Schallmayers Erwartungen: "Die Gewinne dürften eher auf der Stelle treten. Trotzdem dürfen sich Anleger dieses Jahr auf Rekord-Dividenden einstellen." Allein die Dax-Konzerne werden 2023 rund 55 Milliarden Euro an Gewinnbeteiligungen an ihre Aktionäre ausschütten, so viel wie nie zuvor.

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Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Joachim Schallmayer, Dekabank
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