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Nicht jeder Sport ist mit der Privathaftpflicht abgedeckt

Nicht jeder Sport ist mit der Privathaftpflicht abgedeckt

28.02.2012, 15:20 Uhr | ps (CF)

Nicht jeder Sport ist mit der Privathaftpflicht abgedeckt. Haftpflicht: Risikosportarten sind nicht abgedeckt (Quelle: imago images)

Haftpflicht: Risikosportarten sind nicht abgedeckt (Quelle: imago images)

Die private Haftpflichtversicherung gehört zum unabdingbaren Versicherungsschutz eines jeden Menschen. Wer eine exotische Sportart betreibt, sollte sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft besser zweimal durchlesen: Nicht jeder Schadensfall wird abgedeckt.

Sport und Haftpflichtversicherung: Im Zweifel lieber nachfragen

Allein in Deutschland verunglücken jährlich etwa 1,5 Millionen Menschen bei Sportunfällen – von den dabei entstandenen Sachschäden einmal abgesehen. Grundsätzlich deckt die private Haftpflichtversicherung auch Schäden ab, die beim Sport entstehen. Bestes Beispiel: Sie verursachen beim Radfahren einen Verkehrsunfall oder treffen beim Golfen eine Person mit dem Ball. Auch Ruderer, Kanu- oder Skifahrer können sich in der Regel auf der sicheren Seite wähnen.

Risiko muss zusätzlich abgesichert werden

Es gibt allerdings sogenannte Risikosportarten, die von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich gehandhabt werden. Wer beispielsweise regelmäßiger Fallschirmspringer ist oder Rennen fährt, muss dieses Risiko womöglich zusätzlich versichern. Kommt spezielles Gerät – so beispielsweise ein Sportboot – zum Einsatz, sind weiterhin die Besitzverhältnisse relevant: Verursachen Sie mit einem gemieteten Boot einen Schaden, wird dieser in der Regel von Ihrer privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt. Fahren Sie dagegen regelmäßig mit einem eigenen Boot, benötigen Sie eine separate Sportboothaftpflicht. (Wann ist eine Sportboothaftpflichtversicherung notwendig?)

Vereinsmitglieder sind in der Regel automatisch versichert

Eine Besonderheit besteht bei Mitgliedern von Sportvereinen: In der Regel sind diese automatisch über den Verein abgesichert, der über den Landessportbund an einer sogenannten Gruppenversicherung teilnimmt. Diese umfasst einen Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz und häufig sogar auch eine Rechtsschutzversicherung. (Vereine benötigen spezielle Haftpflichtversicherungen)

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