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Saks Fifth Avenue: Luxus-Kaufhauskette plant Börsengang


Saks Fifth Avenue  

Luxus-Kaufhauskette plant Börsengang

18.10.2021, 16:29 Uhr | fho, t-online

Saks Fifth Avenue: Luxus-Kaufhauskette plant Börsengang. New Yorker Filiale von Saks Fifth Avenue: Die Kaufhauskette strebt an die Börse.  (Quelle: imago images/ Levine-Roberts)

New Yorker Filiale von Saks Fifth Avenue: Die Kaufhauskette strebt an die Börse. (Quelle: Levine-Roberts/imago images)

Die US-amerikanische Kaufhauskette Saks Fifth Avenue strebt mit ihrem Onlineshop an die Börse. Das Unternehmen zielt dabei auf eine Rekordbewertung von sechs Milliarden Dollar. 

Die US-amerikanische Luxus-Kaufhauskette Saks Fifth Avenue bereitet den Börsengang ihrer Online-Plattform vor. Dabei strebt der Konzern eine Bewertung von sechs Milliarden US-Dollar an. Zuerst berichtete das "Wall Street Journal".

Die Corona-Pandemie hatte die Verkäufe auf der Onlineplattform deutlich angekurbelt. Und dieser Trend hält aktuell weiter an. Aktuell führe das Unternehmen Gespräche mit potenziellen Emissionsbanken für den Börsengang. In der ersten Jahreshälfte 2022 könnte es dann soweit sein. 

Im Frühjahr hatte der Mutterkonzern Hudson's Bay Co (HBC) bereits die Geschäftsbereiche aufgeteilt. Seitdem agiert die Onlineplattform als eigenes Unternehmen. Beim Launch der Firma im März wurde sie mit zwei Milliarden Dollar bewertet.

Auch andere Luxusmarken schauen Richtung Börse

Auch andere Marken haben vom Trend zum Online-Shopping profitiert. Die Onlineplattform Farfetch vertreibt Designermode hat einen Marktwert von rund 14 Milliarden US-Dollar. Der Luxus-Onlineshop MyTheresa wurde im Januar mit mehr als zwei Milliarden Dollar bewertet. Dass nun auch Saks auf die Börsen setzen will, macht bereits in der Branche Furore.

Der aktivistische Investor Jana Partners LLC ist bei Macy's beteiligt und forderte unlängst dazu auf, beim Tochterunternehmen Bloomingdale's eine ähnliche Strategie wie Saks umzusetzen. Schließlich handelt es sich bei den Kaufhausketten um direkte Konkurrenten.

Durch die rein finanzielle Aufteilung des Unternehmens konnte Saks vermehrt in die Onlinesparte investieren. Für Kunden hingegen ändert das Arrangement wenig. Name und Logo sind weiterhin gleich und online bestellte Ware kann auch in den Geschäften zurückgegeben werden.

Saks Fifth Avenue geht auf das 1867 gegründete Geschäft von Andrew Saks in Washington D.C. zurück. Mit der Eröffnung des Flagship-Stores auf der beliebten Einkaufsstraße Fifth Avenue in New York City 1924 erhielt die Marke ihren Beinamen. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Wall Street Journal: "Saks E-Commerce Unit Begins IPO Preparations"
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Reuters
  • Pressemitteilung von Insight Partners
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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