Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Börsen News > Eigene >

Bafin gibt Entwarnung: Evergrande kein Risiko für Deutschland


Finanzindustrie  

Bafin gibt Entwarnung – Evergrande kein Risiko für Deutschland

23.09.2021, 17:35 Uhr | rtr

Bafin gibt Entwarnung: Evergrande kein Risiko für Deutschland. Der Evergrande-Sitz in Shanghai: Dem Unternehmen droht das Geld auszugehen. (Quelle: imago images)

Der Evergrande-Sitz in Shanghai: Dem Unternehmen droht das Geld auszugehen. (Quelle: imago images)

Geht der chinesische Immobilienkonzern Evergrande pleite, müssen sich deutsche Finanzinstitute vorerst keine großen Sorgen machen: Die Bankenaufsicht Bafin schätzt die Konsequenzen derzeit als gering ein.

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin schätzt die Auswirkungen des Schuldendramas rund um den chinesischen Immobilienentwickler Evergrande auf die deutsche Finanzwirtschaft aktuell als gering ein. Gleichzeitig behalte sie die Entwicklung aber genau im Blick.

Bislang habe die Finanzaufsicht von den unter ihrer Aufsicht stehenden Instituten im Zusammenhang mit Evergrande keinen Stresstest angefordert. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Reginald Hanke hervor, über die Reuters berichtet.

Die Bafin lehnte eine Stellungnahme am Donnerstag ab. Die Bonner Aufsicht kontrolliert kleinere deutsche Institute direkt, größere Banken unterstehen der Aufsicht der EZB.

China scheint sich auf Pleite vorzubereiten

Evergrande hält seit Tagen die Finanzmärkte in Atem. Bei Anlegern machte sich am Donnerstag zeitweise die Hoffnung breit, das Unternehmen könne zerschlagen und gerettet werden. Notenbanken rund um den Globus blicken aber zunehmend sorgenvoll nach China.

Laut "Wall Street Journal" bereiten die chinesische Behörden lokale Regierungen auf einen möglichen Zusammenbruch des zweitgrößten Immobilienentwicklers Chinas vor. Unklarheit herrschte darüber, ob der mit gut 300 Milliarden Dollar verschuldete Konzern Zinsen für eine Anleihe wie versprochen bedient.

Die BaFin stützt sich in ihrer Einschätzung auf die ihr vorliegenden Meldungen der Institute. Wie aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums weiter hervorgeht, können solche Meldungen dazu führen, dass die Aufsicht die Institute um eine Einschätzung zu den Auswirkungen eines potenziellen Ausfalls einzelner Kreditnehmer bittet. Solche Informationen können für vertiefte Analysen herangezogen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: