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GfK-Studie: In welchem Land in Europa ist das Einkommen am höchsten?

Deutschland in den Top 10  

So hoch sind die Nettoeinkommen in Europa

22.10.2019, 06:45 Uhr | dpa

GfK-Studie: In welchem Land in Europa ist das Einkommen am höchsten?. Eine Frau kauft ein: Die durchschnittliche Kaufkraft ist in Liechtenstein am höchsten. (Quelle: Getty Images/sergeyryzhov)

Eine Frau kauft ein: Die durchschnittliche Kaufkraft ist in Liechtenstein am höchsten. (Quelle: sergeyryzhov/Getty Images)

In diesem Jahr steht den Europäern im Schnitt mehr Einkommen zur Verfügung. Das hat die Marktforschungsstudie "GfK Kaufkraft Europa 2019" kürzlich bekannt gegeben. Doch wie sieht es in Deutschland aus? Und in welchem Land ist das Nettoeinkommen und die Kaufkraft am geringsten? 

Die Pro-Kopf-Kaufkraft der Europäer ist nach einer Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK in diesem Jahr etwa um 3,5 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen in den 42 untersuchten Ländern lag demnach pro Kopf bei 14.739 Euro. Zusammen macht das rund 10 Billionen Euro. Deutschland findet sich unverändert auf dem achten Platz wieder mit 23.779 Euro Nettoeinkommen im Durchschnitt.

Das Kaufkraftranking im Überblick

Mit weitem Abstand liegt Liechtenstein vorn. Dort beträgt das verfügbare Einkommen 67.550 Euro pro Einwohner. Wie 2018 auf Platz zwei folgt die Schweiz mit 42.067 Euro. Von Rang vier auf drei ist laut der Gfk-Studie Luxemburg vorgerückt, dessen Einwohner 2019 im Schnitt 35.096 Euro ausgeben oder sparen können. Auf den vierten Platz wurde Island mit einem Wert von 32.988 Euro verdrängt. Schlusslicht ist die Ukraine mit lediglich 1.830 Euro Nettoeinkommen pro Person.

Kaufkraftranking: Im Jahr 2019 stehen Europäern im Schnitt 14.739 Euro für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. (Quelle:  t-online.de/Marktforschungsinstitut GfK)Kaufkraftranking: Im Jahr 2019 stehen Europäern im Schnitt 14.739 Euro für Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. (Quelle: t-online.de/Marktforschungsinstitut GfK)

 

 

Die von der GfK errechneten Werte beziehen sich auf die nominal verfügbaren Einkommen, das heißt, sie sind nicht um die Inflation bereinigt. Basis der Berechnung sind Daten der Einkommensteuerstatistik und zu staatlichen Leistungen sowie Prognosen der Wirtschaftsinstitute.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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